Thomas Stoltzer

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Thomas Stoltzer (* 1480-1485 in Schweidnitz; † 29. August 1526 in Buda) war ein deutscher Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Ab 1519 ist Stoltzer als Domvikar in Breslau bezeugt. Er wirkte ab 1522 am Budaer Hof des ungarischen Königs Ludwig II. als magister capellae und Erzieher der Sängerknaben.[1] Noch bevor er nach Königsberg übersiedeln konnte, wohin ihn Herzog Albrecht von Preußen berufen hatte, starb er wahrscheinlich im Anschluss an die Schlacht bei Mohács gegen die Türken bei Buda.[2][3]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Ausgaben[Bearbeiten]

  • Newe deudsche geistliche Gesenge (1544), Ed. J. Wolf, Denkmäler deutscher Tonkunst, 1908
  • Das deutsche Gesellschaftslied in Österreich von 1480–1550, Ed. L. Nowak, Denkmäler der Tonkunst im Österreich, 1930
  • Thomas Stoltzer: Sämtliche lateinische Hymnen und Psalmen, Ed. H. Albrecht und O. Gombosi, Denkmäler deutscher Tonkunst, 1931
  • Thomas Stoltzer: Ausgewählte Werke, Teil 1, Ed. H. Albrecht, Das Erbe deutscher Musik, 1942; Teile 2 und 3 Ed. L. Hoffmann-Erbrecht, 1969, 1983
  • Georg Forster: Frische teutsche Liedlein (1539–1556) Ed. K. Gudewill, Das Erbe deutscher Musik, 1942
  • Georg Rhau: Sacrorum hymnorum liber primus, Ed. R. Gerber, Das Erbe deutscher Musik, 1942-43
  • Georg Rhau: Vesperarum precum officia, Ed. Hans Joachim Moser, Musikdrucke aus den Jahren 1538 bis 1545 in praktischer Neuausgabe, 1960

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Horst Seeger: Musiklexikon Personen A-Z / Deutscher Verlag für Musik Leipzig (1981), Seite 770
  2. Thomas Stoltzer : Leben u. Schaffen / Lothar Hoffmann-Erbrecht aus Die Musik im alten und neuen Europa : Eine Schriftenreihe / hrsg. v. Walter Wiora (1964)
  3. Thomas Stoltzer auf Klassika.info