Stormwitch

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Stormwitch
Allgemeine Informationen
Genre(s) Heavy Metal, Power Metal
Gründung 1979
Website http://www.stormwitch.de/
Gründungsmitglieder
Andreas Mück (alias Andy Aldrian)
Harald Spengler (alias Lee Tarot)(†2013)
Gitarre
Stefan Kauffmann (alias Steve Merchant)
Jürgen Wannenwetsch
Peter Langer (alias Pete Lancer)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Andreas Mück
Bass
Jürgen Wannenwetsch
Gitarre
Ralf "Stoney" Spitznagel
Schlagzeug (wieder seit 2012)
Peter Langer
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Stefan Kaufmann (1979–1992)
Gitarre
Harald Spengler (1979–1989)
Gitarre
Wolfgang Schludi (1989–1992)
Gitarre
Joachim „Joe“ Gassmann (1992)
Gitarre
Damir Uzunovic (1992–1996)
Gitarre
Robert Balci (199?–1994; 2005)
Bass
Ronny Gleisberg (Alias Ronny Pearson)(1984–1989)
Bass
Andreas „Andy“ Jäger (1989)
Bass, Gitarre (1995-1996)
Martin Albrecht (1989–1996)
Gitarre
Siggi Maier (1995–1996)
Bass
Jürgen Ustrnul (1995–1996)
Gitarre
Fabian Schwarz (2001–2005)
Gitarre
Martin Winkler (2001–2005)
Bass
Dominik Schwarz (2001–2005)
Schlagzeug
Marc Oppold (2001–2005)
Keyboard
Alex Schmidt (2001–2005)
Gitarre
Oliver Weislogel (2005-2006)
Keyboard
Andrew Roussak (2005-2006)
Schlagzeug
Michael Blechinger (2005-2006)
Schlagzeug
Harry Reischmann (2010-2011)
Schlagzeug
Stefan Köllner (2011-2012)
Schlagzeug
Marc Scheunert (2010-2013)

Stormwitch, auch bekannt als „The Masters Of Black Romantic“, ist eine deutsche Heavy-Metal-Band, die mit Unterbrechungen seit 1979 besteht.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 1979 in Gerstetten von Andreas Mück, Harald Spengler, Stefan Kauffman und Eddy Galeida unter dem Namen „Lemon Sylvan“. Kurz darauf konnte die erste Besetzung mit Jürgen Wannenwetsch vervollständigt werden. Dieser musste allerdings im Herbst 1983 die Band verlassen. Auch wenn er damit genaugenommen ein Gründungsmitglied darstellt, wird diese Position seinem Nachfolger Ronny Gleisberg zugeschrieben, der auch bei der Produktion der ersten LP "Walpurgis Night" mitspielte.

Erste Alben[Bearbeiten]

1984 besuchte die Band mit selbst aufgenommenen Songs verschiedene Studios, um eine Demokassette zu erstellen. Das Studio von Peter Garratoni und Günther Marek, die gleichzeitig das Musiklabel "GAMA" betrieben, bot der Band einen Plattenvertrag an.
Im Frühjahr 1984 wurde die Debüt-LP "Walpurgis Night" aufgenommen und veröffentlicht. Sämtliche Songs wurden dabei live im Studio eingespielt und nicht wie üblich Spur für Spur.
Bereits ein Jahr später erschien die zweite LP "Tales Of Terror". Die Masterbänder dieser Aufnahme wurden bei einem Brand angeblich zerstört, wodurch damals offiziell keine weiteren Pressungen (oder Veröffentlichungen auf CD) möglich waren. Inzwischen ist allerdings bekannt, dass gerade auch das zweite Album "Tales Of Terror" in sehr geringer Auflage doch auf CD veröffentlicht wurde. Auch wurden ab der zweiten LP Pseudonyme verwendet, mit dem Ziel, im Ausland akzeptiert zu werden.
Auf diesen beiden Alben ist die Band noch in Leder und Nieten abgebildet.

Imagewechsel - The Masters Of Black Romantic[Bearbeiten]

1986 änderte die Band ihr Image. Wo bisher noch düstere Themen die Texte beherrschten, kamen nun immer mehr Fantasy- und Mittelalter- aber auch Piratenthemen in die Songs. Die Band trat in barocken Kostümen auf und die Bezeichnung The Masters Of Black Romantic wurde auf der 1986er LP Stronger Than Heaven eingeführt. Enthalten war auf dieser Platte auch der Song Ravenlord, der in den 90ern durch die schwedische Band HammerFall gecovert wurde. Mit der Band Killer gab es eine Deutschlandtournee.
1987 wurde das Nachfolgealbum "The Beauty And The Beast" beim GAMA-Label veröffentlicht. Aus diesem Album wurde die Ballade "Tears By The Firelight" Ende der 1990er durch die italienische Band "White Skull" gecovert. Kommerziell gesehen stellte diese Veröffentlichung bis dahin die erfolgreichste LP der Band dar.
1989 wurde die LP "Eye Of The Storm" veröffentlicht. Im selben Jahr gab es eine Tour im damaligen Ostblock, u. a. in Ungarn wo die "Live-LP" "Magyarorszagon (Live in Budapest)" mitgeschnitten wurde. Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass es sich um keine Live-Einspielung handelt, sondern um die Studioversionen der Songs mit entsprechenden Publikumsgeräuschen unterlegt. 1989 verließ Bassist Ronny Gleisberg die Band und wurde durch Andreas Jäger ersetzt. Gitarrist Harald Spengler konzentrierte sich auf das Management der Band, seine Position an der Gitarre übernahm Wolfgang Schludi. Für Andreas Jäger kam kurze Zeit später der (inzwischen Ex-)Mystic Prophecy und Valley's Eve Bassist Martin Albrecht.

Der erste Bruch[Bearbeiten]

1991/1992 verließen Stefan Kauffmann und Wolfgang Schludi die Band. Ersetzt wurden die beiden durch Damir Uzunovic (Ex-Mon Amour, Ex-The Armada) und Joachim Gassmann (Ex-Letter X). In dieser Besetzung veröffentlichte man das Konzeptalbum "War Of The Wizards", das sich thematisch mit dem Roman Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien beschäftigt. Aus rechtlichen Gründen wurden allerdings die Namen der Protagonisten geändert. So wurde aus Aragorn "Aaron" aus Arwen "Arleen" etc.
Kurz nach der Veröffentlichung musste Joachim Gassmann die Band verlassen. Seine Position bei Auftritten der Band übernahm kurzzeitig Robert Balci (Ex-Defending The Faith, Ex-Death in Action).

Der zweite Bruch[Bearbeiten]

Als Vier-Mann-Combo veröffentlichten sie 1994 das zweite Konzeptalbum Shogun, das sich mit dem gleichnamigen Roman von James Clavell befasst. 1996 kam es zur Auflösung. Gitarrist Damir Uzunovic und Schlagzeuger Peter Langer widmeten sich einer neuen Band (The Armada), Bassist Martin Albrecht spielte bei mehreren anderen Bands mit (Valley's Eve, Mystic Prophecy). Zurück blieb Andreas Mück.

Neuanfang[Bearbeiten]

Andreas Mück formierte die Combo im Jahr 2002 neu, allerdings als einziges Mitglied der Ur-Besetzung. Unterstützt wurde er von Martin Winkler, Fabian Schwarz (Ex-Tyran' Pace, Runamok), Dominik Schwarz (Runamok), Alex Schmidt (Ex-Tyran' Pace) und Marc Oppold (Ex-Tyrant, Ex-Death in Action). In dieser Besetzung veröffentlichte die Band im Sommer 2002 das Comeback-Album Dance With The Witches. Es folgten diverse Auftritte, z. B. auf dem Wacken Open Air, dem Bang Your Head Festival und dem Summer Breeze.
Das zweite Album in dieser Besetzung erschien im Jahre 2004 unter dem Namen Witchcraft bei der Plattenfirma Nuclear Blast. Danach wurde der Plattenvertrag jedoch aufgelöst.

