The The

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The The ist eine britische Rockband um den Sänger und Songschreiber Matt Johnson. Eine exakte Stilrichtung der Band ist schwer auszumachen, es sind Elemente von Blues, New Wave und Underground enthalten. Großen Anteil am Erfolg der beiden Alben Infected (1986) und Mind Bomb (1989) hatte der britischer Produzent Warne Livesey, der mit Matt Johnson eng befreundet ist.

Als bekannteste Stücke gelten This is the Day, Infected und The Beat(en) Generation. Auf den Studioalben von Johnson, der kein Bandleader im üblichen Sinne ist, sondern immer wechselnde Musiker um sich versammelt, sind auch des Öfteren bekannte Gastmusiker wie Jools Holland bei Uncertain Smile (Album Soul Mining), Neneh Cherry bei Slow Train to Dawn (Album Infected) oder Sinead O'Connor bei Kingdom of Rain (Album Mind Bomb) zu hören.

Bandmitglieder[Bearbeiten]

Aktuell[Bearbeiten]

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten]

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Das erste Line-Up bildete Johnson 1979 zusammen mit dem Keyboarder Keith Laws. Nachdem The The zunächst als Vorgruppe für Scritti Politti unterwegs war, veröffentlichten sie 1980 ihre erste Single Controversial Subject bei der Plattenfirma 4AD. Ein Jahr später steuerten sie einen Track zum Some Bizzare Album des gleichnamigen Labels bei.

1981 veröffentlichte Johnson das Album Burning Blue Soul, das sehr häufig als erstes The The-Album angesehen wird, obwohl es de facto ein Solowerk vom Matt Johnson war. Mit-Musiker auf dem Album waren diverse Musiker der englischen Underground-Szene, darunter auch verschiedene Mitglieder der Band Wire.

1982 war The The zu Johnsons Solo-Projekt geworden, das er jeweils mit verschiedenen Musikern ergänzte. In diesem Jahr wurde das Album The Pornography of Despair aufgenommen, das aber nie den Weg in die Plattenläden fand. 1983 veröffentlichte die Band ihr erstes „echtes“ Album Soul Mining, aus dem die Single This Is the Day ausgekoppelt wurde.

1986 erschien das nächste Album Infected, das einen Kommentar zum modernen urbanen Leben in Großbritannien darstellen sollte und das die erste UK-Hitsingle Heartland hervorbrachte. Als Gastmusikerin wirkte unter anderem Neneh Cherry mit; das komplette Album wurde auch als Musik-Video veröffentlicht, mit dem Johnson als Einmann-Projekt auch auf Tour ging.

1989 erschien Mind Bomb, das sich durch seine eher „handwerklichen“ Klänge deutlich vom bisherigen The-The-Stil absetzte und aus dem die Hit-Single The Beaten Generation ausgekoppelt wurde. The The bestand zu dieser Zeit aus Johnson, dem Gitarristen Johnny Marr von The Smiths, dem Bassisten James Eller und dem ehemaligen ABC-Schlagzeuger David Palmer, die in dieser Gruppe auch erstmals als Band auf Tournee gingen.

1993, noch in identischer Besetzung, brachte The The das eher bluesorienterte Album Dusk heraus, aus dem die drei UK-Hit-Singles, Love Is Stronger than Death, Slow Emotion Replay und Dogs of Lust hervorgingen. Das Album Hanky Panky aus dem Jahr 1995, eine Sammlung mit Coverversionen des Country-Musikers Hank Williams, fiel bei der Kritik gnadenlos durch, lediglich die Single I Saw the Light erzielte in den UK einen Achtungserfolg. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Band aus Johnson, dem Gitarristen Eric Schermerhorn, dem Keyboarder D. C. Collard, dem Mundharmonika-Spieler Jim Fitting und dem Schlagzeuger Brian MacLeod.

Das Album NakedSelf wurde im Jahr 2000 veröffentlicht und brachte eine Reihe von Änderungen mit sich: D. C. Collard hatte die Gruppe inzwischen verlassen, es erschien auf dem neuen Label „Nothing Records“ und Johnson hatte seinen Wohnsitz nach Chinatown, New York verlegt. 2003 feiert Johnson das 20-jährige Bestehen von The The mit der Compilation 45RPM, deren Neuaufnahmen von Songs aus früheren Alben quasi eine Retrospektive des bisherigen The-The-Schaffens darstellt.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1981 Burning Blue Soul 65
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1981
1983 Soul Mining 27
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1983
1986 Infected 14
(30 Wo.)
89
(... Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1986
1989 Mind Bomb 24
(19 Wo.)
4
(9 Wo.)
138
(... Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1989
1993 Dusk 23
(11 Wo.)
28
(6 Wo.)
20
(6 Wo.)
2
(4 Wo.)
142
(... Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1993
1995 Hanky Panky 66
(7 Wo.)
50
(1 Wo.)
28
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1995
2000 NakedSelf 80
(1 Wo.)
45
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 2000

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 45 RPM: The Singles of 60
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2002

Weitere Alben:

  • 1978: See Without Being Seen
  • 1979: Spirits
  • 1982: The Pornography of Despair
  • 1993: Solitude
  • 1997: Gun Sluts
  • 2000: Karmic gravity
  • 2002: Film Music
  • 2002: London Town Box Set
  • 2007: The End Of The Day

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1982 Uncertain Smile
Soul Mining
68
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1982
1983 Perfect
Soul Mining
79
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1983
This Is the Day
Soul Mining
71
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1983
1986 Sweet Bird of Truth
Infected
55
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1986
Heartland
Infected
29
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1986
Infected
Infected
48
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1986
1987 Slow Train to Dawn
Infected
64
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1987
(feat. Neneh Cherry)
1989 The Beat(en) Generation
Mind Bomb
82
(8 Wo.)
18
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1989
Gravitate to Me
Mind Bomb
63
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1989
Armageddon Days Are Here (Again)
Mind Bomb
70
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1989
1991 Shades of Blue (EP) 54
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1991
1993 Dogs of Lust
Dusk
25
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1993
Slow Emotion Replay
Dusk
35
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1993
Love Is Stronger Than Death
Dusk
39
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1993
1994 Dis-Infected (EP) 17
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1994
1995 I Saw the Light
Hanky Panky
31
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1995

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten]