Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

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Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)
Bank for International Settlements (BIS)
Banque des règlements internationaux (BRI)
Banco de Pagos Internacionales
Banca dei Regolamenti Internazionali

Organisationsart Internationale Organisation mit eigenem Rechtsstatus[1]
Sitz der Organe

Basel, Schweiz (Hauptsitz)
Hongkong (Repräsentanz)
Mexiko-Stadt (Repräsentanz)

Amts- und Arbeitssprachen

Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch

Gründung

17. Mai 1930

www.bis.org
heutiges Zweitgebäude der BIZ am Aeschenplatz in Basel; früher Sitz der UBS. Architekt: Mario Botta
47° 33′ 2,9″ N, 7° 35′ 42,1″ O47.55087.595034

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ; englisch Bank for International Settlements, französisch Banque des règlements internationaux, italienisch Banca dei Regolamenti Internazionali, spanisch Banco de Pagos Internacionales) ist eine Internationale Organisation des Finanzwesens. Die BIZ wurde am 17. Mai 1930 im Rahmen einer Neuregelung der deutschen Reparationsverpflichtungen gegründet. Sie ist die weltweit älteste internationale Finanzorganisation.

Eine Mitgliedschaft ist Zentralbanken oder vergleichbaren Institutionen vorbehalten. Die Deutsche Bundesbank zählt zu den gegenwärtig 60 Mitgliedern. Die BIZ gilt als „Bank der Zentralbanken“ und nimmt eine Schlüsselrolle bei der Kooperation der Zentralbanken und anderer Institutionen aus dem Finanzbereich ein. So hält sie regelmäßige Sitzungen auf Ebene der Zentralbankgouverneure ab, auf deren Tagesordnung vor allem Fragen der Konjunktur- und Finanzmarktlage sowie der internationalen Währungs- und Finanzstabilität stehen. Ebenso ist das Sekretariat des Financial Stability Board (FSB) und der nach dem Zusammenbruch der Kölner Herstatt-Bank gegründete Basler Ausschuss für Bankenaufsicht bei der BIZ angesiedelt.[2]

Zentrale Aufgabe der 647 Mitarbeiter der BIZ ist, im Auftrag der Aktionäre wie der US-amerikanischen Fed oder der Europäischen Zentralbank (EZB) einen Teil von deren Reserven zu verwalten. Die BIZ verwaltet zudem Teile der internationalen Währungsreserven mit einem Anlagekapital von 307 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2011/12. Weitere Aufgaben sind, als Zentrum für Forschung im Wirtschafts- und Finanzbereich zu agieren und sich weiter als Fachagentur für die Ausführung bestimmter spezifischer Vereinbarungen zu etablieren, die Bankmanager der Zentralbanken weltweit anwenden sollen.[3][4][5]

Die BIZ war an vielen historischen Ereignissen und Entwicklungen von währungspolitischen und finanzwirtschaftlich weitreichenden Entscheidungen wie des Bretton-Woods-Systems maßgeblich beteiligt und spielte bereits in der Frühphase der Gestaltung der Europäischen Währungsunion eine entscheidende Rolle.[4]

Hauptsitz der BIZ ist das schweizerische Basel. Aufgrund eines Abkommens mit dem Schweizer Bundesrat unterliegen die Grundstücke, Gebäudeteile sowie die Bediensteten der BIZ der schweizerischen Hoheitsgewalt nur eingeschränkt. Repräsentanzen der BIZ befinden sich in Hongkong und Mexiko-Stadt. Mitglieder des Verwaltungsrats sind derzeit u.a. EZB-Präsident Mario Draghi, der Bundesbankpräsident Jens Weidmann, die Präsidentin der US-Zentralbank Federal Reserve Board, Janet Yellen sowie der Gouverneur der Chinesische Volksbank, Zhou Xiaochuan.[4][6][7][8]

Geschichte[Bearbeiten]

Gründungsphase bis 1933[Bearbeiten]

BIZ-Gründungsmitglied Hjalmar Schacht

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich wurde als Sammel- und Verteilerstelle für Deutschlands Reparationszahlungen konzipiert, die mit dem Young-Plan neu geregelt wurden. Die Idee einer solchen Bank kam in dem internationalen Expertenkomitee auf, das unter Vorsitz des Amerikaners Owen Young den neuen Zahlungsplan vom Februar bis Juni 1929 in Paris entwarf. Nach dem bis dahin gültigen Dawes-Plan war für den Transfer der Reparationen, die in Devisen beglichen werden mussten, ein Generalagent für Reparationszahlungen, Parker Gilbert verantwortlich gewesen. Nun sollte das Deutsche Reich selber für die pünktliche Überweisung verantwortlich sein. Dafür wurde sein Auslandskredit über eine Mobilisierungsanleihe eng mit den Reparationen verknüpft. Das Deutsche Reich hatte seine Annuitäten an die neu zu schaffende Bank zu überweisen, die sie an Deutschlands verschiedene Reparationsgläubiger verteilte. Außerdem sollte die Bank die Kooperation der Zentralbanken stärken, den Welthandel und den internationalen Kapitalaustausch fördern und die Wechselkurse stabilisieren. Young sagte im Juni 1929 voraus, die Bank würde die Maschinerie des weltweiten Kapitalismus schmieren und so die Ausbreitung des Bolschewismus verhindern.[9] Die Idee zu einer solchen Kooperationsstelle der Zentralbanken hatte der Gouverneur der Bank von England, Montagu Norman, bereits 1925 entwickelt: Seit seiner erneuten Bindung an das Gold, die in diesem Jahr stattfand, stand das überbewertete Pfund Sterling unter Druck, was die Konjunktur im Vereinigten Königreich bis 1931 dauerhaft belastete. 1927 trafen sich die Gouverneure der vier wichtigsten Zentralbanken erstmals zu einem informellen Treffen in den USA.[10]

Nachdem eine internationale Konferenzen in Den Haag im August 1929 den Plan der Experten grundsätzlich gebilligt hatten, trat im Oktober eine weitere Expertenkommission in Baden-Baden zusammen, um das neue Finanzinstitut konkret zu gründen. Dem Komitee gehörte unter anderem der Teilhaber des Hamburger Bankhauses M.M.Warburg & CO, Carl Melchior an, der amerikanische Bankier J. P. Morgan, Jr. und sein Teilhaber Thomas W. Lamont. Diese hatten bereits am Dawes- und am Young-Plan mitgewirkt.[10] Chef der deutschen Delegation war der Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, der auch schon dem Young-Komitee angehört hatte, dessen Ergebnis aber für grundsätzlich unerfüllbar hielt. Wiederholt geriet Schacht scharf mit dem französischen Vertreter Pierre Quesnay und seinen belgischen Kollegen Franck und van Zeeland aneinander. Die Meinungsverschiedenheiten gingen um die Besetzung der Direktorenposten, den Sitz des neuen Instituts und nicht zuletzt seinen Charakter: Während die französischen, belgischen und italienischen Experten die BIZ auch als Weltbank institutionalisieren wollte, auch um die Reparationen aus der politischen Sphäre herauszuheben und so gegen alle Revisionsversuche abzusichern, strebte Schacht an, sie zu einer reinen Reparationsbank zu machen und ihr keine weiteren Aufgaben zuzubilligen. Dabei hatte er die britischen und die amerikanischen Delegierten auf seiner Seite. In ihrem Statut wurden die Kompetenzen der neuen Bank daher eng beschränkt. Ebenfalls Erfolg hatte Schacht im Streit um den Sitz der BIZ: Er lehnte Brüssel vehement ab, solange nicht Eupen-Malmedy an Deutschland zurückgegeben würden, das durch den Versailler Vertrag 1920 an Belgien gegangen war. Die belgischen Experten reisten aus Protest ab, woraufhin sich die übrigen Delegierten leicht auf Basel einigen konnten. Am 13. November 1929 unterzeichneten die verbliebenen Experten das Statut für die neue Bank für internationalen Zahlungsausgleich.[11]

Nachdem eine zweite Haager Konferenz die Ergebnisse des Ausschusses im Januar 1930 gebilligt hatte, wurde die BIZ am 27. Februar 1930 offiziell gegründet. Sie verfügte über ein Grundkapital von 500 Millionen Schweizer Goldfranken, das zum überwiegenden Teil von den beteiligten Zentralbanken stammte.[12] Die deutsche Reichsbank, die Bank of England, die Banque de France, die Banca d'Italia, die Belgische Nationalbank, die an der Spitze einer aus 14 japanischen Banken bestehende Gruppe der Industrial Bank of Japan sowie die amerikanische Wall Street-Bankengruppe JPMorgan & Co., Rockefellers First National Bank of New York und die First National Bank of Chicago (heute Teil der Chase Manhattan Bank) zeichneten jeweils 16.000 Aktien. Die amerikanischen Interessen wurden de facto vom Bankhaus Morgan vertreten.[13][14][15] Als Sitz diente bis zum Umzug in den neuen Turm 1977, das Grand Hotel und das Hotel Savoy Univers am Centralbahnplatz in Basel.[16] Mit Inkrafttreten des Youngplans am 17. Mai 1930 nahm die BIZ ihre Arbeit als Reparationsbank auf.

Erster Präsident der BIZ wurde das Mitglied der Deutschen Reichsbank, ehemalige Generaldirektor von Rockefellers Chase National Bank und bis 1930 als Direktor der FED New York agierende Gates White McGarrah. Am 22. April 1930 wurde Pierre Quesnay, Direktor der Bank von Frankreich, gegen die Stimmen der deutschen Vertreter vom Verwaltungsrat zum ersten Generaldirektor der BIZ gewählt.[17] Carl Melchior wurde von Schachts Nachfolger als Reichsbankpräsident Hans Luther zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats der BIZ berufen.[18]

Bereits 1931, mit Einstellung der deutschen Reparationen auf Grund der Weltwirtschaftskrise, entfiel die eigentliche Aufgabe der BIZ, die Sicherstellung der Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkrieges zu gewähren, weitgehend.

