Vanden Plas (Band)

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Vanden Plas
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Metal
Gründung 1986
Website http://www.vandenplas.de/
Aktuelle Besetzung
Torsten Reichert
Andreas Lill
Stephan Lill
Günter Werno
Andreas Kuntz

Vanden Plas ist eine deutsche Progressive-Metal-Band.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Band Vanden Plas existiert offiziell seit 1983. Gegründet wurde sie von Sänger Andy Kuntz (* 20. November 1962), Leadgitarrist Markus Ziegler (* 1960), Gitarrist Stephan Lill (* 30. November 1968), Schlagzeuger Andy Lill (* 3. November 1965), Bassist Holger Münz (* 19. Mai 1963) und Keyboarder Ulrich Knapp (* 1959).

Anfangs nahmen sie Demos auf und spielten in diversen Clubs von Kaiserslautern. Ursprünglich war die Band unter dem Namen Exodus bekannt; allerdings bekamen sie diesen letztendlich nicht zugeschrieben, weil im selben Jahr die Band Exodus bereits entstand.

1994 kam ihr erstes Album auf den Markt: Mit der selbst produzierten CD „Colour Temple“ wurden die ersten Fans außerhalb der Pfalz auf die Band aufmerksam; in Frankreich und Japan erschien das Werk auch als „Special Edition“ mit zwei Bonustracks.

Auch die EP „AcCult“ verkaufte sich in Frankreich besser als in Deutschland. Auf dieser sind neben Akustik-Versionen eigener Songs auch Cover-Songs zu finden, u.a. „Des hauts, des bas“ von Stephan Eicher, „Georgia On My Mind“ von Ray Charles und „Kayleigh“ von Marillion.

Neben ihren Alben befassten sich die fünf Musiker immer mehr mit ihrem zweiten Standbein, dem Theater. Nachdem das Saarländische Staatstheater Andy Kuntz 1993 die Rolle des Simon Zealotes in „Jesus Christ Superstar“ anbot, regte der dortige Kapellmeister Scott Lawton an, dass die Band im Orchester mitwirken könne. Seitdem haben sich die Bandmitglieder zu Stammgästen im Orchestergraben bei Stücken wie „The Rocky Horror Show“, „Der kleine Horrorladen (1986)“ oder „Evita“ entwickelt. In der Saison 2006 bekam Andy Kuntz glänzende Kritiken für seine Interpretation des Judas in „Jesus Christ Superstar“ an der Augsburger Freilichtbühne am Roten Tor.

1997 erschien beim Progressive-Rock-Label InsideOut ihr zweites Album „The God Thing“, das der Band eine Tour als Vorgruppe der US-Band Dream Theater bescherte, einer der Pioniere des Progressive Metal. Damit steigerte die Band ihren Bekanntheitsgrad erheblich und festigte ihren Ruf als eine der wichtigsten deutschen Progressive-Metal-Bands.

Mit dem Nachfolgealbum „Far off Grace“ folgte 1999 der nächste Schritt der Bandgeschichte: Das Album klingt härter und reifer als „The God Thing“.

Im Frühjahr 2000 nahm die Band im Pariser „Élysée Montmartre“ ihr erstes Live-Album „Spirit of Live“ auf. Im gleichen Jahr wurde das Debüt-Album „Colour Temple“ neu aufgelegt und kam mit einer Bonus-CD auf den Markt.

2002 kam mit „Beyond Daylight“ das nächste Studio-Album der Pfälzer Band in die Läden – erneut eine Weiterentwicklung ihres Stils, honoriert mit guten Kritiken. Für die Produktion zeichnete diesmal Markus Teske verantwortlich, der für die Band schon das Live-Album „Spirit of Live“ aufgenommen hatte.

2003 war für Sänger Andy Kuntz ein hartes Jahr mit vielen persönlichen Rückschlägen: Innerhalb weniger Monate musste er den Tod seines Vaters, seines Onkels und zwei seiner besten Freunde verarbeiten. Dabei halfen ihm Andreas Lill, Stefan Glass und Michael Kraus – mit dem Ergebnis „Abydos“, der ersten Solo-CD des Sängers. Parallel zur Veröffentlichung der CD arbeitete Kuntz fieberhaft an der Umsetzung als Musical.

Am 25. Februar 2006 feierte „Abydos“ schließlich als Rock-Musical am Pfalztheater in Kaiserslautern seine Premiere und wurde von Zuschauern und Presse gleichermaßen honoriert. Am Premierenabend gab es 17 Minuten lange Standing Ovations im Saal.

Stephan Lill, Günter Werno und Andreas Lill nahmen in der Zwischenzeit mit weiteren Größen der Progressive-Metal-Szene die „Consortium Project“-Trilogie auf, ein Projekt des Elegy-Sängers Ian Parry.

Von Oktober 2005 bis Februar 2006 fanden sich Vanden Plas erneut in Markus Teskes „Bazement Studio“ in der Nähe von Idstein ein und nahmen ihr fünftes Album „Christ 0“ auf – ein Konzeptalbum, inspiriert von Alexandre Dumas’ Roman „Der Graf von Monte Christo“. Das Album erschien am 30. März 2006. Eine Umsetzung als Musical erfolgte ebenfalls und hatte am 11. April 2008 in München im Staatstheater am Gärtnerplatz Premiere. Am 24. Januar 2010 war die Premiere von "Christ O" im Pfalztheater in Kaiserslautern.

Während die Band in Frankreich bei fast jedem Konzert die Hallen füllte und sie mittlerweile auch regelmäßig zum „ProgPower“-Festival in die USA reiste, ist es in Deutschland nach wie vor recht ruhig geblieben um die fünf Musiker. Gelegentlich treten Vanden Plas in kleineren Hallen auf – Erfolge wie in Frankreich bleiben in Deutschland aber bisher aus.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Demos und Eigenproduktionen

  • 1986 - Raining in My Heart (Single)
  • 1991 - Days of Thunder (Demo)
  • 1992 - Fire (Single)
  • 1994 - Colour Temple

[Bearbeiten] Alben

  • 1994 - Colour Temple (bei LMP)
  • 1995 - Colour Temple (bei Dream Circle Records)
  • 1997 - The God Thing
  • 1999 - Far Off Grace
  • 2000 - Spirit of Live (Live)
  • 2002 - Beyond Daylight
  • 2006 - Christ 0
  • 2010 - The Seraphic Clockwork

[Bearbeiten] Singles und EPs

  • 1996 - AcCult (EP)
  • 1996 - Des hauts, des bas (Single, Frankreich)
  • 1999 - Inside of Your Head (Single, Frankreich)
  • 2000 - I Don't Miss You (Single)

[Bearbeiten] Weblinks

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