13. März
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der 13. März ist der 72. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 73. in Schaltjahren), somit bleiben 293 Tage bis zum Jahresende.
|
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1534: Nachdem ihm in einem Prozess trotz eindeutiger Beweislage sein Recht gegen den Junker Günther von Zaschwitz nicht zuerkannt worden ist, erklärt der Kaufmann Hans Kohlhase dem Kurfürstentum Sachsen die Fehde.
- 1567: In der Schlacht von Oosterweel im Vorfeld des Achtzigjährigen Krieges besiegt eine spanische Armee niederländische Rebellen.
- 1569: Im Dritten Hugenottenkrieg siegen die Truppen der Katholiken in der Schlacht von Jarnac. Sie werden vom späteren Marschall de Tavannes und dem Herzog von Anjou, dem späteren König Heinrich III., in den Kampf geführt. Ihren gefangenen Gegner Louis I. de Bourbon, prince de Condé lassen sie kurzerhand erschießen.
- 1697: Spanische Soldaten nehmen die auf einer Insel im Petén-Itzá-See gelegene Stadt Tayasal, das heutige Flores, ein. Der letzte Rückzugsort von Itzá-Mayas wird anschließend zerstört.
- 1707: Die militärische Stärke der Truppen Prinz Eugens von Savoyen führt im Spanischen Erbfolgekrieg nach der Schlacht von Turin zur Generalkapitulation Frankreichs. König Ludwig XIV. verzichtet auf alle Besitzansprüche in Italien mit Ausnahme Neapels.
- 1794: Der Wohlfahrtsausschuss unter Maximilien Robespierre lässt in der Nacht auf den 14. März die führenden Hébertisten unter Jacques-René Hébert, den radikalen Arm der Cordeliers, verhaften. Damit erlangt der im Vorjahr beschlossene Terror der Französischen Revolution einen ersten Höhepunkt.
- 1809: Nach dem Verlust Finnlands im Russisch-Schwedischen Krieg und der Besetzung Pommerns durch französische Truppen im Vierten Koalitionskrieg wird der schwedische König Gustav IV. Adolf durch eine Offiziersverschwörung entthront und auf Schloss Gripsholm gefangen gesetzt.
- 1813: Um den Rückzug der Grande Armée nach dem desaströsen Russlandfeldzug zu decken, lässt der französische Marschall Louis-Nicolas Davout die Brücke über die Elbe in Meißen niederbrennen.
- 1846: Weil die Großgrundbesitzerin Mrs. Gerrard im irischen Ballinglass, County Galway, Viehzucht betreiben will, lässt sie rund 300 Pächter aus dem Ort vertreiben und ihre Häuser niederreißen. Der Ballinglass Incident ist kein Einzelfall während der Großen Hungersnot in Irland.
- 1848: Mit dem Sturm auf das Ständehaus beginnt die Märzrevolution in Wien und greift in den folgenden Tagen auf das ganze Kaisertum Österreich über. Am gleichen Abend tritt der österreichische Staatskanzler Fürst von Metternich zurück und flieht nach London.
- 1865: Im Amerikanischen Bürgerkrieg erlauben die Südstaaten widerwillig den Einsatz afroamerikanischer Soldaten in ihrer Armee.
- 1871: Die Pontuskonferenz in London hebt auf gemeinsamen Druck Russlands und des Deutschen Kaiserreichs die Neutralität und Entmilitarisierung des Schwarzen Meeres auf.
- 1881: Der russische Zar Alexander II. wird durch ein Sprengstoffattentat der Untergrundorganisation Narodnaja Wolja getötet. Nachfolger wird sein Sohn Alexander III.
- 1900: Im Zweiten Burenkrieg nehmen britische Kräfte Bloemfontein im Oranje-Freistaat ein.
- 1912: Auf Grund einer königlichen Anordnung gründet das britische Militär das Royal Flying Corps (RFC), die britische Luftwaffe, aus der sich 1918 die Royal Air Force entwickelt.
- 1920: Wolfgang Kapp erklärt die demokratisch gewählte deutsche Reichsregierung unter Gustav Bauer für abgesetzt und die Nationalversammlung für aufgelöst und erklärt sich nach der militärischen Besetzung des Berliner Regierungsviertels zum Reichskanzler. Nur vier Tage später bricht der Kapp-Putsch zusammen.
