Baltijsk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stadt
Baltijsk
Балтийск
Wappen
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Baltijsk
Bürgermeister Maxim Leonidowitsch Brytschuk
Erste Erwähnung 1430
Frühere Namen Pillau (bis 1946)
Stadt seit 1725
Fläche 49 km²
Bevölkerung 32.697 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 667 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 10 m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40145
Postleitzahl 238520–238528
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 405
Website балтийск39.рф
Geographische Lage
Koordinaten 54° 39′ N, 19° 55′ OKoordinaten: 54° 39′ 0″ N, 19° 55′ 0″ O
Baltijsk (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Baltijsk (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad
Liste der Städte in Russland
Baltijsk von heute, Luftaufnahme

Baltijsk (russisch Балти́йск, deutsch Pillau, litauisch Piliava) ist eine Stadt an der östlichen Ostsee. Sie ist der Vorhafen von Kaliningrad, dem früheren Königsberg (Preußen), in der Oblast Kaliningrad. Die Stadt hat 32.697 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010) und ist Verwaltungssitz des Rajons Baltijsk.[1]

Bis 1939 gehörte die Stadt zum Landkreis Fischhausen, nach dessen Aufgehen im Landkreis Samland dann bis 1945 zu diesem.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Nordseite des Pillauer Tiefs, das die Frische Nehrung vom Samland trennt. Es ist zugleich südlichster Ort der Bernsteinküste. Über Land ist Kaliningrad etwa 60 km entfernt. Die Stadt ist die westlichste russisch besiedelte Stadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die überlieferte Chronik von Pillau[2] reicht bis ins Jahr 1370 zurück, als die Schlacht bei Rudau stattfand. Vor der Auseinandersetzung soll der Deutsche Orden sein Heer vor Pillau versammelt haben.

Urkundlich wird 1430 erstmals eine Siedlung namens Pilen (Alt Pillau) erwähnt. Der historische Name Pillau geht auf prußisch „pile, pille, pils“ (Festung, Burg) zurück[3]. Der Ort gewann entscheidend an Bedeutung, als schwere Stürme 1479 und 1510 die Frische Nehrung durchbrachen und eine schiffbare Rinne schufen, genannt „Das Gatt“. Dadurch konnte sich Pillau später zu einer strategisch wichtigen Hafenstadt entwickeln.

Festung Pillau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Festung Pillau

Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges landete am 6. Juli 1626 der schwedische König Gustav Adolf mit einer Flotte von 37 Schiffen in Pillau, das anschließend von den Schweden zehn Jahre lang besetzt war. Sie bauten die schon vorhandenen Schanzen aus und errichteten die Festung Pillau. Während der Schwedenzeit vergrößerte sich der Ort, eine erste Kirche aus Holz wurde erbaut. Als 1635 die Schweden abzogen, baute der Große Kurfürst Pillau zum brandenburgischen Flottenstützpunkt aus. Dadurch wuchs die Bevölkerung erneut an, im Einzugsgebiet der Festung siedelten sich Lotsen, Händler und ehemalige Offiziere an. 1660 wurde die Holzkirche durch einen Steinbau ersetzt und erhielt eine Orgel.

König Friedrich Wilhelm I. verlieh Pillau am 18. Januar 1725 das Stadtrecht. In den Jahren 1758 bis 1762 standen Stadt und Festung unter russischer Besatzung. Im Vierten Koalitionskrieg belagerten französische Truppen 1807 Pillau vergeblich, so dass die Festung durch den Tilsiter Frieden für Preußen erhalten blieb. Infolge des französisch-preußischen Bündnisses gegen Russland musste die Festung im Sommer 1812 ein französisches Besatzungskontingent von 1200 Mann unter Oberst Castella de Berlens aufnehmen. Als Ostpreußen sich Anfang 1813 gegen Napoleon erhob, gelang es dem Kommandanten des preußischen Kontingentes bei dem Erscheinen russischer Truppen vor Pillau, die französische Besatzung am 8. Februar 1813 zum kampflosen Abzug zu bewegen und eine Einnahme der Festung durch die Russen zu verhindern. Um 1905 bestand die Garnison aus einem Infanteriebataillon Nr. 43 und aus einem Bataillon Fußartillerie Nr. 2.[4]

