Théodore de Banville

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Théodore de Banville

Théodore Faullain de Banville (* 14. März 1823 in Moulins; † 13. März 1891 in Paris) war ein französischer Dichter.

Banville publizierte außer mehreren biographischen Artikeln verschiedene Dichtungen und Gedichtsammlungen:

  • Les Caryatides (1842);
  • Les Stalactites (1846);
  • Les Odelettes (1856);
  • Odes funambulesques unter dem Pseudonym Bracquemond (1857, neue Ausg. 1880);
  • Les Exilés (1866);
  • Nouvelles des funambulesques (1868);
  • Idylles prussiennes 1870-1871 (1872);
  • Trente-six ballades joyeuses (1873) und
  • Poésies: Occidentales. Rimes dorées etc.(1875).

Auch als dramatischer Dichter gab er Werke heraus, die an mehreren Pariser Theatern aufgeführt wurden:

  • Le feuilleton d'Aristophane (1852) und Le cousin du roi (1857), beide in Gemeinschaft mit Philoxène Boyer;
  • Le beau Léandre (in Versen, 1856);
  • Diane au bois (heroische Komödie in Versen, 1863);
  • La Pomme (1865);
  • Gringoire (1866);
  • Deldamila (1877).

Außerdem schrieb er folgende, vorwiegend kürzere, Romane:

  • Les pauvres saltimbanques (1853);
  • La vie d'une comédienne (1855);
  • Esquisses parsiennes (1859);
  • Les fourberies de Nérine (1864);
  • Les camées parisiens (1866-73, 3 Bände).

Als Theaterkritiker wirkte er seit 1869 im National.

Weiter veröffentlichte er: Petit traité de poésie française (1880) und Mes souvenirs. Petites études (1882). Gesammelt erschienen seine Comédies (1878) und Poésies complètes (1879, 3 Bände).

Auch im 21. Jahrhundert erleben seine Werke zahlreiche Neuauflagen und Gesamtausgaben.

Baudelaire hat Banville in den 'Fleurs du Mal' ein dichterisches Denkmal gesetzt (Nr. XVI in der Übertragung Georges).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Théodore de Banville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.

Um danach auf den Meyers-Artikel zu verweisen, kannst du {{Meyers Online|Band|Seite}} benutzen.