- 1925: Mit dem Butler Act wird in Tennessee per Gesetz verboten, an staatlichen oder staatlich geförderten Schulen die Evolutionstheorie von Charles Darwin zu lehren, wenn diese Lehre sich auf die Abstammung des Menschen von „niedrigeren“ Lebewesen bezieht.
- 1932: Im ersten Wahlgang der Reichspräsidentenwahl siegt Amtsinhaber Paul von Hindenburg vor Adolf Hitler, verfehlt aber knapp die absolute Mehrheit.
- 1933: Im Zuge der „Machtergreifung“ in Deutschland durch die NSdAP wird durch Erlass von Reichspräsident Hindenburg das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda gegründet, dessen Minister Joseph Goebbels wird.
- 1940: In Moskau beendet der Waffenstillstandsvertrag zwischen der Sowjetunion und Finnland den Winterkrieg. Finnland wahrt seine Unabhängigkeit, muss aber ein Zehntel seines Staatsgebiets abtreten.
- 1954: Im Indochinakrieg greifen die Việt Minh unter General Võ Nguyên Giáp die französischen Truppen überraschend mit chinesischem Beutegut aus dem Koreakrieg die Stadt Điện Biên Phủ an. In der bis zum 7. Mai dauernden Schlacht von Điện Biên Phủ erleiden die Franzosen in der Folge eine entscheidende Niederlage, die zum Verlust ihres Kolonialreiches in Südostasien führt.
- 1962: Der Generalstab der US-amerikanischen Streitkräfte legt US-Präsident John F. Kennedy den Geheimplan Operation Northwood vor, der in der Absicht verfasst worden ist, eine allgemeine Zustimmung und Unterstützung für eine militärische Invasion von Kuba zu gewinnen. Präsident Kennedy lehnt den Plan ab, der unter anderem fingierte Angriffe auf US-Bürger vorsieht.
- 1978: In Assen nehmen Ambonesen 70 Menschen als Geiseln und verlangen die Freilassung von 21 molukkischen Gefangenen. Am Tag darauf beenden niederländische Elitekräfte die Geiselnahme, wobei eine Person später an bei der Aktion erlittenen Verwundungen stirbt.
- 1979: Die New Jewel Movement unter Maurice Bishop übernimmt nach einem Putsch gegen Premierminister Eric Gairy die Macht in Grenada.
- 1991: Margot und Erich Honecker werden vom sowjetischen Militärhospital in Beelitz-Heilstätten aus nach Moskau ausgeflogen.
- 1997: Auf Grund des Lotterieaufstands bricht in Albanien die staatliche Ordnung kurzfristig völlig zusammen. Das führt in Deutschland zur Einleitung der Operation Libelle zur Evakuierung ausländischer Staatsbürger und Staatsbürgerinnen durch die Bundeswehr.
- 2005: Im zweiten Durchgang der Parlamentswahlen in Kirgisistan, bei denen OSZE-WahlbeobachterInnen massive Unregelmäßigkeiten feststellen, erhält die Opposition nur 6 der 75 Mandate. Das führt in der Folge zur Tulpenrevolution und dem Sturz von Präsident Askar Akajew und Premierminister Nikolai Tanajew.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1829: Zum Zwecke der Schifffahrt auf der Donau und ihren Nebenflüssen wird im Kaisertum Österreich die Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet, die sich zur weltgrößten Binnenreederei entwickeln wird.
- 1919: In Berlin wird die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch) unter Beteiligung des Deutschen Reiches als gemeinnütziges Wirtschaftsunternehmen gegründet. Das Stammkapital von 1.010.000 Mark wird von zehn Firmen erbracht, unter anderem der Degussa und der BASF.
- 1979: Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt rückwirkend zum 1. Januar als währungspolitische Zusammenarbeit der Länder der Europäischen Gemeinschaft in Kraft.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1781: Der hannoversch-britische Amateurastronom Wilhelm Herschel entdeckt den Planeten Uranus.
- 1897: Die San Diego State University wird gegründet.
- 1930: Die am 18. Februar durch Clyde Tombaugh erfolgte Entdeckung des Pluto wird am 149. Jahrestag der Entdeckung des Uranus bekannt gegeben.