Amtsbezirk Festung Pillau (1885–1903)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Juli 1885 wurde aus dem Gutsbezirk Pillau, Festung, der bisher zum Amtsbezirk Alt Pillau gehörte, der neue Amtsbezirk „Festung Pillau“ gebildet.[5] Er bestand lediglich aus diesem einen Gutsbezirk und gehörte zum Landkreis Fischhausen im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen. Seit am 30. März 1903 der Gutsbezirk Pillau, Festung, in die Stadtgemeinde Pillau eingegliedert wurde, gab es den Amtsbezirk „Festung Pillau“ nicht mehr.

Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts brachte die Industrialisierung neuen Aufschwung für die Stadt. Die in Pillau niedergelassenen Reeder verfügten 1848 über acht Handelsschiffe.[6] Eine Eisenbahnlinie verband die Stadt ab 1865 mit Königsberg, der Hafen wurde erheblich erweitert. Durch den Bau einer großen Kaserne wurde der Marinestandort weiter aufgewertet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde bei Pillau der Königsberger Seekanal durch das Haff fertiggestellt, der auch im Winter offengehalten werden konnte. Dadurch blieben fortan die Häfen Königsberg, Elbing und Braunsberg das ganze Jahr in Betrieb. Nach der Eingemeindung Alt-Pillaus und der Festung Pillau in die Stadt im Jahre 1902 wuchs die Bevölkerungszahl auf über 7.000 an. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Pillau drei evangelische Kirchen, eine Realschule, eine Navigationsschule und ein Amtsgericht.[4] 1937 kamen weitere Gemeinden hinzu, so dass Pillau zu Beginn des Zweiten Weltkrieges 12.000 Einwohner hatte.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flüchtlinge im Hafen (Januar 1945)

Im Zweiten Weltkrieg gewann der Marinestandort Pillau große Bedeutung. Schon 1933 war Pillau Heimathafen einer Minensuchflottille geworden, 1939 kam ein Seefliegerhorst hinzu und ein Jahr später wurde eine U-Bootlehrdivision stationiert. Es wurden neue Hafenbecken als Liegeplätze für Kreuzer geschaffen. Als der Krieg sich zum Ende neigte, wurden über die Stadt die ersten Flüchtlingstransporte des Unternehmens Hannibal abgewickelt. Am 5. Februar 1945 richtete ein erster sowjetischer Fliegerangriff große Schäden an. Insgesamt verließen von Ende Januar 1945 bis 18. April mehr als 450.000 Flüchtlinge mit Schiffen den Hafen von Pillau. Mit einsetzenden Häuserkämpfen in der Stadt am 24. April wurden die Hafenanlagen gesprengt.

Denkmal des Großen Kurfürsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal des Großen Kurfürsten vor dem Leuchtturm

1913 wurde das Denkmal für Friedrich Wilhelm eingeweiht.

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. April 1945 wurde Pillau als letzte ostpreußische Stadt von der Roten Armee erobert und aufgrund der Festlegungen des Potsdamer Abkommens mit dem nördlichen Ostpreußen unter sowjetische Verwaltung gestellt. Pillau wurde am 27. November 1946 in Baltijsk umbenannt[7] (Bedeutung etwa Baltische Stadt bzw. Ostseestadt) und wurde der Hauptstützpunkt der Baltischen Flotte. Die Einwohnerzahl der Stadt wurde 1944 bis 1947 durch Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung nahezu auf Null reduziert und stieg nur langsam wieder durch den Zuzug von Neubürgern aus Zentralrussland, der Gegend des heutigen Föderationskreises Wolga und Weißrusslands. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion war Baltijsk ein sogar innerhalb des gesperrten Kaliningrader Gebietes besonders abgeschottetes militärisches Sperrgebiet.

