Wolfgang Jerat

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Wolfgang Jerat (* 9. Februar 1955 in Köln) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Leben[Bearbeiten]

Seine Karriere als Trainer größerer Fußballklubs begann Wolfgang Jerat, als er von Mai 1990 bis Juni 1992 den Wuppertaler SV trainierte und diesen von der Oberliga in die 2. Fußball-Bundesliga führte.

Deutschlandweite Bekanntheit erreichte Jerat, als er am 28. Februar 1993 – bis dahin war er Co-Trainer – Jörg Berger als Cheftrainer beim 1. FC Köln ablöste. Er betreute den Verein vom 20. bis zum 28. Spieltag. Nach nur 7 Punkten aus 9 Spielen (nach der 2-Punkte-Regel) und einer Bilanz von 3 gewonnenen, 5 verlorenen und einem unentschiedenen Spiel wurde er am 28. April 1993 entlassen und durch den Dänen Morten Olsen ersetzt.

In der Saison 1996/97 trainierte er erneut den Wuppertaler SV, konnte aber an seine früheren Erfolge nicht mehr anknüpfen. In der Saison 2005/06 übernahm er das Traineramt beim Nordrhein-Oberligisten FC Junkersdorf. Im Frühjahr 2007 übernahm Wolfgang Jerat zum dritten Mal das Traineramt beim Wuppertaler SV und wurde Nachfolger von Uwe Fuchs. Wegen Differenzen mit dem Management des WSV wurde er am 6. Februar 2008 trotz Tabellenführung beurlaubt und durch Wolfgang Frank ersetzt.

Zur Saison 2008/09 wurde Jerat als neuer Chefcoach beim Bonner SC in der neuen NRW-Liga vorgestellt, wurde mit dem Verein Meister und stieg in die viertklassige Regionalliga auf. Dort betreute er den Verein in der Saison 2009/10. Doch trotz des gesicherten Klassenerhalts erhielt der Bonner SC keine Lizenz für die Saison 2010/2011, da aufgrund hoher Schulden der Etat nicht gesichert war. Es folgte der Zwangsabstieg. Aufgrund der leeren Kassen erhielt Jerat von Seiten des Vereins keinen neuen Vertrag. Seit 29. November 2011 war er Trainer beim FC Prishtina. Doch bereits im April 2012 wurde er wieder freigestellt.

Im November 2012 wurde Jerat neuer Trainer des FC Viktoria Köln 1904. Aus gesundheitlichen Gründen legte er sein Amt jedoch Ende Januar 2013 nieder.[1]

Sein Sohn Tim ist Profi-Fußballer.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jerat muss sein Amt niederlegen auf reviersport.de vom 30. Januar 2013