Im Juni 1931 hatten bereits 24 nationale Zentralbanken Kapital bei der BIZ gezeichnet. In der BIZ waren neben den Zentralbanken vor allem die führenden bereits genannten Geldinstitute der Wall Street vertreten, die ein starkes Interesse an Geschäften mit Deutschland hatten.[19]

1933–1945[Bearbeiten]

BIZ-Verwaltungsrat Hermann Schmitz
BIZ-Verwaltungsrat Kurt von Schröder
BIZ-Anwalt Allen W. Dulles

Auf Grund des am 17. Februar 1933 in Berlin unterzeichneten Dritten Deutschen Stillhalteabkommens ernannte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu Mitgliedern des Schiedsausschusses die Herren Marcus Wallenberg und Thomas McKittrick sowie als Stellvertreter u.a. Robert Pferdmenges, Teilhaber des Privatbankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. aus Köln.[20]

In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 galt die BIZ als sehr „nazifreundlich“ mit einer einflussreichen „deutschen Gruppe“ innerhalb der Organisation. Emil Puhl, geschäftsführender Vizepräsident der Reichsbank war stellvertretendes Mitglied ("Alternate") des BIZ-Verwaltungsrats geworden. Die BIZ übernahm 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs das österreichische Gold und war 1939 nach der NS-Besetzung der sogenannten Rest-Tschechei auch bei der Überweisung eines Teils des tschechischen Goldes zugunsten der NS-Seite behilflich. Lord Montagu Norman, einer der Präsidenten der BIZ und gleichzeitig Leiter der Bank of England, verhinderte die Überweisung nicht. Ab April 1939 wurde der amerikanische Wall-Street-Anwalt Thomas McKittrick, der in erster Linie die Interessen Rockefellers wahrnahm, als Präsident in die BIZ berufen. Während der Kriegszeit 1939 bis 1945 wickelte die BIZ alle notwendigen Devisengeschäfte für das Deutsche Reich ab. Es kam deshalb später zu dem offenen Vorwurf des Handels mit Raubgold (looted gold) der vom Deutschen Reich übernommenen Zentralbanken.[21] Zur gleichen Zeit diente die Bank als Treffpunkt führender deutscher Vertreter wie Hjalmar Schacht mit Bankiers und dem Chef des amerikanischen Geheimdienstes in der Schweiz, Allen W. Dulles, der zugleich als Direktor der Schroders Bank in New York und als Präsident der privaten außenpolitischen US-Denkfabrik und Netzwerkes Council on Foreign Relations fungierte. Allen W. Dulles Bruder, der spätere US-Außenminister John Foster Dulles war zu dieser Zeit amerikanischer Anwalt der BIZ.[22] Der spätere 1. Bundeskanzler des besiegten Nachkriegsdeutschlands, Konrad Adenauer, war ein enger Freund von John Foster Dulles.[23] Die Bestrebungen des US-Finanzministers Henry Morgenthau und der norwegischen Exilregierung ab 1943, die BIZ wegen ihrer Nazifreundlichkeit aufzulösen, waren vergeblich. Der britische Finanzexperte John Maynard Keynes argumentierte u. a. gegen Morgenthau, die BIZ werde für den „Wiederaufbau“ nach dem Krieg gebraucht. Erst im März 1945 wurden die Devisengeschäfte mit dem Deutschen Reich eingestellt, weil der amerikanische Druck auf die Schweiz nicht mehr abzuwenden war. Diese Nazi-Vergangenheit der BIZ versuchte man bis in die 1990er Jahre zu verschweigen, obwohl bereits 1952 ein Buch des dänischen Kommunisten Kai Moltke mit dem Titel Krämer des Krieges erschien, das auf die enge BIZ-Zusammenarbeit deutscher und US-amerikanischer Kartelle während des Krieges und auf die Geheimverhandlungen von Schacht und Allen Dulles hinwies (S. 273–282).

Deutsche Vertreter in Leitungsgremien der BIZ zwischen 1933 und 1945

Internationale Vertreter in Leitungsgremien der BIZ zwischen 1933 und 1945

Seit 1945[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die BIZ ihre Arbeit wieder auf, und ihre Statuten wurden so geändert, dass alle europäischen Zentralbanken, auch die der sozialistischen Länder (mit Ausnahme der Sowjetunion und der DDR) Mitglieder wurden. Zwischen 1962 und 1971 lag ihr Arbeitsschwerpunkt bei der Koordination der Reaktion auf Währungskrisen,[27] in enger Zusammenarbeit mit der Zehnergruppe (G10). In der G10 waren die Notenbanken der neun wichtigsten Mitglieder des Internationalen Währungsfonds vertreten sowie die Schweiz, die damals noch nicht Mitglied des IWF war. Seit 1971, mit dem Ende des Systems fester Wechselkurse (Bretton-Woods-System), gelangten neue Themen in den Blickpunkt, so die Eurowährungsmärkte, die Zahlungsverkehrssysteme, die Bankenaufsicht und die Finanzstabilität generell.

