Trinitarier-Orden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Seiten Trinitarier-Orden und Orden der Dreieinigkeit überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. MAY 05:08, 5. Jul. 2011 (CEST)
Fahne des Trinitarier-Ordens

Der Trinitarier-Orden, auch Trinitarierorden, (lat.: Ordo Sanctissimae Trinitatis, Ordenskürzel: OSST; deutsch: Orden der heiligen Dreifaltigkeit) war ursprünglich ein Mönchsorden in der römisch-katholischen Kirche. Der Orden wurde 1198 von Johannes von Matha und Felix von Valois in Cerfroid bei Paris gegründet und päpstlich approbiert. 1236 entstand auch ein weiblicher Zweig der Trinitarier. 1609 wurden die Trinitarier in einen Bettelorden umgewandelt; sie zählen zu den augustinischen Orden.

Die Hauptaufgabe des Ordens bestand im Freikauf oder Austausch von christlichen Gefangenen oder Sklaven von den Sarazenen. Die Ordensmitglieder widmen sich heute der Seelsorge und der Krankenpflege.

Nach Österreich kamen die Trinitarier im Jahre 1688; die Ordensniederlassungen wurden dort aber 1783 aufgegeben. Erst 1900 kam der Orden wieder nach Österreich. Heute hat er zwei Niederlassungen in Wien und Mödling.

[Bearbeiten] Klöster

  • Prager Neustadt, gegründet 1705 in Slupech, 1707 zur Spálená verlegt und 1713 um die durch Octavio Broggio im Auftrag von Ignaz Putz von Adlerthurn erbaute Kirche der hl. Dreifaltigkeit erweitert, das Kloster wurde 1783 aufgehoben und 1899 abgebrochen
  • Zašová, gegründet 1722, 1783 aufgehoben
  • Holešov, gegründet 1747 anlässlich des Neubaus der Annenkirche durch Franz Anton von Rottal, 1782 aufgehoben

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Trinitarier-Orden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen