Sunn O)))

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Sunn O)))
Stephen O´Malley und Oren Ambarchi 2006 in Cambridge
Stephen O´Malley und Oren Ambarchi 2006 in Cambridge
Allgemeine Informationen
Genre(s) Drone Doom
Gründung 1998
Aktuelle Besetzung
* Stephen O’Malley

Sunn O))) (gesprochen: sʌn, fälschlicherweise auch oft sʌn o[1]) ist eine US-amerikanische Drone-Doom-Band. Sie wurde 1998 als Nebenprojekt von Stephen O’Malley und Greg Anderson als Tribut-Band zur amerikanischen Gruppe Earth gegründet.[2] Ihr Name bezieht sich auf den Verstärkerhersteller Sunn.[3]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stil

Die von Sunn O))) gespielte Musikart ist Drone Doom, welche einerseits als Essenz des Doom Metal gesehen wird und andererseits eher als eine Abwandlung des Ambient betrachtet wird. Langdauernd aufgebaute Stücke, deren aufgebrochene Takte von tief brummenden Klängen (daher der Name Drone Doom) gefüllt sind, entfalten ihre Wirkung auf atmosphärischer Ebene. Die Stimmung der Gitarren ist wie bei siebensaitigen Gitarren, nur um einen Ganzton nach unten versetzt.[4]

Der Sunn-O)))-Schriftzug

Der getippte Name der Gruppe geht auf ihr Logo zurück, das Wellen, die von einem Zentrum (Sunn) ausgehen, darstellen soll. Der Bandname ist auf den Verstärkerhersteller Sunn zurückzuführen, der in diesem Musikgenre weit verbreitet ist.

Der Mayhem-Sänger Attila Csihar fungierte auf dem Alben White 2 und Monoliths & Dimensions als Gastsänger und tritt auch mit der Band live auf.

Sunn O))) kollaborierten schon mit Merzbow, Boris und Julian Cope.

[Bearbeiten] Diskografie

Ein Großteil der Veröffentlichungen wurde nur bei Konzerten der Band verkauft.

[Bearbeiten] Alben

[Bearbeiten] Demos

[Bearbeiten] EPs

  • 2003: Veils it White (Southern Lord)
  • 2004: Cro-Monolithic Remixes for an Iron Age (Southern Lord)
  • 2005: Candlewolf of the Golden Chalice (Anti-Mosh)
  • 2007: Oracle (Southern Lord)

[Bearbeiten] Livealben

  • 2004: The Libations of Samhain
  • 2004: Live White (aRCHIVE; 500 Stück)
  • 2005: Solstitium Fulminate (Southern Lord; als zweite CD einer auf 2000 Stück limitierten Black One-Special Edition)
  • 2006: La Mort Noir (Southern Lord; 1000 Stück)
  • 2008: Dømkirke

[Bearbeiten] Sonstiges

  • 2006: AngelComa (Southern Lord; 500 Stück; Split mit Earth)
  • 2006: Altar (Southern Lord; gemeinsam mit Boris)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Roberto Martinelli: Interview with SUNN 0))). maelstrom.nu, abgerufen am 3. April 2010.
  2. Aldo Quispel, Kostas Panagiotou: Stephen O'Malley. "To me 'heaviness' equates with passion and honesty". doom-metal.com, abgerufen am 15. Mai 2011.
  3. Steve Dollar: Bringing the Heavy Back to Metal (Abgerufen am 25. März 2010).
  4. DemonDust: Sunn 0))) - No limit (Abgerufen am 17. Juni 2010).

[Bearbeiten] Weblinks

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