The Best Offer – Das höchste Gebot

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Filmdaten
Deutscher Titel The Best Offer – Das höchste Gebot
Originaltitel La migliore offerta
Produktionsland Italien
Erscheinungsjahr 2013
Stab
Regie Giuseppe Tornatore
Drehbuch Giuseppe Tornatore
Produktion Isabella Cocuzza
Arturo Paglia
Musik Ennio Morricone
Kamera Fabio Zamarion
Schnitt Massimo Quaglia
Besetzung

The Best Offer – Das höchste Gebot ist ein italienischer Kinofilm aus dem Jahr 2013 von dem Regisseur Giuseppe Tornatore.

Handlung[Bearbeiten]

Die Geschichte von Liebe und Täuschung spielt in verschiedenen Städten Europas, wie Triest, Bozen, Fidenza, Rom, Mailand, Meran, Wien und Prag in der Welt der Kunstauktionen, der Antiquitäten, der Schönen und Reichen. Im Mittelpunkt steht Virgil Oldman, ein älterer, angesehener und ein wenig exzentrischer Leiter eines Auktionshauses und unbestritten, was die Qualität seiner Expertisen betrifft. Der feinsinnige Oldman ist Besitzer einer beachtlichen Privatsammlung. Gesichert mit einer Stahltür ist seine geheime Sammlung von Frauenporträts, mit denen alle vier Wände vom Boden bis zur Decke bestückt sind. Im wirklichen Leben allerdings ist das Verhältnis zu Frauen sehr distanziert.

Oldman wird von der reichen Claire Ibbetson telefonisch angeheuert, um die geerbte Kunstsammlung ihrer Eltern zu versteigern. Gespräche zwischen den beiden Im Haus der Ibbetsons finden nie direkt statt, sondern Claire bleibt versteckt hinter einem Wandschirm, während sie Oldman durch ein kleines Loch beobachten kann. Beide haben ihre eigenen psychischen Probleme: Claire leidet an Agoraphobie, Oldman zieht niemals seine feinen Lederhandschuhe aus, der direkte Kontakt mit der physischen Welt macht ihm Unbehagen. Obwohl Oldman sie nicht sehen kann, verliebt er sich in die geheimnisvolle Frau, in der er eine Seelenverwandte zu erkennen glaubt, und deren vollkommene Schönheit der Kinozuschauer sehr wohl kennt. Im Alter von 63 Jahren noch völlig unerfahren im Umgang mit Frauen, verstrickt er sich in eine Affäre, die ihm schließlich das Herz bricht.

Kritik[Bearbeiten]

Martin Schwickert lobt in der Zeit den Thriller, der " vor allem durch seine komplexe Plotkonstruktion und die atmosphärische Dichte des stilvollen Settings, in dem die Kunstgeschichte kräftig mitatmen darf [überzeugt]". [1] Gerhard Midding, der Kritiker der Welt, stellt eine Beziehung zu Alfred Hitchcock her, lobt die großartige schauspielerische Leistung von Geoffrey Rush. Tornatore habe den Film mit "altmodischem Elan und sichtbarem Vergnügen an den Mysterien, die er aufwirft" konstruiert, er bedauert aber den nichtssagenden Titel des Films. [2] Für Carsten Baumgardt von filmstarts.de ist der Film "wie aus dem Antiquariat - überaus kultiviert und bewusst gegen die heutigen Sehgewohnheiten gewandt", erfreut durch eine "liebevoll-perfekte Ausstattung [und] betörende Streicherklänge von Altmeister Ennio Morricone", durch "weitgehend effektiv gesetzte Wendungen und zeitlose Themen". [3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominierungen zum Europäischer Filmpreis 2013 als bester europäischer Film, für die beste Regie und das beste Drehbuch. [4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]
  3. Kritik der Filmstarts.de- Redaktion
  4. Internationale Filmfestspiele Berlin 2013