Die Zentrale der BIZ hat 1977 in Basel nahe am Bahnhof SBB einen 70 m hohen Hochhaus-Rundturm (BIZ-Turm) bezogen, welcher vom Architekten Martin Burckhardt entworfen wurde.

Am 1. Januar 1994 begann mit der Errichtung des Europäischen Währungsinstituts die zweite Stufe der Währungsunion. Die Aufgaben dieses Instituts waren die Verstärkung der Zusammenarbeit der nationalen Zentralbanken, eine stärkere Koordinierung von deren Geldpolitik und die Durchführung der Vorarbeiten für die Errichtung des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB), für die Durchführung einer einheitlichen Geldpolitik und für die Schaffung der einheitlichen Währung. Das Institut diente als Forum für Konsultationen für die Geldpolitik, während Interventionen am Devisenmarkt weiterhin Aufgabe der nationalen Zentralbanken waren. Dadurch (und später durch die Einführung des Euro als Buchgeld (1. Januar 1999)) verlor die BIZ etwas an Bedeutung. Im Zuge der Eurokrise findet die Tätigkeit der BIZ wieder mehr öffentliche Beachtung als früher. Am 23. Juni 2012 veröffentlichte die BIZ ihren Jahresbericht 2012.[28] Darin warnt sie vor einer fortdauernden lockeren Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken (im Klartext: vor allem der EZB, der Fed (USA) und der Bank of Japan). Die Krisenpolitik der EZB habe zwar einen Zusammenbruch des Finanzsystems verhindert; diese Politik erreiche aber nun Grenzen. Weitere außerordentliche geldpolitische Impulse würden mehr und mehr zu einer Gefahr, denn das Kosten-Nutzen-Verhältnis beginne sich zu verschieben. [29]

Organisation[Bearbeiten]

Aufbau[Bearbeiten]

Die BIZ ist eine internationale Organisation und mit dem Rechtsstatus einer spezialrechtlichen Aktiengesellschaft organisiert. Sie hat ihren Hauptsitz in Basel und je eine Repräsentanz in Hongkong und Mexiko-Stadt.[30] Ihr genehmigtes Grundkapital beträgt 1,5 Mrd. Goldfranken. Das Kapital ist aufgeteilt in 600.000 Aktien zu 2500 Goldfranken. Diese können nach der Statutenänderung von 2001 nur von Zentralbanken gehalten werden. Ein Goldfranken entspricht etwas mehr als 0,29 g Feingold, welches die Goldparität des Schweizer Frankens bei Gründung der BIZ im Jahre 1930 war. Heutzutage werden die Jahresabschlüsse in Sonderziehungsrechten erstellt. Obwohl es sich formal um eine schweizerische Aktiengesellschaft handelt, gilt die BIZ nach dem Haager Vertrag als eine internationale Organisation und ist damit dem Völkerrecht unterworfen. Bis zur Statutenänderung von 2001 gab es auch Privataktionäre; einige dieser wehrten sich bis 2003 dagegen, zwangsweise abgefunden zu werden.[31] [32]

Generalversammlung[Bearbeiten]

Oberstes Organ der BIZ ist die einmal im Jahr stattfindende Generalversammlung. Anfang 2012 hatten 60 Zentralbanken Sitz und Stimme in der Generalversammlung. Neben den Ländern der Zehnergruppe sind dies seit 1999 auch die Europäische Zentralbank, die Zentralbanken aller westeuropäischen Länder, der meisten Transformationsländer in Osteuropa, der wichtigsten asiatischen Schwellenländer, der größten lateinamerikanischen Volkswirtschaften, sowie der Volksrepublik Chinas, Indiens, Saudi-Arabiens sowie Südafrikas. Die Generalversammlung kann über die Dividendenausschüttung und Gewinnverwendung bestimmen, den Jahresbericht und Jahresabschluss der Bank genehmigen, die Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder anpassen und die unabhängigen Buchprüfer der Bank bestimmen.

Verwaltungsrat (Board of Directors)[Bearbeiten]

Die Geschäftsführung obliegt dem Verwaltungsrat. Dieser wird auf 3 Jahre gewählt und während seiner Geschäftstätigkeit von den 4 Komiteen (Revision, Bankgeschäft, Verwaltung, Nominierung) unterstützt. Diesem gehören nach der Satzung der BIZ ex officio die Präsidenten der Zentralbanken der Gründungsmitglieder Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien sowie der Vorsitzende des Board of Governours der amerikanischen Notenbank an, der dieses Amt allerdings erst seit 1994 wieder wahrnimmt. Bis zu neun weitere Präsidenten anderer Zentralbanken können in den Verwaltungsrat gewählt werden. Der Verwaltungsrat wählt einen Vorsitzenden und den Präsidenten der BIZ, wobei seit 1948 zwischen beiden Ämtern Personalunion besteht. Ferner ernennt er den Generaldirektor und die weiteren Mitglieder des Managements. Der Generaldirektor ist der Vertreter des Präsidenten.

