Zitterwald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Zitterwald ist eine maximal 690 m ü. NN hohe Eifellandschaft im deutsch-belgischen Grenzgebiet im Kreis Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) und in der Provinz Lüttich (Region Wallonien).

Der Zitterwald liegt in der Nordeifel zwischen Hellenthal (Norden), Dahlem (Osten) und dessen Gemeindeteil Kronenburg (Süden) sowie der belgischen Gemeinde Büllingen (Westen). Der Zitterwald ist Bestandteil des Naturparks Hohes Venn-Eifel. Im Norden grenzt der Nationalpark Eifel an den Zitterwald, südlich bildet die Kyll die Grenze zur Schnee-Eifel.

In der dünn besiedelten und überwiegend bewaldeten Hochfläche des Zitterwalds zwischen 500 und 690 m ü. NN liegen die Quellgebiete von Olef, Urft und Kyll. Seine höchste Erhebung befindet sich am Weißen Stein (690 m; mit Skigebiet) südwestlich von Udenbreth; zu den weiteren Erhebungen des Zitterwalds gehören Bärbelkreuz (662,8 m), Hühnerhöhe (659,9 m), Kamberg (637,8 m).

Die Hellenthaler Ortschaften und Siedlungen − wie Giescheid, Miescheid, Neuhaus, Ramscheid und Udenbreth − im nördlichen Teil des Zitterwalds gehören zu den höchsten Kirchendörfern im Rheinland.

Der Zitterwald gehört mit zum Verbreitungsgebiete der Europäischen Wildkatze in Deutschland.[1][2] Im Zitterwald steht der Sendeturm Eifel-Bärbelkreuz.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wildkatzen in Deutschland. Abgerufen am 17. Dezember 2014.
  2. Wildkatzenwegeplan. Abgerufen am 17. Dezember 2014.

50.4216666.487427Koordinaten: 50° 25′ 18″ N, 6° 29′ 15″ O