Wayne Wells

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wayne Alton Wells (* 29. September 1946 in Abilene, Texas) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Ringer.

Werdegang[Bearbeiten]

Wayne Wells begann an der High School mit dem Ringen. Er war schon dort sehr erfolgreich und gewann, für OC Marshall startend, 1963 und 1964 die Oklahoma High School Championships im freien Stil, Leichtgewicht. An der University of Oklahoma, die er nach seiner High School Zeit besuchte, setzten sich seine Erfolge im Ringen fort. Er gewann mehrere Meisterschaften der NCAA (US-amerik. Hochschul-Sportverband) in den Jahren 1967 und 1968. Er beteiligte sich aber auch an den USA-Meisterschaften der AAU (Amer. Athleten Union) und gewann in den Jahren 1970 bis 1972 dreimal hintereinander die USA-Meisterschaft im Freistilringen, Weltergewicht. 1968 wurde er für die Olympischen Spiele nominiert, belegte dort aber den undankbaren 4. Platz. Wobei er vor allem an seiner Unerfahrenheit scheiterte, denn die Olympischen Spiele waren seine erste Teilnahme an einem internationalen Turnier. Vor den Olympischen Spielen 1972 in München stand Wayne Wells kurz vor dem Abschluss seines Jurastudiums. Er tat dann etwas, was für US-amerikanische Sportler ungewöhnlich war, er unterbrach sein Studium, um sich mit einem enorm harten Training, er trainierte zeitweise bis zu fünf Stunden pro Tag, auf die Spiele vorzubereiten. Der Einsatz lohnte sich, denn er wurde Olympiasieger, wobei er in den Endkämpfen auch dem bundesdeutschen Spitzenringer Adolf Seger klar nach Punkten besiegte.

Wayne Wells beendete danach seine aktive Ringerlaufbahn, beendete auch sein Jurastudium erfolgreich und arbeitet heute als Rechtsanwalt. Für seine Verdienste um den Ringersport wurde er 1982 in die National Wrestling Hall of Fame aufgenommen.

Internationale Erfolge[Bearbeiten]

(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, F = Freistil, Le = Leichtgewicht, damals bis 68 kg Körpergewicht, We = Weltergewicht, damals bis 74 kg Körpergewicht)

Nationale Erfolge[Bearbeiten]

  • 1967, 2. Platz, NCAA, Div. I Collegiate Championships, F, We;
  • 1968, 1. Platz, NCAA, Div. I Collegiate Championships, F, We
  • 1970, 1. Platz, USA-Meisterschaft, F, We;
  • 1971, 1. Platz, USA-Meisterschaft, F, We;
  • 1972, 1. Platz, USA-Meisterschaft, F, We

Weblinks[Bearbeiten]