Der aktuelle Verwaltungsrat:

Am 9. Januar 2012 trat Philipp Hildebrand im Zuge der Affäre Hildebrand als Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank zurück und schied als Mitglied wie auch als Vorsitzender des Verwaltungskomitees aus dem Verwaltungsrat der BIZ aus. In einer Sitzung am 7. Mai 2012 wählte der Verwaltungsrat Thomas Jordan, Nachfolger Hildebrands als Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, zum Mitglied des Verwaltungsrats für den Rest der Amtsdauer, d.h. bis zum 31. März 2013. Agustín Carstens, Gouverneur der Banco de México, wurde vom Verwaltungsrat am 5. März 2012 zum Vorsitzenden des Verwaltungskomitees ernannt.[37]

Generaldirektor[Bearbeiten]

Seit dem 1. April 2009 leitet der Spanier Jaime Caruana die BIZ in der Funktion des Generaldirektors, Vizegeneraldirektor ist Hervé Hannoun. Peter Dittus leitet das Generalsekretariat.

Chefökonom[Bearbeiten]

Seit dem 1. Mai 2014 ist der Südkoreaner Hyun Song Shin in der BIZ Chefökonom.

Ausschüsse, Gremien und Institute der BIZ[Bearbeiten]

  • Bankabteilung
  • Generalsekretariat
  • Währungs- und Wirtschaftsabteilung
    • Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS)
    • Ausschuss für das weltweite Finanzsystem (CGFS)
    • Ausschuss für Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme (CPSS)
    • Märkteausschuss
    • Central Bank Governance Group
    • Irving Fisher Committee (IFC)
  • Institut für Finanzstabilität (FSI)
  • Financial Stability Board (FSB)
  • Internationale Vereinigung der Einlagensicherung (IADI)
  • Internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichtsbehörden (IAIS)

Aufgaben[Bearbeiten]

Die Hauptaufgabe der BIZ ist es, Zentralbanken in ihrem Streben nach Währungs- und Finanzstabilität zu unterstützen, die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich zu fördern und den Zentralbanken als Bank zu dienen.[38]

Treuhänderfunktion im internationalen Zahlungsverkehr[Bearbeiten]

Die BIZ verwaltet in ihrer Funktion als Bank der Zentralbanken Teile der Währungsreserven zahlreicher Länder und internationaler Finanzinstitutionen. Ende 2000 machten die bei der BIZ deponierten Gelder etwa 7 % der Weltwährungsreserven aus; etwa 120 Zentralbanken zählten dabei zu ihrem Kundenkreis. Die Einlagen werden als hoch liquide Anlagen gehalten und sind deshalb rasch verfügbar. In zunehmendem Maße bietet sich die BIZ den Zentralbanken auch als Investmentbank an, damit sie höhere Renditen mit ihren Währungsreserven erzielen. In manchen Fällen räumt die BIZ auch kurzfristige Kredite ein. Sie finanziert von Fall zu Fall auch Kredite vor, die von der Weltbank oder vom Internationalen Währungsfonds garantiert werden.

Koordination und Bewältigung von Problemen der Geld- und Währungspolitik[Bearbeiten]

Zusammenarbeit von Notenbanken

Zugleich ist die BIZ satzungsgemäß ein Forum der internationalen Zusammenarbeit in Geld- und Finanzfragen. Dies geschieht im Rahmen informeller Treffen anlässlich der Generalversammlungen und der Tagungen des Verwaltungsrates.

Förderung der Stabilität des internationalen Finanzsystems

Allerdings wurden der BIZ im Laufe der Jahre auch eine Reihe konkreter Aufgaben übertragen. So war sie, als im Laufe der sechziger Jahre erste Spannungen im Systems fester Wechselkurse (Bretton Woods) auftraten, an zahlreichen Stützungsaktionen für europäische Währungen beteiligt. Für die Behandlung von Fachfragen wurden zahlreiche Ausschüsse und Arbeitsgruppen gebildet. Vor dem Hintergrund der Globalisierung der Finanzmärkte und der rapide wachsenden grenzüberschreitenden Kapitalströme erlangte die BIZ als Aufsichtsgremium über Finanzmarktinstitutionen an Bedeutung.

