Walter Gröbchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Walter Gröbchen

Walter Gröbchen (* 17. April 1962 in Wien) ist ein österreichischer Journalist, Blogger, Autor und Musikverleger.

Leben[Bearbeiten]

Erste Erfahrungen in der Medienbranche sammelte Gröbchen Anfang der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts als Mitbegründer und Redakteur von etcetera – Zeitschrift für Jugendkultur. Von November 1981 bis 1993 war er ständiger freier Mitarbeiter des ORF-Radios und arbeitete für die Sendungen Musicbox, Freizeichen, Rot-Weiß-Rotes Radio, Radio Gaga und Nachtradio auf Ö3 sowie Diagonal auf Ö1. Ab 1992 war Gröbchen zuständig für die Ö3-Programmbeobachtung und -entwicklung. Neben seiner Tätigkeit als Radiomacher publizierte er als freiberuflicher Journalist unter anderem in profil, Die Zeit, Weltwoche, Der Standard, Wiener, Financial Times, Rolling Stone, Datum und Falter.

Ab 1993 war Gröbchen auch als A&R-Manager für diverse Musikkonzerne wie BMG, Warner Music und Universal Music in Deutschland und Österreich zuständig.[1]

Seit dem Jahr 2000 ist Gröbchen auch unternehmerisch tätig, und zwar zunächst als Gesellschafter der Exozet Neue Medien Produktion Wien GmbH (bis 2008) und als Aufsichtsrat der Neue Sentimental Film Austria AG (bis 2009).[2]

Seit Februar 2000 ist Gröbchen unbeschränkt haftender Gesellschafter der Monkey Music, Gröbchen & Partner OG und seit Jänner 2005 geschäftsführender Gesellschafter der monkey.moods Verlags GmbH.[3] Über letztgenannte Firma hält er 5 % der Anteile an der Entspannungsfunk Gesellschaft mbH, die den Radiosender LoungeFM betreibt, und fungiert dort als „Head of Music“.[4] monkey. ist eine Kommunikations- und Consulting-Agentur mit angeschlossenem Label und Verlag. Der Arbeitsschwerpunkt liegt in „Promotion- und Produktionsdienstleistungen für die Musik- und Medienindustrie im gesamten deutschsprachigen Raum.“[5]

Gröbchen ist Autor der wöchentlichen Kolumne MASCHINENRAUM der Presse am Sonntag und veröffentlicht diese Beiträge auch in seinem Weblog Grob. Gröber. Gröbchen.[6]

Des Weiteren kuratiert Gröbchen die Reihe Live@RKH (ein Podium für neue Popmusik aus Österreich) im Großen Sendesaal des ORF-Funkhauses in Wien.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Walter Gröbchen (Hrsg.): Heimspiel. Eine Chronik des Austro-Pop, Hannibal, St. Andrä-Wördern 1995. ISBN 3-85445-112-1.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Komarek: Zeitgeist für beide Ohren: 25 Jahre Ö3, Orac, Wien 1992. ISBN 3-7015-0271-4, S. 146
  • Nora Frey: Ö3 – Die Story, Ueberreuter, Wien 1988. ISBN 3-8000-9035-X, S. 150-153

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nokia Presseinformation pdf-Datei
  2. Österreichisches Firmenbuch
  3. Österreichisches Firmenbuch
  4. Grob. Gröber. Gröbchen.
  5. monkey.
  6. Grob. Gröber. Gröbchen