Western Swing

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Western Swing (auch: Okie Jazz, Western Jazz, South-Western Swing) entstand in Texas und Oklahoma und ist eine Verbindung aus Swing und Country-Musik mit Blues-Elementen.

Geschichte[Bearbeiten]

In den dreißiger Jahren entstand die bis heute populärste Form des Jazz, der Swing. In Texas und Oklahoma forderten die Besitzer der großen Tanzhallen die Country-Musiker daraufhin auf, einen ähnlichen Stil zu spielen. Es waren vor allem Bob Wills und Milton Brown, denen als erstes eine Adaption an den Jazz gelang. Die Bands wurden vergrößert, und es wurden neue, in der Country-Musik bis dahin nicht oder nur selten verwendete Instrumente wie Schlagzeug, Saxophon oder Trompete, eingesetzt. Die Solisten bekamen Gelegenheit zum improvisieren. Gelegentlich wurden Blues-Elemente eingebracht.

Anfang der vierziger Jahre bildeten sich auch in Kalifornien Western Swing Formationen. Am erfolgreichsten war Spade Cooley, dessen Orchester zeitweilig mehr als zwanzig Musiker umfasste. Der Western Swing kalifornischer Prägung hatte einen weicheren und gefälligeren Sound als das Original.

Von den in den dreißiger und vierziger Jahren entstandenen neuen Stilrichtungen der Country-Musik (z.B. Honky Tonk und Bluegrass) entfernte sich der Western Swing am weitesten von den Ursprüngen. Seine Popularität in der Country-Szene war daher begrenzt. Vielen war der Sound zu "jazzig". Ende der vierziger Jahre war die große Zeit des Western Swing vorbei. Es gab und gibt aber immer wieder einzelne Bands, die mit dieser Stilrichtung Erfolg haben, wie zum Beispiel Asleep At The Wheel oder Prairie Oyster. Die moderneren Varianten werden auch als Western Swing Revival bezeichnet. Auch Country-Interpreten mit einem breiteren Stil-Spektrum greifen gelegentlich bis oft auf Western-Swing-Elemente zurück – beispielsweise k. d. lang in ihrem frühen Repertoire oder Eilen Jewell.

Die wichtigsten Interpreten[Bearbeiten]

Wegbereiter[Bearbeiten]

Texas[Bearbeiten]

Kalifornien[Bearbeiten]

Swing Revival[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]