1000 Arten Regen zu beschreiben

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Filmdaten
Originaltitel1000 Arten Regen zu beschreiben
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2017
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieIsabel Prahl
DrehbuchKarin Kaçi
ProduktionMelanie Andernach,
Knut Losen
MusikVolker Bertelmann aka Hauschka
KameraAndreas Köhler
SchnittDaniel Scheuch
Besetzung

1000 Arten Regen zu beschreiben (englischer Titel: Different Kinds of Rain) ist das Langfilmdebüt von Isabel Prahl. Weltpremiere feierte der Film beim Tallinn Black Nights Film Festival 2017 und wurde in der Kategorie First Features Competition ausgezeichnet (Best Film).[1] Der Film startete am 29. März 2018 in den deutschen Kinos.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mike, der gerade 18 geworden ist, hat sich in seinem Zimmer eingeschlossen. Seine Eltern Susanne und Thomas und seine Schwester Miriam stehen ratlos vor seiner Zimmertür. Da Mike 18 Jahre alt ist und sich freiwillig dazu entschlossen hat, nicht mehr am Leben außerhalb seines Zimmers teilzunehmen, gibt es für seine Familie keine Möglichkeit, ihn aus seinem Zimmer zu holen. 1000 Arten Regen zu beschreiben handelt davon, wie sich die drei Personen Susanne, Thomas und Miriam durch den Entschluss von Mike verändern und welche Wege sie gehen, um mit seinem Entschluss klarzukommen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist das Langfilmdebüt von Isa Prahl (Regie) und wurde in Köln an 27 Drehtagen gedreht. Das Drehbuch ist von Karin Kaçi. Für die Kamera ist Andreas Köhler verantwortlich und den Schnitt machte Daniel Scheuch. Die Filmmusik stammt von Volker Bertelmann aka Hauschka, der für die Filmmusik des Films Lion – Der lange Weg nach Hause sowohl eine Oscar-Nominierung als auch eine Golden-Globe-Nominierung erhielt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film bezieht sich auf das aus Japan bekannte Phänomen Hikikomori, das sich auch in Westeuropa verbreitet.[3]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Schmeis schreibt bei epd Film: „Ihr erster Langfilm gelingt durch reduzierte Dialoge, eine großartige Kamera, eindrückliche Musik (Volker Bertelmann aka Hauschka) und grandiose Schauspieler“.[4]

„Was als leise erzähltes Familiendrama beginnt, wandelt sich zum fast hysterischen Film, in dem zuerst der Humor und dann der Verstand der Figuren auf der Strecke bleibt. Trotz starker Darsteller und einer kongenialen Kamera strapaziert eine überdeutliche, symbolhafte Inszenierung das Interesse, Zwischentöne wahrzunehmen und innere Not zu erspüren.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bester Film beim Tallinn Black Nights Film Festival 2017 in der Kategorie First Features Competition[6]
  • Beste Filmmusik beim Festival International du Film d’Aubagne 2018 in der Feature Film Competition[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.filmstiftung.de/news/tallinn-auszeichnung-fuer-1000-arten-den-regen/
  2. http://www.filmstarts.de/kritiken/259701.html
  3. Inhalt auf der offiziellen Website zum Film. Abgerufen am 7. April 2018
  4. http://www.epd-film.de/filmkritiken/1000-arten-regen-zu-beschreiben
  5. 1000 Arten Regen zu beschreiben. Filmdienst, abgerufen am 16. Mai 2018.
  6. https://www.filmstiftung.de/news/tallinn-auszeichnung-fuer-1000-arten-den-regen/
  7. http://festival2018.aubagne-filmfest.fr/en/competitions/prize-list