U 120 (Kriegsmarine)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
U 120
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Typ:

II B

Feldpostnummer:

M 03 700

Werft:

Flender-Werke, Lübeck

Bauauftrag:

28. August 1937

Baunummer:

268

Kiellegung:

31. März 1938

Stapellauf:

16. März 1940

Indienststellung:

20. April 1940

Kommandanten:
  • 20. April 1940 – 25. November 1940
    Oberleutnant zur See Ernst Bauer
  • 26. November 1940 – 19. Mai 1941
    Oblt.z.S. Wolfgang Heyda
  • 20. Mai 1941 – 24. Februar 1942
    Oblt.z.S. Willy-Roderich Körner
  • 25. Februar 1942 – 30. September 1942
    Oblt.z.S. Hans Fiedler
  • 1. Oktober 1942 – 24. Mai 1943
    Lt.z.S. Alfred Radermacher
  • 25. Mai 1943 – 25. Juli 1943
    nicht ermittelt
  • 26. Juli 1943 – 14. September 1944
    Oblt.z.S. Joachim Sauerbier
  • 15. September 1944 – 2. Mai 1945
    Oblt.z.S. Rolf-Rüdiger Bensel
Einsätze:

keine Feindfahrten

Versenkungen:

keine

Verbleib: am 5. Mai 1945 in Wesermünde selbst versenkt

U 120 war ein deutsches U-Boot vom Typ II B, das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Kriegsmarine eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Auftrag für das Boot wurde am 28. August 1937 an die Flender-Werke, Lübeck vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 31. März 1938, der Stapellauf am 16. März 1940, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Ernst Bauer am 20. April 1940.

Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung als Schulboot zur U-Boots-Schulflottille in Kiel, die am 1. Juli 1940 in 21. U-Flottille umbenannt und nach Pillau verlegt wurde, und danach vom 17. März 1945 bis zum 5. Mai 1945 als Ausbildungsboot zur 31. U-Flottille in Hamburg.

U 120 war ein reines Schul- und Ausbildungsboot und unternahm keine Feindfahrten.

Verbleib[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Boot wurde am 5. Mai 1945 in Wesermünde gemäß dem lange bestehenden, allerdings von Großadmiral Dönitz noch am Abend des 4. Mai 1945 aufgehobenen Regenbogen-Befehl von seiner Besatzung selbstversenkt. Das Wrack wurde 1949 gehoben und im November 1950 verschrottet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clay Blair: Der U-Boot-Krieg. Band 1: Die Jäger. 1939–1942. Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X.
  • Clay Blair: Der U-Boot-Krieg. Band 2: Die Gejagten, 1942–1945. Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.
  • Robert M. Browning Jr.: U.S. Merchant Vessel War casualties of World War II. Naval Institute Press, Annapolis MD 1996, ISBN 1-55750-087-8.
  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 1: Die deutschen U-Boot-Kommandanten. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.
  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.
  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 3: Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.
  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 4: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2.
  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 5: Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2003, ISBN 3-8132-0515-0.
  • Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ubootwaffe.net, eine ausführliche Seite über deutsche U-Boote (engl.)
  • u-bootarchiv.de, eine ausführliche Seite über deutsche U-Boote (deutsch)