Adam Hofman

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Adam Hofman (2013)

Adam Hofman (* 23. Mai 1980 in Kalisz) ist ein polnischer Politiker und seit 2005 Abgeordneter des Sejm in der V. und VI. Wahlperiode und war Vorsitzender des Forum der Jungen PiS.

Er bestand das Abitur am IV. Allgemeinbildenden Lyceum „Ignacy Paderewski“ in Kalisz und studierte Politologie an der Universität Breslau (Wrocław). Während des Studiums war er Mitglied des Niezależne Zrzeszenie Studentów (Unabhängiger Studentenverband – NZS) und gründete und leitete das Forum der Studenten der Universität Wrocław. Er war Berater des Stellvertretenden Stadtpräsidenten von Wrocław und arbeitete für die Spezialkommission des Sejm zum Lobbing-Gesetz.

2004 kandidierte er ohne Erfolg für die Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit – PiS) für ein Mandat im Europäischen Parlament. Bei den Parlamentswahlen 2005 wurde er über die Liste der PiS für den Wahlkreis Konin in den Sejm gewählt. Am 15. Mai 2007 wurde er zum Vorsitzenden der Untersuchungskommission zu Banken und Bankenaufsicht gewählt.

Bei den Sejmwahlen 2007 wurde er mit 15.824 Stimmen für die PiS als Abgeordneter bestätigt. Er ist Mitglied der Sejm Kommissionen für den Staatsetat sowie Sport. Er trat oft im Fernsehen und Rundfunk als Pressesprecher der Partei auf.

Er gehörte zum engsten Kreis der Mitarbeiter des Parteivorsitzenden Kaczyński. Seine Erfolge führten ihn zum Verlust von Selbstkontrolle. Während der Senats-Ergänzungswahlen in Mielec brüstete er sich vor jungen Damen mit der Größe seines Geschlechtsteils, was bald im Fernsehen erschien[1].

Während der Fahrt nach Madrid zur Sitzung des Europarates flog er aus Warschau mit einer kostengünstigen Fluglinie, verrechnete aber mit der Parlamentskasse seine Reisekosten als Reise mit dem eigenen PKW, was ihm einen bedeutenden Gewinn brachte. Dazu noch hat sich seine Ehefrau während des Fluges mit mitgebrachtem Wodka betrunken, was einen Eklat verursachte. In Madrid unterzeichnete er die Liste der Anwesenden, nahm aber an der Tagung nicht teil[2]. Dafür wurde er von der PiS-Partei ausgeschlossen[3] und verlor seine Chancen bei der 2015er Parlamentswahl.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fakt 12. September 2013
  2. Newsweek 10. November 2014
  3. Polityka 10. November 2014