Bankenaufsicht und Arbeitspapiere[Bearbeiten]

Im Bereich der Kreditinstitute ist dies der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, der 1974 ins Leben gerufen worden war als Reaktion auf eine Reihe von Bankenpleiten. Aus der Arbeit des Ausschusses resultierte das „Basler Konkordat“ zur Bankenaufsicht. Seit 1988 gelten Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung international tätiger Banken, mit der bis dahin geltende unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Ländern harmonisiert wurden. Gefordert wurde ein Eigenkapital, das mindestens 8 % der Aktiva ausmacht. Die Regeln sind lediglich Mindestanforderungen, die die einzelnen Länder in nationales Recht umsetzten. In Basel II sind die ab 2007 in der Europäischen Union verbindlichen Mindesteigenkapitalanforderungen festgeschrieben. Die USA werden die Regelungen ab 2008 schrittweise umsetzen. Mit Basel III wird das Regelwerk weiter ergänzt, u.a. mit Liquiditätsanforderungen.

Mit dem Bereich der Versicherungen befasst sich die Internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichtsbehörden (International Association of Insurance Supervisors, IAIS), deren Sekretariat seit Januar 1998 ihren Sitz bei der BIZ hat. Die Vereinigung wurde 1994 gegründet und soll international anerkannte Grundsätze und Standards für eine wirksame Versicherungsaufsicht in ihren mehr als 100 Mitgliedsländern formulieren. Sie ist jedoch der BIZ nicht angeschlossen oder unterstellt.

Schließlich widmet sich die BIZ auch Forschungen auf dem Gebiet der Geldpolitik und -theorie, die sie in Arbeitspapieren und Beiträgen zu wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, und allgemeine Wirtschaftsanalysen, die in ihrem Quartalsbericht erscheinen. Zudem sammelt sie zahlreiche Daten aus dem Bereich ihrer Mitglieder und stellt sie zu einer internationalen Bankenstatistik zusammen, die vierteljährlich veröffentlicht wird. Von Bedeutung für die Beurteilung von Länderrisiken und das frühzeitig Erkennen von Finanzkrisen sind vor allem die Daten zur internationalen Verschuldung der Länder, deren Ergebnisse in Zusammenarbeit mit OECD, Internationalem Währungsfonds und Weltbank veröffentlicht werden.

Mitglieder[Bearbeiten]

Die folgenden 60 Zentralbanken und Finanzorganisationen sind Mitglieder in der BIZ und sitzen in der jährlichen Generalversammlung.[39]

Flag of Algeria.svg Banque d’Algérie Flag of Argentina.svg Banco Central de la República Argentina Flag of Australia.svg Reserve Bank of Australia Flag of Belgium.svg Banque Nationale de Belgique Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Centralna banka Bosne i Hercegovine Flag of Brazil.svg Banco Central do Brasil
Flag of Bulgaria.svg Bulgarian National Bank Flag of Chile.svg Banco Central de Chile Flag of the People's Republic of China.svg Chinesische Volksbank Flag of Denmark.svg Danmarks Nationalbank Flag of Germany.svg Deutsche Bundesbank Flag of Estonia.svg Eesti Pank
Flag of Europe.svg Europäische Zentralbank Flag of Finland.svg Suomen Pankki Flag of France.svg Banque de France Flag of Greece.svg Bank of Greece Flag of Hong Kong.svg Hong Kong Monetary Authority Flag of India.svg Reserve Bank of India
Flag of Indonesia.svg Bank Indonesia Flag of Ireland.svg Central Bank of Ireland Flag of Iceland.svg Seðlabanki Íslands Flag of Israel.svg Bank of Israel Flag of Italy.svg Banca d’Italia Flag of Japan.svg Bank of Japan
Flag of Canada.svg Bank of Canada Flag of Colombia.svg Banco de la República Flag of South Korea.svg Bank of Korea Flag of Croatia.svg Hrvatska narodna banka Flag of Latvia.svg Latvijas Banka Flag of Lithuania.svg Lietuvos bankas
Flag of Luxembourg.svg Banque centrale du Luxembourg Flag of Malaysia.svg Bank Negara Malaysia Flag of Macedonia.svg Narodna Banka na Republika Makedonija Flag of Mexico.svg Banco de México Flag of the Netherlands.svg De Nederlandsche Bank Flag of New Zealand.svg Reserve Bank of New Zealand
Flag of Norway.svg Norges Bank Flag of Austria.svg Oesterreichische Nationalbank Flag of Peru.svg Banco Central de Reserva del Perú Flag of the Philippines.svg Bangko Sentral ng Pilipinas Flag of Poland.svg Narodowy Bank Polski Flag of Portugal.svg Banco de Portugal
Flag of Romania.svg Banca Naţională a României Flag of Russia.svg Central Bank of the Russian Federation Flag of Saudi Arabia.svg Saudi Arabian Monetary Agency Flag of Sweden.svg Sveriges Riksbank Flag of Switzerland.svg Schweizerische Nationalbank Flag of Serbia.svg Narodna banka Srbije
Flag of Singapore.svg Monetary Authority of Singapore Flag of Slovakia.svg Národná banka Slovenska Flag of Slovenia.svg Banka Slovenije Flag of Spain.svg Banco de España Flag of South Africa.svg South African Reserve Bank Flag of Thailand.svg Bank of Thailand
Flag of the Czech Republic.svg Česká národní banka Flag of Turkey.svg Türkiye Cumhuriyet Merkez Bankası Flag of Hungary.svg Magyar Nemzeti Bank Flag of the United States.svg Board of Governors of the Federal Reserve System Flag of the United Arab Emirates.svg Central Bank of the United Arab Emirates Flag of Great Britain with border.png Bank of England