Dies lockerte sich erst allmählich nach der Öffnung der Oblast. In dieser Zeit wurden in Baltijsk eine russisch-orthodoxe Kirche eröffnet und jeweils ein markantes Denkmal des Zaren Peter I., genannt „der Große“, und der Zarin Elisabeth errichtet. Auch heute ist das Stadtgebiet Baltijsks noch nicht uneingeschränkt zugänglich, jedoch existieren Planungen, die Stadt zu einem zivilen Hafen auszubauen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Anmerkungen
1768 01.123 [8]
1782 ca. 1.300 in 114 Haushaltungen[9]
1810 0 2.315 [8]
1816 02.521 ohne Vorstadt und Schlossfreiheit (62 Einwohner) und ohne die Festung (146 Personen)[10]
1828 03.674 mit der Festung,[11]
1831 03.929 [8]
1875 03.196 [12]
1880 03.225 [12]
1890 03.303 davon 53 Katholiken und zwölf Juden[12]
1905 07.374 davon 233 Katholiken[4]
1933 07.577 [12]
1939 10.980 [12]
1959 17.378
1970 20.300
1979 23.568
1989 27.070
2002 33.252
2010 32.697

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige reformierte Kirche, heute russisch-orthodoxe St. Georgs-Kathedrale

Über eine mögliche Kapelle oder Kirche im 15. und 16. Jahrhundert gibt es keine Informationen. Von 1598 ist die Gründung einer evangelischen Kirche in Alt-Pillau überliefert. In Pillau (Pillau I) gab es außerdem eine kleine Holzkirche, die von den Schweden gebaut wurde. Diese wurde 1660 und 1717/20 als Garnisonkirche unter brandenburgisch-preußischer Herrschaft neu errichtet. 1866 erhielt die reformierte Gemeinde in Pillau eine eigene Kirche. 1910 auch die katholische Gemeinde. Es gab außerdem eine Baptistenkapelle. Alle Kirchengebäude außer der katholischen, hatten keinen Kirchturm, um die Orientierung der Seefahrt nach dem Leuchtturm nicht zu stören.

Strukturen

Vor 1945 gab es iin Pillau zwei evangelische Pfarreien: die der Kirche Alt Pillau (Pillau II) und die der Garnisons- und Stadtkirche Pillau (Pillau I). Beide gehörten zum Kirchenkreis Fischhausen in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.[13] Die Reformierte Kirche gehörte zur Inspektion Königsberg.

Es gab folgende Kirchen[14]

  • Kirche Alt Pillau 1598 erster Bau, 1674/76 neuer Fachwerkbau, der 1945 erheblich beschädigt und dann abgerissen
  • Garnison- und Stadtkirche in Pillau I. Im Jahre 1660 errichtete Kurfürst Friedrich Wilhelm eine Kirche, die 1717 bis 1720 durch eine turmlose kreuzförmige Anlage in gotischem Stil ersetzt wurde. Im Jahr 1768 wurde sie erneuert Die Kirche stand auf dem Gelände der Festung. Sie wurde im Krieg beschädigt, ihre Grundmauern standen noch in den 1960er Jahren, bis sie abgebrochen wurden.
  • Reformierte Kirche. Eine reformierte Gemeinde bestand in Pillau seit 1685. Für ihre Gottesdienste musste sie die Garnisons- und Stadtkirche mitbenutzen, erst 1866 erhielt sie ein eigenes Backsteinbau ohne Turm zwischen der Festung und dem Paradeplatz. Die Kirche wurde im Krieg beschädigt, aber repariert und als Militärladen bzw. Kino fremdgenutzt. Sie wurde 1992 an die Russisch-Orthodoxe Kirche übereignet.
  • Katholische Kirche Maria Meeresstern. 1910 wurde für die katholische Gemeinde in Pillau eine eigene Kirche gebaut. Die Entwürfe schuf der Architekt Friedrich Heitmann aus Königsberg. Die Kirche hatte als einzige in der Stadt einen Turm, da sie etwas abseits bei Alt-Pillau lag und so die Orientierung der Seefahrt nicht gefährden konnte. Sie wurde 1945 beschädigt und danach abgetragen.[15]

Nach 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 erhielt die Russisch-Orthodoxe Kirche das einzige erhaltene Gebäude der reformierten Gemeinde zur Nutzung. Von der ursprünglichen Ausstattung vor 1945 war dabei nichts erhalten geblieben. 2001 wurden Reliquien des heiliggesprochenen Admirals Fjodor Uschakow in die Kirche gebracht. Sie ist heute die St. Georgs-Kathedrale der Baltischen Flotte in der Diözese Kaliningrad und Baltijsk.

Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören jetzt zu der Gemeinde in Swetly (Zimmerbude), einer Filialgemeinde der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) in der Propstei Kaliningrad[16] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland.

Ein katholisches Zentrum gibt es in einem historischen Backsteingebäude.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Satellitenaufnahme (2000)
Pillau

Wasser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Baltijsk wird ein für die Oblast Kaliningrad wichtiges Fährterminal gebaut, von dem aus eine für die Exklave sehr wichtige (weil visumfreie) Verbindung mit dem russischen Kernland bestehen soll. Die Autofähren nach Ust-Luga bei Sankt Petersburg sind eisfest und benötigen für eine Richtung 48 Stunden. Der Einsatz von Schnellfähren, welche nur noch 15 Stunden brauchen werden, ist geplant.

Zwischen den beiden Weltkriegen verband die Schiffslinie Seedienst Ostpreußen das pommersche Swinemünde mit Pillau als Alternative zur Umgehung des Polnischen Korridors.

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baltijsk ist über die russische Fernstraße A193 (ehemalige deutsche Reichsstraße 131) von Kaliningrad (Königsberg) aus über Wsmorje (Großheidekrug, bis 1939 Groß Heydekrug) und Primorsk (Fischhausen) zu erreichen. Über Primorsk besteht demnächst auch Anbindung an den Primorskoje Kolzo (Küstenautobahnring).

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ins Hinterland besteht – neben der Straßenverbindung – auch eine Eisenbahnverbindung auf einem Teilstück der ehemaligen Ostpreußischen Südbahn mit Kaliningrad; eine Fahrt via Swetlogorsk ist nach Stilllegung des Abschnitts Swetlogorsk – Primorsk seit 2006 nicht mehr möglich.

Zwischen Juni 2007 und Dezember 2009 bestand eine Direktverbindung mit dem deutschen Fährhafen Sassnitz für den Eisenbahnverkehr.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtische Gemeinde Baltijsk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pillauer Tief

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein auf blauem Wasser schwimmender, mit einer goldenen Königskrone gekrönter, silberner Stör.“[17]

König Friedrich Wilhelm I. von Preußen erhob den Ort im Jahre 1725 zur Stadt und erteilte ihm obiges Wappen. Das älteste bekannte Siegel zeigt das Bild im Felde mit der Umschrift SIEGEL DER KOENIGL. PR. STADT PILLAV 1725. Im 19. Jahrhundert wurde die Bezeichnung in königliche Seestadt Pillau umgeändert.[18]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Baltijsk ist zugleich auch Teil und Verwaltungssitz der Baltijskoje gorodskoje posselenije (Валтийское городское поселение), einer Städtischen Gemeinde[19]. Sie liegt im Süden des Rajons Baltijsk und umfasst im Südwestzipfel des Samlandes eine Fläche von 49,1 km². Im Norden grenzt sie an die Landgemeinde Diwnoje (Neuendorf) und die Stadt Primorsk (Fischhausen), im Osten an die Fischhausener Wiek (Primorskaja Buchta) und das Frische Haff (Kaliningradskaja Saliw), im Süden auf der Frischen Nehrung (Baltijskaja Kossa) an die zu Polen gehörende Stadt Krynica Morska (Kahlberg) in der Woiwodschaft Pommern, im Westen an die Ostsee. Hier lebten im Jahre 2010 33.303 Einwohner.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu der seit 2008 bestehenden Stadtgemeinde gehören die Stadt Baltijsk und zwei Siedlungen:

Russischer Name Deutscher Name
Stadt:
Baltijsk Pillau
Siedlungen:
Beregowoje Tenkitten
Lunino Dargen