Der dritte und vierte Bruch[Bearbeiten]

Ende 2004 trennte sich die bisherige Besetzung von Sänger Mück und dem Management. Andreas Mück fand Ersatz in Jürgen Wannenwetsch, dem allerersten Bassisten der Band, Schlagzeuger Markus Ambrosi, sowie dem bereits aus dem Jahr 1994 bekannten Gitarristen Robert Balci. In diesem Lineup gab es allerdings nur einen Auftritt ("Rock am Rand"-Open Air, Giengen/Sachsenhausen).
Eine weitere Besetzung fand sich Ende 2005 in Oliver Weislogel, Andrew Roussak, Michael Blechinger sowie Jürgen Wannenwetsch. Schnell wurde ein neues Album angekündigt. Von dieser Besetzung gibt es außer einem Radiointerview vom Juni 2006 keinerlei Tondokumente. Auf der Homepage wird im August 2008 als einziges Bandmitglied Mück aufgeführt, Wannenwetsch gehört aber nach eigener Aussage 2009 immer noch dazu.

Ein weiterer Neuanfang[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2010 gibt die Band ein neues, vollständiges Line-Up bekannt. Dies besteht nun aus Andreas Mück (Gesang), Jürgen Wannenwetsch (Bass), Ralf "Stoney" Spitznagel (Gitarre; u.a. ex-Tyran' Pace, ex-Chinchilla), Marc Scheunert (Gitarre) und Harry Reischmann (Schlagzeug). Reischmann wird 2011 allerdings durch Stefan Köllner (Ex-Domain, Ex-Symphorce) ersetzt. Er verlässt die Band 2012 jedoch wieder. Sein Nachfolger wird der zurückgekehrte Mitbandgründer Peter Langer. Im April 2013 wird die Trennung von Marc Scheunert (Gitarre) bekannt gegeben. Sein Nachfolger ist Volker Schmietow (Ex-Late Nite Romeo).

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • Walpurgis Night (1984)[1]
  • Tales Of Terror (1985)[2]
  • Stronger Than Heaven (1986)[3]
  • The Beauty And The Beast (1987)[4]
  • Eye Of The Storm (1989)[5]
  • War Of The Wizards (1992)[6]
  • Shogun (1994)[7]
  • Dance With The Witches (2002)[8]
  • Witchcraft (2004)[9]
  • Runescape (2011)[10]

Kompilationen[Bearbeiten]

  • The Best Of (1992)
  • Priest Of Evil (1998)

Live-Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Magyarorszagon/Live In Budapest (1989)

Wiederveröffentlichungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2004 kaufte die Firma BattleCry-Records sämtliche Rechte am Back-Katalog der Firma GAMA, bei der auch Stormwitch während der ersten fünf Alben unter Vertrag stand. Anfang 2005 wurden die (inzwischen sehr raren) ersten fünf Alben offiziell wiederveröffentlicht, so auch die sehr gesuchte LP "Tales Of Terror". Jede CD enthält außerdem Bonus-Songs, die zum größten Teil bisher nie veröffentlicht wurden. Neben den offiziellen Wiederveröffentlichungen wurden auch das Live-Album, die Best-Of-Compilation sowie einzelne Alben (bspw. "The Beauty And The Beast") neu veröffentlicht, meist aber mit unterschiedlichem Coverartwork und Album-Titel. Ein Überblick über diese Veröffentlichungen ist auf der Stormwitch-Fanseite zu finden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vergl. en:Walpurgis Night (Stormwitch album)
  2. vergl. en:Tales Of Terror (album)
  3. vergl. en:Stronger Than Heaven
  4. vergl. en:The Beauty and the Beast (Stormwitch album)
  5. vergl. en:Eye Of The Storm (Stormwitch album)
  6. vergl. en:War Of The Wizards (Stormwitch album)
  7. vergl. en:Shogun (Stormwitch album)
  8. vergl. en:Dance With The Witches
  9. vergl. en:Witchcraft (Stormwitch album)
  10. vergl. en:Runescape (Stormwitch album)