Albert Maria Fuchs

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Albert Maria Fuchs (* 1. November 1876 in Koblenz; † 8. April 1944 in Trier) war ein römisch-katholischer Weihbischof in Trier.

Leben[Bearbeiten]

Albert Maria Fuchs kam aus einer Kaufmannsfamilie und bestand 1896 am Koblenzer Kaiserin-Auguste-Gymnasium seine Reifeprüfung. Er studierte am Trierer Priesterseminar katholische Theologie und Philosophie. Nach seiner Priesterweihe am 31. März 1900 war er als Kaplan in Mayen tätig. Am 8. April 1904 übernahm er die Vikarsstelle in Holz und wurde dort am 25. Juli 1910 zum Pfarrer ernannt. Er wechselte am 31. März 1913 als Pfarrer in die große Diasporapfarrei Neuwied am Rhein und wurde am 8. August 1920 zum Dechant des Dekanates Engers berufen. Der Trierer Bischof Franz Rudolf Bornewasser holte ihn am 11. Juni 1927 nach Trier und ernannte ihn zum Domkapitular am Dom zu Trier. Der am 1. August 1927 zum Geistlichen Rat ernannte Fuchs gehörte somit dem inneren Führungskreis des bischöflichen Ordinariats an. In dieser Funktion war er verantwortlich für die Organisation der Wallfahrt zum Heiligen Rock vom 23. Juli bis 10. September 1933. An dieser Großveranstaltung in Trier nahmen 2 Millionen Pilger teil. Die großartige Organisation wurde am 30. November 1933 mit der Verleihung eines päpstlichen Prälatentitels belohnt.

Die gleichzeitiger Ernennung zum Weihbischof in Trier und zum Titularbischof von Cibyra war am 13. Juli 1935, am 24. August 1935 wurde er zum Bischof konsekriert. Der Weiheakt wurde von Franz Rudolf Bornewasser, der zu diesem Zeitpunkt Erzbischof (Pro hac vice) von Trier war, vollzogen. Seit 1937 bekleidete Weihbischof Fuchs auch das Amt des Domdechants, seine voranschreitende Erkrankung behinderte ihn aber stark in seiner Arbeit. 1939 war er Mitkonsekrator bei der von Erzbischof Bornewasser gespendeten Bischofsweihe von Lorenz Zeller OSB, Titularbischof von Dorylaëum und Apostolischer Administrator des Bistums Rio Branco (Brasilien). Die gleiche Funktion übte er zwei Jahre später bei der Weihe des Trierer Weihbischofs Heinrich Metzroth aus.

Er verstarb nach langem Leiden im Alter von 67 Jahren am 13. April 1944. Er ist in der Weihbischofskapelle am Domkreuzgang des Trierer Doms beigesetzt.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

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