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrstechnisch ist die Städtische Gemeinde Baltijsk über Straße und Schiene nur nach Norden über die Fernstraße A193 (ehemalige deutsche Reichsstraße 131) und die Bahnstrecke Baltijsk–Kaliningrad an die Region angeschlossen. Im Süden besteht nach Polen kein Grenzübergang.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(in der Reihenfolge des Erscheinens)

  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 9 (Volltext).
  • Pillau im Jahre 1812/13. Preußische Provinzial-Blätter, Bd. 10, Königsberg 1833, S. 650–658.
  • Leopold Krug: Die Preussische Monarchie; topographisch, statistisch und wirthschaftlich dargestellt. Nach amtlichen Quellen. Teil I: Provinz Preussen. Berlin 1833, S. 109–121.
  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 501–503.
  • Pillau (Lexikoneintrag). In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 15, Leipzig und Wien 1908, S. 876–877.
  • Konrad Haberland, Wilhelm Lomber, Alexander Arendt: Pillau einst und jetzt. 1725–1925. Festschrift. Pillau 1925.
  • Zu den Vorgängen 1812/13: Ludwig Häusser: Deutsche Geschichte vom Tode Friedrich des Großen bis zur Gründung des Deutschen Bundes. Vierter Band. Meersburg, Naunhof, Leipzig 1933, S. 35/36.
  • Helmut Blocksdorf: Pillau – Chronik eines Untergangs. Die Flucht aus Ostpreußen. Hamburg 2000. ISBN 3-8132-0722-6.
  • Гостюхин, Александр Федорович (Hrsg.): Пиллау – Балтийск. Прошлое и настоящее. Калиниград [2000].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Baltijsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Faber: Das Merkwürdigste aus der Chronik der Stadt und Festung Pillau. Beiträge zur Kunde Preußens, Band 6, Königsberg 1824, Nr. 1, S. 42–70, und Nr. 2, S. 130–150.
  3. Gerullis, Georg: Die altpreußischen Ortsnamen, Berlin, Leipzig 1922, S. 122
  4. a b c Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 15, Leipzig und Wien 1908, S. 876–877.
  5. Rolf Jehke: Amtsbezirk Festung Pillau
  6. E. Wendt & Co. (Hrsg.): Übersicht der Preußischen Handelsmarine. Stettin Januar 1848, S. 16 (online [abgerufen am 4. Juni 2015]).
  7. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 27 ноября 1946 г. «О переименовании г. Пиллау Приморского района Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 27. November 1946: Über die Umbenennung der Stadt Pillau im Rajon Primorsk in der Oblast Kaliningrad)
  8. a b c Leopold Krug: Die Preussische Monarchie; topographisch, statistisch und wirthschaftlich dargestellt. Nach amtlichen Quellen. Teil I: Provinz Preussen. Berlin 1833, S. 109 ff.
  9. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 9.
  10. Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats. Band 4: P–S, Halle 1823, S. 41, Ziffer 1460–1461.
  11. Geographisches Institut: Neue Allgemeine Geographische und Statistische Ephemeriden. Band 30, Weimar 1830, S. 24.
  12. a b c d e Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Ostpreußen - Landkreis Fischhausen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  13. Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band I bis III, Göttingen 1968
  14. Geäude in Pillau. ostpreussen.net, abgerufen am 31. Januar 2020.
  15. Historische Fotos der katholischen Kirche und weiterer Gebäude in Alt-Pillau Bildarchiv Ostpreußen
  16. Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad (Memento des Originals vom 29. August 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.propstei-kaliningrad.info
  17. Deutsches Städtebuch - Handbuch städtischer Geschichte von Prof. Dr. Erich Keyser, Herausgegeben 1939 vom W. Kohlhammer Verlag Stuttgart Band I Nordostdeutschland Seite 94/95
  18. Deutsche Ortswappen von Prof. Otto Hupp, Herausgegeben 1925 von der Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen
  19. http://www.russian-west.narod,ru/index.htm (Link nicht abrufbar)