The Dandy Warhols

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The Dandy Warhols
The Dandy Warhols auf dem Summercase-Festival 2006
The Dandy Warhols auf dem Summercase-Festival 2006
Allgemeine Informationen
Herkunft Portland, Oregon, USA
Genre(s) Rock, Alternative Rock
Gründung 1994
Website www.dandywarhols.com
Gründungsmitglieder
Courtney Taylor-Taylor
Gitarre
Peter Holmström (Peter Loew)
Zia McCabe
Eric Hedford (bis 1998)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Courtney Taylor-Taylor
Gitarre
Peter Holmström (Peter Loew)
Keyboard
Zia McCabe
Schlagzeug
Brent DeBoer (seit 1998)

The Dandy Warhols ist eine US-amerikanische Rockband, die 1994 in Portland, Oregon gegründet wurde. Ihr Name ist eine Anspielung auf den Künstler Andy Warhol.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1994 gründete sich The Dandy Warhols, bestehend aus Frontmann Courtney Taylor-Taylor (Gesang und Gitarre), Peter Holmstrom (Gitarre), Zia McCabe (Keyboard) und Eric Hedford (Schlagzeug). Die Gruppe ist musikalisch dem Psychedelic Rock bzw. Power Pop am nächsten einzuordnen. Sie ist zudem vom Rock ’n’ Roll und dem Garagenrock beeinflusst. Der Name der Band leitet sich von dem Pop-Art-Künstler Andy Warhol ab, der sich besonders in den 60er Jahren in den USA großer Beliebtheit erfreute und in dessen Kreis in New York die Band Velvet Underground, von der The Dandy Warhols musikalisch stark beeinflusst ist, zeitweise lebte.

Courtney Taylor-Taylor und Peter Holmstrom hatten sich bereits im Alter von 14 Jahren in einem Musikcamp in Oregon kennengelernt. Taylor-Taylor begann in einer Glam-Rock-Band namens „Beauty Stab“ Schlagzeug zu spielen. Nachdem beide das College abgeschlossen hatten, beschlossen sie, gemeinsam eine Rockband zu gründen.

Das erste Album erschien 1995 unter dem Titel Dandy’s Rule OK?. Capitol Records nahm die Band noch im selben Jahr unter Vertrag. Trotzdem wollte das neue Label das zweite Album der Band mit der Begründung, es enthalte keine Hits, nicht veröffentlichen. Enttäuscht, aber nicht entmutigt, machte sich die Band daran, weiterzuproben und neue Lieder zu schreiben. 1997 kam dann das Album Dandy Warhol’s Come Down auf den Markt. Obwohl das Album nicht zum ersehnten Durchbruch in den USA führte, wurde die Band in Europa mehr und mehr zu einem Geheimtipp. Die erhöhten Verkaufszahlen in Europa führten schließlich dazu, dass die Single Not If You Were the Last Junkie on Earth als Musikvideo von dem Starfotografen David LaChapelle verfilmt wurde. Der Schlagzeuger Eric Hedford verließ die Gruppe im Jahre 1998. Ihn ersetzte Taylors Cousin Brent DeBoer. Den endgültigen Durchbruch schaffte die Band 2002 mit dem Titel Bohemian Like You vom im Jahre 2000 veröffentlichten Album Thirteen Tales from Urban Bohemia, der in einer Vodafone-Werbung als Hintergrundmusik zu hören war. Im gleichen Jahr heiratete Peter Holmstrom seine langjährige Freundin und nahm ihren Geburtsnamen Loew an. Das 2003 erschienene Album Welcome to the Monkey House ist in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Gruppe Duran Duran entstanden. Im März 2005 sorgte die damals mit ihrem ersten Kind Matilda Louise hochschwangere Keyboarderin Zia McCabe für Schlagzeilen, als sie nackt für die Webseite SuicideGirls posierte. Im September 2005 wurde das fünfte Album, Odditorium or Warlords of Mars, veröffentlicht. Die Single-Auskopplung Smoke It wurde wegen der darin enthaltenen Aufforderung, Marihuana zu rauchen, von den meisten amerikanischen Radiostationen boykottiert.

Die Band steuerte mit We Used to Be Friends auch das Titellied zur Serie Veronica Mars und mit Solid zu American Campus bei.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1995: Dandy’s Rule OK?
  • 1997: … The Dandy Warhols Come Down
  • 2000: Thirteen Tales from Urban Bohemia
  • 2003: Welcome to the Monkey House
  • 2004: The Black Album / Come On Feel the Dandy Warhols (nur über die Website der Band beziehbar)
  • 2005: Odditorium or Warlords of Mars
  • 2008: Earth to the Dandy Warhols
  • 2009: The Dandy Warhols Are Sound
  • 2012: This Machine

Singles[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Bohemian Like You
  DE 42 26.11.2001 (14 Wo.)
[1]
  • 1994: Little Drummer Boy
  • 1995: Ride
  • 1997: Every Day Should Be a Holiday
  • 1997: Boys Better
  • 1998: Not If You Were the Last Junkie on Earth
  • 2000: Bohemian Like You
  • 2000: Get Off
  • 2001: Godless
  • 2003: We Used to Be Friends
  • 2003: You Were the Last High
  • 2003: Plan A
  • 2005: Smoke It
  • 2005: All the Money or the Simple Life Honey
  • 2006: Horny as a Dandy versus Mousse T.
  • 2006: Have a Kick Ass Summer (nur über iTunes beziehbar)
  • 2007: Good Luck Chuck (nur über iTunes beziehbar)
  • 2008: Mission Control

Filme[Bearbeiten]

  • 2004: DiG!
  • 1998: WeT!

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland