Windischholzhausen
| Windischholzhausen
Landeshauptstadt Erfurt
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| Koordinaten: | 50° 57′ N, 11° 5′ O50.94694444444411.091388888889260Koordinaten: 50° 56′ 49″ N, 11° 5′ 29″ O |
| Höhe: | 260–280 m ü. NN |
| Fläche: | 2,26 km² |
| Einwohner: | 1.639 (31. Dez. 2010) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1994 |
| Postleitzahl: | 99099 |
| Vorwahl: | 0361 |
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Lage von Windischholzhausen in Erfurt |
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Windischholzhausen ist seit 1994 ein Stadtteil von Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens. Durch ihn führt unterhalb des Willrodaer Forstes die Straße von Erfurt nach Schellroda.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Es gibt den Fund einer Axt bereits aus der Steinzeit. Aus dem frühen Mittelalter, als Slawen hier angesiedelt wurden, stammt ein größeres Gräberfeld. Der Ort wurde erstmals 1286 urkundlich erwähnt, als die Grafschaft Vieselbach ihn an die Stadt Erfurt verkaufte. Frühere Namen des Dorfes: Holzhusen, Holzhusa, Winzholzen, Winde-Holzen, Windisch-Holzen. Die Betonung des Wendischen im Namen bedeutet auch, dass Slawen in den Dörfern der Gegend nicht die Regel waren. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Windischholzhausen schwer zerstört.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1843: 225 [1]
- 1910: 409 [2]
- 1939: 513 [3]
- 1990: 483 [4]
- 1995: 605
- 2000: 1.328
- 2005: 1.611
- 2010: 1.639
[Bearbeiten] Wirtschaft
In den 1980er Jahren siedelte sich in Windischholzhausen die Mikroelektronik-Industrie an. Ein neues Wohngebiet entstand, und der Ort erhielt Anschluss an das Straßenbahnnetz Erfurts. Ab den 1990er Jahren entwickelten sich neue Siedlungsgebiete und ein Gewerbegebiet.
2000 bis 2003 entstand an der Haarbergstraße der Neubau des Katholischen Krankenhauses Erfurt
Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz hat seinen Sitz gegenüber vom Katholischen Krankenhaus in der Haarbergstr. 61
Der Ortsteilbürgermeister ist Axel Hoppe (SPD).
Südöstlich von Windischholzhausen befindet sich ein Fernmeldeturm.
[Bearbeiten] Sehenswertes
- Die Dorfkirche St Michaelis aus dem 12. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. (Lage→50.94710244305611.0920098425)
[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes
- Johann Friedrich Theodor Müller auch Fritz Müller genannt (* 31. März 1821, † 21. Mai 1897 in Blumenau, Brasilien), Biologe und Naturforscher.
- Friedrich Wisser (1834-1896), Reichstagsabgeordneter
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Handbuch der Provinz Sachsen. Magdeburg, 1843.
- ↑ gemeindeverzeichnis.de
- ↑ verwaltungsgeschichte.de
- ↑ Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie: Umwelt regional.
[Bearbeiten] Weblinks
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