Vanessa Amorosi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vanessa Amorosi (2011)
Amorosi bei der Eröffnungsfeier der Sommer-Paralympics 2000 in Sydney

Vanessa Amorosi (* 8. August 1981 in Melbourne, Victoria) ist eine australische Singer-Songwriterin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Gefördert durch ihre Eltern, die beide professionelle Sänger sind, begann Vanessa Amorosi im Alter von vier Jahren mit Jazz und klassischem Ballett. Bereits mit zwölf Jahren hatte sie erste kleine Auftritte in Einkaufszentren und Restaurants. In einem russischen Restaurant wurde Jack Strom auf sie aufmerksam, als sie dort sang. Zusammen mit seinem Partner Mark Holden nahm er sie unter Vertrag (MarJac Productions).

Im Juli 1999 veröffentlichte Amorosi in Australien ihre erste Single Have A Look, die in nur wenigen Wochen Gold erreichte. Ende des Jahres folgte mit Absolutely Everybody die zweite Auskopplung aus dem späteren Erfolgsalbum The Power. Dieses Lied wurde zu einem der erfolgreichsten Stücke australischer Künstler. Nachdem im Frühjahr 2000 ihr Debütalbum veröffentlicht wurde, erreichte es in nur drei Wochen bereits Platin (insgesamt vierfach) und wurde fast 70.000mal verkauft. Auch ihre dritte Single Shine erhielt in kurzer Zeit Gold und Platin. Es folgten eine Australien-Tour mit Savage Garden, mehrere Auszeichnungen sowie die Einladung, bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney während der Eröffnungs- und der Schlussfeier vor einem Milliardenpublikum aufzutreten.

Im September 2000 brachte Amorosi ihre erste Single in Europa auf den Markt. Mit Absolutely Everybody erreichte sie in den Charts vieler Länder die Top-Ten. Ihr Album The Power erreichte in Deutschland Gold, und sie erhielt 2001 den, vom Musiksender VIVA verliehenen Musikpreis, Comet als beste internationale Newcomerin. Ihre erste Tour durch Europa und Südost-Asien wurde ebenfalls ein großer Erfolg. 2001 brachte sie in ihrer Heimat ihr zweites Album Turn To Me auf den Markt, das nahtlos an die Erfolge des Vorgängers anknüpfte. In Deutschland kam mit Change ein alternatives Album heraus. Mit den Singles One Thing Leads To Another und True To Yourself war sie zwar immer noch erfolgreich, aber die Verkaufszahlen der ersten Hits erreichten diese nicht. Dennoch blieb sie in Australien ein Star: Wegen ihres bereits seit Jahren dauernden Engagements für benachteiligte Kinder wurde sie 2003 für den Australian-Of-The-Year-Award vorgeschlagen. Ein Jahr später erhielt sie ihre erste Fernsehrolle als Jury-Mitglied in einer australischen Casting-Show. In Europa gab sie nur noch vereinzelte Konzerte und Fernsehauftritte. In Australien erschien am 24. Mai 2008 ihr viertes Album Somewhere In The Real World. Am 4. Mai 2009 erschien die Single The Letter, die sie im Duett mit der US-amerikanischen Band Hoobastank aufnahm.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK AU
2000 The Power 7
(34 Wo.)
21
(32 Wo.)
15
(31 Wo.)
1
(62 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. April 2000
2008 Somewhere in the Real World 4
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2008
2009 Hazardous 7
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. November 2009

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK AU
2001 Turn to Me 21
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2001

Weitere Alben:

  • 2002: Change (DE #64)
  • 2005: The Best of
  • 2011: V

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK AU
1999 Have a Look
The Power
73
(3 Wo.)
72
(4 Wo.)
13
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juli 1999
Absolutely Everybody
The Power
5
(18 Wo.)
3
(17 Wo.)
8
(27 Wo.)
7
(10 Wo.)
6
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 1999
2000 Shine
The Power
38
(13 Wo.)
46
(12 Wo.)
19
(17 Wo.)
4
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2000
Every Time I Close My Eyes
The Power
23
(20 Wo.)
11
(22 Wo.)
73
(14 Wo.)
8
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Dezember 2000
2002 Spin (Everybody's Doin' It)
Change
34
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 2002
One Thing Leads 2 Another
Change
67
(4 Wo.)
62
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2002
2003 True to Yourself
Change
99
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2003
2007 Kiss Your Mama!
Somewhere in the Real World
15
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. September 2007
2008 Perfect
Somewhere in the Real World
4
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. April 2008
The Simple Things (Something Emotional)
Somewhere in the Real World
36
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2008
2009 This Is Who I Am
Hazardous
1
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2009
Hazardous
Hazardous
29
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Dezember 2009
2010 Mr. Mysterious
Hazardous
4
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2010
(feat. Seany B)
Holiday
Hazardous
42
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. August 2010

Als Gastmusikerin[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK AU
2009 The Letter
For(N)ever
39
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2009
(Hoobastank featuring Vanessa Amorosi)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vanessa Amorosi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK AU