- 1931: Den deutschen Ingenieuren Reinhold Tiling und seinem Mitarbeiter Karl Poggensee gelingt bei Berlin erstmalig der Start einer Feststoffrakete.
- 1969: Apollo 9 mit den Astronauten James McDivitt, David Randolph Scott und Russell L. Schweickart an Bord landet wieder sicher auf der Erde, nachdem Rendezvous- und Andockmanöver der Mondlandefähre unter realen Bedingungen in der Erdumlaufbahn getestet wurden.
- 1988: In Japan wird der 54 km lange Seikan-Tunnel zwischen den Inseln Honshū und Hokkaidō in Betrieb genommen. Es handelt sich um den längsten Eisenbahntunnel der Welt.
- 2006: Bei einer klinischen Studie des von der Firma TeGenero entwickelten Antikörpers TGN1412 an sechs Menschen im Londoner Northwick Park Krankenhaus kommt es zu einem so genannten schwerwiegenden unerwünschten Ereignis. Die Probanden schweben tagelang in Lebensgefahr.
[Bearbeiten] Kultur
- 1772: Im Herzoglichen Opernhaus in Braunschweig erfolgt die Uraufführung von Gotthold Ephraim Lessings bürgerlichem Trauerspiel Emilia Galotti.
- 1797: Am Théâtre Feydeau in Paris wird die Opéra comique Médée von Luigi Cherubini uraufgeführt.
- 1841: Die Uraufführung der Oper Il Proscritto von Otto Nicolai findet am Teatro alla Scala di Milano in Mailand statt.
- 1847: Die Oper Griselda von Federico Ricci wird im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt.
- 1894: In Paris wird im Varietétheater Divan Fayounau der erste Striptease professionell getanzt. Die Künstlerin erhält wegen ihrer Vorführung eine Geldstrafe.
- 1900: In Hamburg findet die Uraufführung der Oper Das stille Dorf von Alexander von Fielitz statt.
- 1995: In Kopenhagen unterzeichnen die dänischen Regisseure Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Kristian Levring und Søren Kragh-Jacobsen ein Dogma 95 genanntes Manifest zur Produktion von Filmen. Es richtet sich insbesondere gegen die zunehmende Wirklichkeitsentfremdung des Kinos und verbannt Effekte und technische Raffinessen, Illusion und dramaturgische Vorhersehbarkeit.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1964: Die junge New Yorkerin Kitty Genovese wird in der Nähe ihrer Wohnung in Queens von Winston Moseley erstochen. Die Umstände ihrer Ermordung, die über eine halbe Stunde dauert und von 38 Menschen beobachtet wird, die aber nicht eingreifen, prägen den Begriff des Genovese-Syndroms.
- 1980: Der als „Killer-Clown“ bekannte Serienmörder John Wayne Gacy wird in Illinois, USA, wegen der Ermordung von 33 Menschen zu 21mal lebenslanger Haft und zwölfmaliger Todesstrafe verurteilt. Es ist die längste Strafe, die je in den USA verhängt worden ist.
- 1996: Der Amokläufer Thomas Hamilton tötet im schottischen Dunblane 16 Schüler und ihre Lehrerin mit einem Revolver.
[Bearbeiten] Religion
- 483: Der verheiratete Diakon Felix wird mit der Zustimmung König Odoakers zum Bischof von Rom gewählt.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1961: Eine Flutkatastrophe fordert 145 Menschenleben in Babi Jar.
- 1992: Ein Erdbeben in der türkischen Region Erzincan fordert etwa 650 Todesopfer.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1265: Eberhard I., Graf von Württemberg
- 1271: Guta von Habsburg, böhmische Königin
- 1372: Ludwig von Orléans, Sohn des französischen Königs Karl V.
- 1479: Lazarus Spengler, Ratsherr und Förderer der Reformation in Nürnberg
- 1683: John Theophilus Desaguliers, Naturphilosoph
- 1696: Louis François Armand de Vignerot du Plessis, Marschall von Frankreich
- 1700: Michel Blavet, französischer Flötist und Komponist
- 1716: Philippine Charlotte von Preußen, preußische Prinzessin
- 1720: Charles Bonnet, Schweizer Naturwissenschaftler und Philosoph
- 1733: Joseph Priestley, britischer Naturwissenschaftler, Philosoph und Theologe
- 1741: Joseph II., römisch-deutscher Kaiser
- 1763: Guillaume-Marie-Anne Brune, Marschall von Frankreich
- 1764: Charles Grey, 2. Earl Grey, britischer Staatsmann
- 1781: Joseph Johann von Littrow, deutscher Astronom
- 1781: Karl Friedrich Schinkel, preußischer Architekt und Maler (Begründer der „Schinkelschule“)
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1802: Friedrich Georg von Bunge, baltischer Rechtshistoriker
- 1804: Joseph Otto Entres, deutscher Bildhauer
- 1820: Johann Nordmann, österreichischer Journalist und Schriftsteller
- 1821: Hermann Gruson, Erfinder, Wissenschaftler und Unternehmer
- 1821: Leopold Kaufmann, von 1851 bis 1874 Oberbürgermeister von Bonn
- 1822: Moritz von Strachwitz, deutscher Dichter
- 1824: Rudolf Hildebrand, deutscher Germanist, Lehrer und Sprachwissenschaftler
- 1825: Emmy von Dincklage, deutsche Romanschriftstellerin
- 1829: Richard Coke, US-amerikanischer Farmer, Jurist und 16. Gouverneur von Texas
- 1842: Valentin Joseph Boussinesq, französischer Mathematiker und Physiker
- 1852: Oscar Blumenthal, deutscher Schriftsteller und Bühnenautor
- 1853: James Murray, britischer General
- 1854: Heinrich Tramm, deutscher Politiker und Verwaltungsbeamter
- 1855: Percival Lowell, US-amerikanischer Astronom (Gründer des Lowell-Observatoriums)
- 1858: Gerald Portal, britischer Diplomat in Afrika
- 1860: Hugo Wolf, österreichischer Komponist
- 1862: Wilhelm Weigand, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1863: Richard Zoozmann, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1865: Josef Schregel, deutscher Dichter
- 1866: Franz Rudolf Bornewasser, Bischof von Trier
- 1870: Albert Meyer, Schweizer Politiker
- 1873: Amédée Henri Gustave Noël Gastoué, französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1873: Georg Demmler, deutscher Architekt, Sportler und Sportfunktionär
- 1874: Ellery Clark, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1876: Konrad Haenisch, deutscher Politiker
- 1878: Otto Hönigschmid, tschechisch-österreichischer Chemiker
- 1879: Karl Caspar, deutscher Maler
- 1880: Otto Meissner, Leiter des Büros des Reichspräsidenten
- 1883: Eugen Schobert, deutscher General
- 1884: Hugh Walpole, britischer Schriftsteller
- 1884: Oskar Loerke, deutscher Dichter des Expressionismus
- 1886: Henri Gagnebin, schweizerischer Komponist
- 1888: Anton Semjonowitsch Makarenko, sowjetischer Pädagoge und Schriftsteller
- 1890: Frank Thiess, deutscher Schriftsteller
- 1890: Fritz Busch, deutscher Dirigent
- 1891: Hermann R. O. Knothe, deutscher Landschafts- und Portraitmaler
- 1891: Omer Létourneau, kanadischer Organist und Pianist, Komponist, Musikverleger und -pädagoge
- 1895: Vardis Fisher, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1896: Erich Sichting, deutscher Politiker, Antifaschist und Sportfunktionär
- 1897: Jeghische Tscharenz, armenischer Dichter
- 1898: Henry Hathaway, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1899: Radie Britain, US-amerikanische Komponistin
- 1899: Clara Döhring, deutsche Politikerin und MdB
- 1899: John H. van Vleck, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1899: Pantscho Wladigerow, bulgarischer Komponist
- 1900: Hans Bols, deutscher Politiker
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Margaret Craven, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1901: Gebhard Seelos, deutscher Politiker
- 1901: Kurt Wabbel, deutscher Gewerkschaftsfunktionär
- 1902: Hans Bellmer, deutscher Fotograf, Bildhauer, Maler und Autor
- 1902: Marthe Robin, französische Mystikerin
- 1904: Erhart Kästner, deutscher Schriftsteller und Bibliothekar
- 1904: Paul Mattick, deutscher Kommunist und politischer Schriftsteller
- 1906: Bum Krüger, deutscher Schauspieler
- 1907: Ernst Wilhelm Borchert, deutscher Schauspieler
- 1907: Ludwig Biermann, deutscher Physiker
- 1907: Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier
- 1908: Walter Annenberg, US-amerikanischer Diplomat, Verleger und Kunstmäzen
- 1910: Merlyn Oliver Evans, walisischer Maler und Grafiker
- 1910: Franz Olah, österreichischer Politiker und Gewerkschafter
- 1910: José María Cervera Lloret, spanischer Komponist und Professor
- 1910: Karl Mommer, deutscher Politiker
- 1911: José Ardévol, kubanischer Komponist
- 1911: Willi Göttert, deutscher Pfarrer und Friedensaktivist
- 1911: L. Ron Hubbard, US-amerikanischer Sektengründer
- 1912: Bill S. Ballinger, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912: Carl Raddatz, deutscher Film- und Theaterschauspieler
- 1913: Irène Joachim, französische Sopranistin
- 1913: Lightnin’ Slim, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1914: Bob Haggart, Komponist und Bassist in der Jazzmusik
- 1914: Friedrich-Wilhelm Goldenbogen, deutscher Politiker
- 1915: Melih Cevdet, türkischer Schriftsteller
- 1919: Kumi Sugai, japanischer Maler und Grafiker
- 1921: Al Jaffee, US-amerikanischer Cartoonist
- 1922: Karl Dietrich Bracher, Professor für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte
- 1924: Karl Ahrens, deutscher Politiker und MdB
- 1925: Herbert Fleischmann, deutscher Film- und Fernsehschauspieler
- 1925: Inge Müller, deutsche Schriftstellerin
- 1926: Ralph Abernathy, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer
- 1926: Hans Boesch, Schweizer Autor
- 1926: Roy Haynes, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1927: Georges Badin, französischer Dichter und Maler
- 1929: Gert Haucke, deutscher Schauspieler, Schriftsteller und Sachbuchautor
- 1929: Zbigniew Messner, polnischer Politiker und Ministerpräsident
- 1929: Paek Nam-sun, nordkoreanischer Politiker, Außenminister 1998–2007
- 1930: Günther Uecker, deutscher Maler und Objektkünstler
- 1931: Wolfgang Kohlhaase, deutscher Regisseur und Schriftsteller
- 1933: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 1933: Mike Stoller, US-amerikanischer Songschreiber
- 1935: Hans Heinrich Hattemer, deutscher Forstwissenschaftler und Genetiker
- 1935: Hilmar Kopper, deutscher Bankier
- 1936: Lothar Ahrendt, Minister des Inneren der DDR
- 1938: Hans-Joachim Hespos, deutscher Komponist und Verleger
- 1939: Gerbert Hübsch, deutscher Bundesrichter
- 1939: Michael Rogowski, Präsident des Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.
- 1939: Neil Sedaka, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1939: Youhanna Fouad El-Hage, Erzbischof, Bischof von Tripolis
- 1940: Dave Cummings, US-amerikanischer Pornodarsteller, -regisseur und -produzent
- 1940: Herbert Schui, deutscher Volkswirtschaftler und Politiker
- 1941: Heinrich Burger, deutscher Fernschachgroßmeister
- 1942: David N. Cutler, Leiter der Entwicklung von RSX-11, VMS und Windows NT
- 1942: Scatman John, US-amerikanischer Sänger
- 1943: Mike Fisher, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1943: André Téchiné, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur
- 1945: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 1945: Michael Martin Murphey, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1946: Chris Roberts, deutscher Schlagersänger und Schauspieler
- 1946: Yann Arthus-Bertrand, französischer Fotograf und Journalist
- 1947: Beat Richner, Schweizer Kinderarzt und Musiker
- 1948: Lillian Board, britische Leichtathletin und Olympionikin
- 1949: Julia Migenes, US-amerikanische Sopranistin und Schauspielerin
- 1949: Jürgen Banscherus, deutscher Schriftsteller
- 1949: Jutta Braband, Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung der DDR
- 1950: André Brie, deutscher Politiker, MdEP
- 1950: Charles Krauthammer, US-amerikanischer Journalist
- 1950: Robert Brandom, US-amerikanischer Professor für Philosophie
- 1950: William H. Macy, US-amerikanischer Schauspieler
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1952: Joesi Prokopetz, österreichischer Musiker und Kabarettist
- 1952: Wolfgang Rihm, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Essayist
- 1953: Jürgen Fritz, deutscher Musiker
- 1954: Renaud Donnedieu de Vabres, französischer Politiker
- 1954: Sjarhej Sidorski, Regierungschef in Weißrussland
- 1955: Bruno Conti, italienischer Fußballspieler
- 1958: Ján Kocian, slowakischer Fußballspieler und -trainer
- 1958: Khalida Messaoudi, algerische Feministin
- 1959: Till Backhaus, Landwirtschaftsminister und SPD-Parteivorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern
- 1959: Greg Norton, US-amerikanischer Bassist und Koch
- 1960: Jurij Andruchowytsch, ukrainischer Schriftsteller, Dichter, Essayist und Übersetzer
- 1960: Adam Clayton, Bassist der irischen Rock-Band U2
- 1960: John Greyson, kanadischer Regisseur und Drehbuchautor
- 1960: Gal Rasché, russische Dirigentin
- 1963: Fito Páez, argentinischer Liedermacher, Sänger und Komponist
- 1964: Steve Collins, kanadischer Skispringer
- 1966: Markus Karp, deutscher Politiker
- 1966: Jeff Waters, kanadischer Gitarrist
- 1967: Andrés Escobar, kolumbianischer Fußballspieler
- 1969: Luca Bucci, italienischer Fußballtorhüter
- 1970: Stéphane Goubert, französischer Radrennfahrer
- 1970: Tim Story, US-amerikanischer Regisseur
- 1971: Annabeth Gish, US-amerikanische Schauspielerin
- 1973: Edgar Davids, niederländischer Fußballspieler
- 1974: Franziska Schenk, deutsche Eisschnellläuferin, Moderatorin
- 1974: Thomas Enqvist, schwedischer Tennisspieler
- 1979: Jens Filbrich, deutscher Skilangläufer
- 1979: Jeannette Götte, deutsche Fußballspielerin
- 1980: Gabriel Melkam, nigerianischer Fußballspieler
- 1981: Stephen Maguire, schottischer Snookerspieler
- 1983: Alex Ardila, kolumbianischer Radrennfahrer
- 1983: Monika Sozanska, deutsche Degenfechterin
- 1984: Pieter Custers, niederländischer Bogenschütze
- 1985: Nico Kuhn, deutscher Sachbuchautor
- 1986: Natalie und Nicole Albino, eineiige Zwillinge und US-amerikanisches Popmusik-Duo
- 1987: Andreas Beck, deutscher Fußballspieler
- 1989: Harry Melling, britischer Schauspieler
- 1989: Marko Marin, deutscher Fußballspieler
- 1991: François Affolter, Schweizer Fußballspieler
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 600: Leander von Sevilla, Mönch und Erzbischof von Sevilla
- 1202: Mieszko III., Herzog von Großpolen, Herzog von Krakau und Herzog-Senior von Polen
- 1265: Agnes von Schlesien-Liegnitz, 2. Gemahlin von Ulrich I., der Stifter, Graf von Württemberg
- 1516: Vladislav II., König von Böhmen, Ungarn, Kroatien und Slowenien
- 1559: Johannes Gropper, katholischer Theologe, Jurist und Kirchenpolitiker
- 1629: Basilius Besler, deutscher Arzt, Botaniker und Verleger
- 1711: Nicolas Boileau, französischer Schriftsteller
- 1713: Johann Samuel Adami, deutscher Theologe, Schriftsteller und Sprachforscher
- 1719: Johann Friedrich Böttger, deutscher Chemiker
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1808: Christian VII., König von Dänemark und Norwegen
- 1811: Franz Paul von Herbert, österreichischer Kunstmäzen
- 1813: Georg Adolf Suckow, deutscher Naturwissenschaftler
- 1851: Karl Konrad Friedrich Wilhelm Lachmann, deutscher Philologe
- 1852: Georg Moller, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1868: Albert Geutebrück, deutscher Architekt
- 1876: Joseph von Führich, österreichischer Maler
- 1879: Adolf Anderssen, deutscher Schachmeister
- 1881: Alexander II., Zar von Russland aus dem Haus Romanow-Holstein-Gottorp
- 1883: Adelbert von Keller, deutscher Germanist und Romanist