Kritik[Bearbeiten]

Das Center For International Finance And Development der Iowa State University kritisiert in einer Studie: "Obwohl die BIZ die älteste sich in Betrieb befindende internationale Finanzinstitution und eine wertvoller Aktivposten bei der Schaffung und Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Stabilität ist, ist die Bank nicht ohne Kritiker. Einige Kritiker sehen die BIZ als eine Organisation, durch die eine wohlhabende Elite die Welt kontrolliert. Kritiker befürchten, dass die BIZ, da ihre Kontrolle in den Händen lediglich einer Handvoll von Zentralbanken entwickelter Länder liegt, die Macht haben könnte, zu leicht Milliarden von Dollar zu verschieben. Einige der Kritikpunkte betreffen die Art und Weise, in der die BIZ und der IWF auf Finanzkrisen reagiert haben. Obwohl der IWF die Hauptlast der Kritik für diese Rettungsaktionen trägt, ist auch die BIZ für ihre Beteiligung kritisiert worden. Kritiker glauben zudem, dass die wohlhabenden Wall Street-Gläubiger, die die Rettungspakete finanzieren, zu viel Einfluß auf die Geldpolitik haben, die den Krisenländern aufgezwungen wurde."[40]

Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt ist die Geheimhaltung und fehlende Transparenz der BIZ. Kritiker fordern deshalb eine Erhöhung der Transparenz der BIZ-Operationen. Befürworter der BIZ-Strategie der Geheimhaltung halten diese Geheimhaltung für erforderlich bei BIZ-Transaktionen zwischen Zentralbanken. Wenn z.B. die Auswirkungen von bestimmten Transaktionen in Devisen oder Gold öffentlich gemacht würden, dann könnten in internationalen Finanzmärkten schwerwiegende Folgen auftreten. Andere Kritiker fordern von der BIZ, eine größere Führungsrolle bei der Erhöhung der Transparenz bei weltweiten Finanz- und Bankgeschäften zu übernehmen. Sie warnen davor, dass ein Verzicht auf eine solche notwendige Transparenz das Ungerechtigkeitsgefühl der Verbraucher und Investoren steigern wird, wenn bestimmte Informationen nicht öffentlich gemacht werden, und dass dies langfristig zu sinkenden Investitionen führen wird. Obwohl der "Code of Good Practices" zur Transparenz der Geld- und Finanzpolitik unter Beachtung der mit dem IWF verabredeten Grundsätze ein guter Anfang sei, glauben Kritiker, dass es mehr als diese allgemeinen Grundsätze benötigt, um die notwendige Transparenz zu fördern. Die BIZ mit ihren Verbindungen zu anderen multilateralen Finanzinstitutionen und ihren Verbindungen zu den Zentralbanken ist in einer großartigen Position, um die Führung in diesem Vorhaben zu übernehmen.[41]

Literatur[Bearbeiten]

