Agawang

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Agawang
Gemeinde Kutzenhausen
Wappen von Agawang
Koordinaten: 48° 21′ 40″ N, 10° 41′ 9″ O
Höhe: 485 m
Fläche: 7,84 km²
Einwohner: 589 (2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86500
Vorwahl: 08294
Blick auf Agawang von Osten
Blick auf Agawang von Osten

Agawang ist ein Pfarrdorf und Ortsteil der Gemeinde Kutzenhausen im Landkreis Augsburg im Regierungsbezirk Schwaben in Bayern. Zur Gemarkung gehört das Dorf Unternefsried.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agawang liegt an der Kreisstraße A1 Augsburg-Dinkelscherben. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Gessertshausen und Kutzenhausen. Der Augsburger Verkehrsverbund (AVV) hält an Werktagen den nicht-vertakteten Busfahrplan der Linie 507 nach Augsburg aufrecht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte von Agawang beginnt vermutlich zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert. In dieser Zeit wurden die drei Einzelsiedlungen, des Ortes gegründet, nämlich Agawang, Obernefsried und Unternefsried. In Agawang übte das Domstift Augsburg die Grundherrschaft aus.

Während Unternefsried heute noch ein separater Ort ist, verschmolzen Agawang und Obernefsried zu einem Ort.

Von 1862 bis 1929 gehörte Agawang zum Bezirksamt Zusmarshausen und ab 1929 zum Bezirksamt Augsburg, das ab 1939 als Landkreis Augsburg bezeichnet wurde.

Agawang mit seinem Ortsteil Unternefsried war eine selbstständige Gemeinde im Landkreis Augsburg und wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Kutzenhausen eingemeindet.[2]

Kirche St. Laurentius

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Pfarrei St. Laurentius in Agawang mit der Pfarrkirche St. Laurentius gehört zur Pfarreiengemeinschaft Kutzenhausen im Dekanat Augsburg-Land im Bistum Augsburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Agawang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zahlen und Fakten der Gemeinde Kutzenhausen, abgerufen am 9. Februar 2012
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 767.