- 1895: Louise Otto-Peters, Schriftstellerin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung
- 1898: Julius Schulhoff, tschechischer Pianist und Komponist
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1901: Benjamin Harrison, US-amerikanischer Politiker, 23. Präsident der USA
- 1906: Heinrich Schwenger, deutscher Baumeister
- 1906: Susan B. Anthony, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1912: Ernst Ravenstein, deutscher Kartograph
- 1930: Stephen Alfred Forbes, Biologe, einer der Begründer der Limnologie
- 1932: Rudolf Kalvach, österreichischer Grafiker
- 1932: Heinrich Tramm, deutscher Politiker und Verwaltungsbeamter
- 1935: Richard Mollier, deutscher Physiker
- 1938: Nikolai Iwanowitsch Bucharin, sowjetischer Politiker und marxistischer Theoretiker
- 1938: Clarence Darrow, US-amerikanischer Rechtsanwalt
- 1938: Carlo Dalmazio Minoretti, Erzbischof von Genua und Kardinal
- 1939: Lucien Lévy-Bruhl, französischer Ethnologe
- 1943: Stephen Vincent Benét, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1945: Guus van Hecking-Colenbrander, niederländischer Fußballspieler
- 1945: Johanna Tesch, deutsche Politikerin
- 1946: Thomas Dunhill, englischer Komponist
- 1953: Leopold Kunschak, österreichischer Politiker und Gewerkschaftsführer
- 1955: Karl Müller, deutscher Botaniker und Önologe
- 1957: Paul Bildt, deutscher Schauspieler
- 1961: Ruth Fischer, österreichische Politikerin und Publizistin
- 1965: Fan Noli, albanischer orthodoxer Bischof und Politiker
- 1966: Vittorio Jano, italienischer Automobilkonstrukteur
- 1971: Rockwell Kent, US-amerikanischer Maler
- 1973: Doug Bragg, US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker
- 1975: Ivo Andrić, jugoslawischer Schriftsteller
- 1975: Ruth Schaumann, deutsche Schriftstellerin und Bildhauerin
- 1976: Max Tau, deutsch-jüdischer Humanist, Philosoph und Dichter
- 1976: Murtala Mohammed, von 1975 bis 1976 Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria
- 1977: Jan Patočka, tschechischer Philosoph
- 1980: Tauno Pylkkänen, finnischer Komponist
- 1983: Louison Bobet, französischer Radrennfahrer
- 1986: Eugen Gerstenmaier, deutscher evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer und Politiker (CDU)
- 1987: Bernhard Grzimek, deutscher Tierarzt, Tierfilmer, Autor und Herausgeber von Tierbüchern
- 1988: John Holmes, US-amerikanischer Pornodarsteller
- 1989: Carl Dahlhaus, deutscher Musikwissenschaftler
- 1990: Bruno Bettelheim, US-amerikanischer Psychoanalytiker und Kinderpsychologe
- 1990: Ernst Goldenbaum, Vorsitzender der DBD und Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR
- 1990: Karl Münchinger, deutscher Dirigent
- 1991: James Douglas McPartland, US-amerikanischer weißer Jazz-Kornettist
- 1993: Gene Hartley, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1994: Eva Gräfin Finck von Finckenstein, deutsche Politikerin
- 1994: Sandra Paretti, deutsche Schriftstellerin
- 1996: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1998: Hans von Ohain, einer der Väter des Strahltriebwerks
- 1999: Garson Kanin, US-amerikanischer Drehbuchautor
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2002: Hans-Georg Gadamer, deutscher Philosoph
- 2002: Bayliss Levrett, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 2004: Franz König, Erzbischof von Wien und Kardinal
- 2005: Yoshihisa Taïra, japanisch-französischer Komponist
- 2006: Jimmy Johnstone, schottischer Fußballspieler
- 2007: Herbert Fux, österreichischer Schauspieler und Politiker, Mitbegründer der Grünen
- 2007: Harald Leupold-Löwenthal, österreichischer Psychoanalytiker
- 2009: Betsy Blair, US-amerikanische Schauspielerin
- 2009: Claude Brinegar, US-amerikanischer Politiker
- 2009: Andrew Martin, kanadischer Wrestler
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Namenstage
- Gerald, Hortense, Leander, Paulina, Roderich,
Weitere Einträge enthält die Liste der Gedenk- und Aktionstage.

