Sunn O)))

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Sunn O)))
2010 in New York City
2010 in New York City
Allgemeine Informationen
Genre(s) Drone Doom
Gründung 1998
Aktuelle Besetzung
* Stephen O’Malley

Sunn O))) (gesprochen: [sʌn], auch oft [sʌn oʊ][1]) ist eine US-amerikanische Drone-Doom-Band. Sie wurde 1998 als Nebenprojekt von Stephen O’Malley und Greg Anderson als Tribut-Band zur amerikanischen Gruppe Earth gegründet.[2] Ihr Name bezieht sich auf den Verstärkerhersteller Sunn.[3]

Stil[Bearbeiten]

Sunn O))) spielt überwiegend Drone Doom. Vergleichsweise lange Stücke mit sehr langsamen Rhythmen und aufgebrochenen Takten, die mit tief brummenden Klängen gefüllt sind, entfalten ihre Wirkung eher auf atmosphärischer Ebene. Die Stimmung der Gitarren ist wie bei siebensaitigen Gitarren, nur um einen Ganzton nach unten versetzt.[4]

Der Sunn-O)))-Schriftzug

Die schriftliche Darstellung des Namens der Gruppe geht auf ihr Logo zurück, welches hinter dem Schriftzug „Sunn“ von einem Zentrum ausgehende Wellen darstellen soll. Das Logo ist eine Imitation der Bild-/Wortmarke des Verstärkerherstellers Sunn, dessen Verstärker in diesem Musikgenre weit verbreitet sind. Der ambivalente Name „Sun(n)“ war ursprünglich außerdem als eine Anspielung auf die Band Earth gedacht, um anzudeuten, dass sich die eine um die andere drehe.

Der Mayhem-Sänger Attila Csihar fungierte auf den Alben White 2 und Monoliths & Dimensions als Gastsänger und tritt auch mit der Band live auf. Sunn O))) arbeiteten zudem mit Merzbow, Boris und Julian Cope zusammen. Außerdem wurde ihr Album ØØ Void von Nurse with Wound neu gemixt.[5]

Diskografie[Bearbeiten]

Ein Großteil der Veröffentlichungen wurde nur bei Konzerten der Band verkauft.

Alben[Bearbeiten]

Demos[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

  • 2003: Veils it White (Southern Lord)
  • 2004: Cro-Monolithic Remixes for an Iron Age (Southern Lord)
  • 2005: Candlewolf of the Golden Chalice (Anti-Mosh)
  • 2007: Oracle (Southern Lord)

Livealben[Bearbeiten]

  • 2004: The Libations of Samhain
  • 2004: Live White (aRCHIVE; 500 Stück)
  • 2005: Solstitium Fulminate (Southern Lord; als zweite CD einer auf 2000 Stück limitierten Black One-Special Edition)
  • 2006: La Mort Noir (Southern Lord; 1000 Stück)
  • 2008: Dømkirke

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 2006: AngelComa (Southern Lord; 500 Stück; Split mit Earth)
  • 2006: Altar (Southern Lord; gemeinsam mit Boris)
  • 2011: The Iron Soul of Nothing (Ideologic Organ; ØØ Void von Nurse with Wound neu gemixt)
  • 2014: Terrestrials (Southern Lord; mit Ulver)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roberto Martinelli: Interview with SUNN 0))). maelstrom.nu, abgerufen am 3. April 2010.
  2. Aldo Quispel, Kostas Panagiotou: Stephen O'Malley. "To me 'heaviness' equates with passion and honesty". doom-metal.com, abgerufen am 15. Mai 2011.
  3. Steve Dollar: Bringing the Heavy Back to Metal (Abgerufen am 25. März 2010).
  4. DemonDust: Sunn 0))) - No limit (Abgerufen am 17. Juni 2010).
  5. Richard K.: NWW/SUNN O))): The Iron Soul Of Nothing. Nonpop, 29. Januar 2012, abgerufen am 29. Juni 2012.

Weblinks[Bearbeiten]