Abacusspiele

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo

Abacusspiele ist ein deutscher Spieleverlag mit Sitz in Dreieich, der 1989 von Matthias Senke und Joe Nikisch gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verlag Abacusspiele wurde am 1. Juni 1989 von Matthias Senke und Joe Nikisch in Dreieich bei Frankfurt am Main gegründet.[1][2] Joe Nikisch war zu dieser Zeit auch Geschäftsführer von Amigo und bis 1990 Produktmanager bei Hexagames[1]. Eines der ersten Spieel des Verlages wurde das Geschicklichkeitsspiel Piratenbillard. Bereits 1990 gelang Abacus mit dem Spiel Dicke Kartoffeln von Doris Matthäus und Frank Nestel mit Platz 10 die erste Platzierung beim Deutschen Spiele Preis.

1990 wurde ein Grafiker zu Abacus hinzugeholt und das Privatunternehmen in eine KG umgewandelt.[1] 1994 schied Matthias Senke als Inhaber aus und ab 1996 war Joe Nikisch Alleininhaber von Abacusspiele.[1] 1994 erschien mit Volle Lotte das erste der bis heute erfolgreichen Karten- und Würfelspielserie. 1998 wurde Anno Domini von Urs Hostettler in das Programm aufgenommen und 1999 wurde Mamma Mia von Uwe Rosenberg auf die Auswahlliste zum Spiel des Jahres aufgenommen.[3]

2003 begann Abacusspiele die Zusammenarbeit mit Michael Schacht und brachte dessen Spiel Coloretto auf den Markt. Der Nachfolger, Zooloretto, wurde 2007 auf der Nürnberger Spielwarenmesse präsentiert; im gleichen Jahr wurde das Spiel Gewinner der Spiel des Jahres und belegte Platz 5 beim Deutschen Spiele Preis. 2013 konnte sich das Kartenspiel Hanabi von Antoine Bauza als Spiel des Jahres durchsetzen und 2014 wurde das Spiel Leo muss zum Friseur von Leo Colovini zum Kinderspiel des Jahres nominiert.[3]

Spiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 
Dicke Kartoffeln (Doris Matthäus, Frank Nestel, Deutscher Spiele Preis 1990: Platz 10)
Piratenbillard (Reinhold Wittig)
Airlines (Alan R. Moon)
1991 
Pony Express (Alan R. Moon)
African Queen (Alex Randolph)
1994 
An den Ufern des Nils (Hanno und Wilfried Kuhn)
1995 
Medici (Reiner Knizia)
1996 
Downtown(Bernhard Weber)
Olé (Wolfgang Panning)
1997 
Canyon (Frederick A. Herschler, Deutscher Spiele Preis 1998: Platz 5)
Dream Team (Hartmut Witt)
Mini Inkognito (Leo Colovini, Alex Randolph)
Kismet (Wolfgang Panning)
Husarengolf (Torsten Marold, Spiel des Jahres 1997: Sonderpreis Geschicklichkeitsspiel)
1998 
Samarkand (Sid Sackson)
Bretonenboule (Franz Josef Lamminger)
1999 
Mamma Mia (Uwe Rosenberg, Deutscher Spiele Preis 1999: Platz 8)
2000 
Knatsch (Michael Schacht)
2002 
Bang! (Emiliano Sciarra)
2003 
Paris Paris (Michael Schacht, Deutscher Spiele Preis 2003: Platz 4)
Coloretto (Michael Schacht, Deutscher Spiele Preis 2003: Platz 9)
Maya (Bernd Eisenstein)
2004 
Hansa (Michael Schacht, Deutscher Spiele Preis 2004: Platz 9)
Das Spiel (Würfelspiel) (Reinhold Wittig; Neuauflage)
2005 
China (Michael Schacht)
Coloretto Amazonas (Michael Schacht)
2006 
Nottingham (Uwe Rosenberg)
Maestro Leonardo (Acchittocca)
2007 
Zooloretto (Michael Schacht, Spiel des Jahres 2007, Deutscher Spiele Preis 2007: Platz 5)
Darjeeling (Günter Burkhardt)
2008 
Aquaretto (Michael Schacht)
Shanghaien (Michael Schacht, Roman Pelek)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Spiele Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 
Platz 10 für Dicke Kartoffeln; Doris Matthäus
1998 
Platz 5 für Canyon
1999 
Platz 8 für Mamma Mia
2003 
Platz 4 für Paris Paris
Platz 9 für Coloretto
2004 
Platz 9 für Hansa
2007 
Platz 5 für Zooloretto
2009 
Platz 6 für Valdora
2012 
Platz 9 für Africana
2013 
Platz 6 für Hanabi
2015 
Platz 7 für Cacao
2016 
Deutscher Kinderspiele Preis für Leo muss zum Friseur

Spiel des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 
Sonderpreis Geschicklichkeitsspiel für Husarengolf
2007 
Auszeichnung Spiel des Jahres 2007 für Zooloretto
2013 
Auszeichnung Spiel des Jahres 2013 für Hanabi
2016 
Nominierung Kinderspiel des Jahres für Leo muss zum Friseur

Graf Ludo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 
Preisträger im Bereich Familienspiele für Bonnie und Clyde

MinD-Spielepreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 
MinD-Spieletipp für Hanabi

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Abacus Spiele bei spielarchiv.de
  2. Andreas Keirat, Claudia Schlee: Abacus bei spielphase.de
  3. a b Über uns auf der Website von Abacusspiele; abgerufen am 14. Februar 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]