Ólöf Nordal

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Ólöf Nordal

Ólöf Nordal (* 3. Dezember 1966 in Reykjavík) ist eine isländische Politikerin (Unabhängigkeitspartei) und seit dem 4. Dezember 2014 Innenministerin Islands.

Ólöf Nordal ist Juristin und hat darüber hinaus einen MBA von der Universität Reykjavík. Von 2010 bis 2013 war sie stellvertretende Vorsitzende der Unabhängigkeitspartei.

Sie war von 2007 bis 2013 Abgeordnete des isländischen Parlaments Althing. Von 2007 bis 2009 vertrat sie den Nordöstlichen Wahlkreis, seit 2009 den Wahlkreis Reykjavík-Süd. Am 4. Dezember 2014 wurde sie zur Innenministerin im Kabinett Sigmundur Davíð Gunnlaugsson ernannt und trat damit die Nachfolge der zurückgetretenen Hanna Birna Kristjánsdóttir an.[1]

Im Zuge der Veröffentlichung der Panama Papers wird bekannt, dass Olöf Nordal und ihr Ehemann Tomas Mar Sigurdsson seit 2006 Generalbevollmächtigte der Offshore-Firma "Dooley Securities S.A." mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln waren. Die Aktien des Unternehmens hielt, offenbar treuhänderisch, die "Landsbanki Luxemburg". Im August 2007 sprang "Dooley Securities" als Bürge gegenüber der "Landsbanki" ein.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eygló Svala Arnarsdóttir: Ólöf Nordal Iceland’s New Interior Minister (Englisch) In: Iceland Review. 4. Dezember 2014. Abgerufen am 5. Dezember 2014.
  2. Tagesschau.de: Islands Premier parkte Geld in der Karibik
Island Anmerkung zu isländischen Personennamen: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.