  • Günther Beitzke: Die Rechtsstellung der Bank für internationalen Zahlungsausgleich insbesondere im Völkerrecht. Noske, Borna-Leipzig 1932, zugleich Dissertation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
  • Die geheimnisvolle BIZ. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich wird 75. In: analyse & kritik. Nr. 498 vom 16. September 2005.
  • James Calvin Baker: The Bank for International Settlements: Evolution and Evaluation. Quorum Books, Westport (Connecticut) 2002, ISBN 1-56720-518-6.
  • Gianni Toniolo (Hrsg.): Central Bank Cooperation at the Bank for International Settlements, 1930-1978. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-84551-9.
BIZ zur Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bank for International Settlements – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Eintrag der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt
  2. Deutsche Bundesbank: BIZ
  3. 82. Jahresbericht der BIZ, 2012 (PDF; 6,9 MB)
  4. a b c d e Offizielles Archiv der BIS (PDF; 173 kB)
  5. Dietrich Eichholtz, Kurt Pätzold (Hrsg.): Der Weg in den Krieg. Berlin 1989, S. 12.
  6. Der Tagesspiegel vom 5. September 2010:"Kardinäle des Geldes"
  7. Headquarter Agreement, Artikel 3 (PDF; 51 kB)
  8. a b Board of Directors des BIZ
  9. Bruce Kent: The Spoils of War. The Politics, Economics, and Diplomacy of Reparations 1918–1932. Clarendon, Oxford 1989, S. 303 und 325.
  10. a b Gianni Toniolo: Central Bank Cooperation at the Bank for International Settlements. Cambridge University Press, Cambridge 2007, S. 30.
  11. Franz Knipping: Deutschland, Frankreich und das Ende der Locarno-Ära 1928-1931. Studien zur internationalen Politik in der Anfangsphase der Weltwirtschaftskrise. Oldenbourg, München 1987, S. 100 f.; Doris Pfleiderer: Deutschland und der Youngplan. Die Rolle der Reichsregierung, Reichsbank und Wirtschaft bei der Entstehung des Youngplans. Diss. Stuttgart 2002, S. 259 f. (online (PDF; 1,1 MB), Zugriff am 13. September 2012.)
  12. Carola Stern, Thilo Vogelsang, Erhard Klöss und Albert Graff (Hrsg.): dtv-Lexikon zur Geschichte und Politik im 20. Jahrhundert. dtv, München 1974, S. 70.
  13. James C.Baker:The Bank for International Settlements: Evolution and Evaluation (Praeger, 2002) ISBN 1-56720-518-6, Seite 6
  14. Bundesarchiv;Akten der Reichkanzlei: "...Bankhaus Morgan vertreten."
  15. Offizieller Jahresbericht 1930/31 der BIZ (PDF; 974 kB)
  16. 9. Jahresbericht der BIZ, 1939 (PDF; 5,6 MB), S. 148.
  17. Bundesarchiv;Akten der Reichkanzlei: McGarrah, Gates White
  18. Peter Freimark: Melchior, Carl. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 17, Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 11 f. (Digitalisat).
  19. Offizielle History der BIZ (PDF; 50 kB)
  20. 3. Jahresbericht der BIZ, Seite 30, 1933 (PDF; 2,8 MB)
  21. a b Werner Rings: Raubgold aus Deutschland. Die „Golddrehscheibe“ Schweiz im Zweiten Weltkrieg, München 2. Aufl. 1997, hier S. 47–85; vgl. Ralf Banken: Edelmetallmangel und Großraubwirtschaft, a.a.O.; sowie Die Schweiz und die Goldtransaktionen im Zweiten Weltkrieg, Veröffentlichungen der UEK, Band 16, ISBN 978-3-0340-0616-3
  22. DER SPIEGEL 12/1997: SCHWEIZ: Hitlers beflissene Hehler
  23. Adenauer im Gespräch mit Günter Gaus
  24. Wirtschaftswoche, Bd. 50/1996, S. 121
  25. Wirtschaftsarchiv des Landes NRW: Direktor der Reichsbank von 1935-1939 Ernst Hülse
  26. Vita von Leon Fraser (PDF; 679 kB)
  27. vgl. zB Otmar Emminger: D-Mark, Dollar, Währungskrisen - ein ehemaliger Bundesbankpräsident erinnert sich (1986)
  28. Overview of the economic chapters
  29. FAZ: BIZ sieht Grenze der lockeren Geldpolitik erreicht
  30. Die BIZ im Profil (PDF; 43 kB)
  31. Partial Award on the lawfulness of the recall of the privately held shares on 8 January 2001 and the applicable standards for valuation of those shares. Schiedsverfahrenentscheid zwischen den ehemaligen Privataktionären und der BIZ betreffend der Rechtmässigkeit des Aktienrückkaufs. Permanent Court of Arbitration, 22. November 2002, abgerufen am 12. September 2012 (pdf.-Dok. 1,34 MB, englisch).
  32. Final Award on the Claims for compensation for the shares formerly held by the claimants, interest due thereon and costs of the arbitration and on the counterclaim of the Bank against First Eagle SoGen Funds, Inc. Schiedsverfahrenentscheid zwischen den ehemaligen Privataktionären und der BIZ betreffend den Wert der zurückgekauften Aktien. Permanent Court of Arbitration, 19. September 2003, abgerufen am 12. September 2012 (pdf-dok. 917 KB, englisch).
  33. Offizielle Mitgliedergalerie der Group of Thirty : Mario Draghi
  34. Offizielle Mitgliedergalerie der Group of Thirty : Mark J. Carney
  35. Offizielle Mitgliedergalerie der Group of Thirty : Mervyn Allister King
  36. Offizielle Mitgliedergalerie der Group of Thirty : Zhou Xiaochuan
  37. 82. Jahresbericht der BIZ, Seite 141/142, 2012 (PDF; 6,9 MB)
  38. 83. Jahresbericht der BIZ, Die BIZ: Aufgabe, Tätigkeit, Führungsstruktur und Jahresabschluss, Seite 99, 2013
  39. 83. Jahresbericht der BIZ, 2013
  40. What Is the Bank for International Settlements?, by Emily Marriott, University of Iowa Center for International Finance and Development, 2007
  41. Kritik einer Studie über die BIZ des Center For International Finance And Development der Iowa State University