21. U-Flottille

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Die 21. Unterseebootsflottille, kurz 21. U-Flottille, war ein militärischer Verband der ehemaligen deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Es war eine reine Ausbildungsflottille.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband wurde 1935 unter der Bezeichnung „Schulverband der Unterseebootschule“ in Kiel aufgestellt und unterstand der U-Boot-Schule. Im Mai 1937 erfolgte seine Verlegung nach Neustadt in Holstein und am 1. November 1937 die Umbenennung in „Unterseebootsschulflottille“ (U.S.Fl.) sowie die Unterstellung in die 1. U-Lehrdivision (1. U.L.D.).

Am 1. Juli 1940 erfolgte die Umbenennung in 21. U-Flottille und die Verlegung, mit der gesamten 1. U-Lehrdivision und dem Divisions-Wohnschiff Robert Ley in den neuen Stützpunkt Pillau. Dort blieb die Flottille bis zu ihrer Auflösung im März 1945 stationiert. Begleitschiff der Flottille war von Juli 1940 bis Juni 1944 das U-Boot-Begleitschiff Donau. Von seiner Indienststellung 1940 bis Juni 1941 war auch das Werkstattschiff Kamerun der Flottille zugeteilt.

Flottillenchefs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt waren der Flottille während ihres Bestehens 53 U-Boote der Typen I, IIA, IIB, IIC, IID, VII A, VII B, VII C und IX unterstellt. Es handelte sich um die Boote:

U 2, U 3, U 4, U 5, U 6, U 7, U 9, U 10, U 11, U 20, U 21, U 23, U 24, U 25, U 26, U 29, U 34, U 38, U 48, U 60, U 61, U 62, U 72, U 80, U 101, U 120, U 121, U 139, U 141, U 148, U 151, U 152, U 236, U 251, U 291, U 368, U 416, U 430, U 555, U 704, U 708, U 712, U 720, U 733, U 746, U 922, U 977, U 1195, U 1196, U 1197, U 1198, U 1201, U 1204

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beduhn starb am 1. August 1940, als sein Boot U 25 bei Terschelling auf eine Mine lief und sank.