Alexandra Paszkowska

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Alexandra Paszkowska, geborene Alexandra Drewes, auch Alexandra Marischka, (* 10. August 1945 in Warburg) ist eine deutsche Fotografin, Autorin und Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie kam Anfang 1967 nach München und nahm an einem Casting für die neubelebte Fernsehshow Der goldene Schuß mit dem Moderator Vico Torriani teil. Dort wurde sie unter vielen Bewerberinnen ausgewählt und gehörte fortab zu den drei Assistentinnen. Bei der Bekanntgabe der Punktzahl der teilnehmenden Kandidaten sprach sie den Satz: „Der Kandidat hat … Punkte“. Vom 10. Juni 1968 bis zur Scheidung im Juli 1976 war sie mit dem Regisseur Franz Marischka verheiratet.[1]

Sie studierte Schauspiel am Lee Strasberg Institute in New York, wirkte in Deutschland in Fernsehspielen und Filmen mit und war künstlerische Mitarbeiterin von Maximilian Schell am Landestheater Salzburg bei dem Stück Das weite Land. Am Schauspielhaus Bochum arbeitete sie als künstlerische Mitarbeiterin von Werner Schroeter bei seiner Inszenierung von Victor Hugos Lucrezia Borgia (1974).

Für die Zeitschrift Vogue schrieb sie die Erzählung Das Hotel mit Seele. Ihre Erfahrungen mit dem großen Schauspiellehrer Lee Strasberg verarbeitete sie in einem Artikel Lee Strasberg, Betrachtung einer Schülerin, der ebenfalls in Vogue veröffentlicht wurde. Für das Magazin ab40 schrieb sie Der Heilige Kalender der Maya und Beten mit Madonna, für den Tagesspiegel über Rainer Werner Fassbinder: Die Nacht in der er starb.[2]

Paszkowska begegnete dem japanischen Tänzer und Gründer der Gruppe „Sankai Juku“, Ushio Amagatsu und fotografierte die Gruppe mit der weltweit ersten Dokumentation exklusiv im Schloss Neuschwanstein, Schottland und New York. Ihre Bilder wurden veröffentlicht im Schirmer/Mosel Verlag und in 20 internationalen Fotoausstellungen gezeigt, unter anderem in München, Stuttgart, New York, Washington D.C., San Francisco, Los Angeles und Berlin. Die Fotos wurden auch in großen Magazinen wie Vogue, (New York und Deutschland), Stern, Spiegel, Süddeutsche Zeitung, AZ, TZ, Ballet international etc. veröffentlicht. Andy Warhol veröffentlichte ihre Bilder in seinem Magazin Interview.

Das Auktionshaus Christie’s in London und das Auktionshaus Schneider Henn in München verkaufte ihre Bilder in einer Herbstauktion. Alexandra Paszkowska lebt und arbeitet als Fotografin und freie Autorin in München.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Butô-Tanz: Ushio Amagatsu u.d. Sankai Juku Gruppe München. Schirmer-Mosel, München 1983, ISBN 978-3-88814-124-9, 109 S.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Zwetschi Marischka: „Immer nur lächeln“. Geschichten und Anekdoten von Theater und Film. Amalthea in der F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, Wien München 2001, ISBN 3-85002-442-3, S. 217 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hassheider koeln: Lebendige Erinnerung, das etwas andere Trauerportal im Internet » Franz Marischka. In: portal-der-erinnerung.de. 18. Februar 2009, abgerufen am 3. Juni 2017.
  2. Die Nacht, in der er starb - Kultur in Potsdam. In: pnn.de. 1. Januar 1982, abgerufen am 3. Juni 2017.
  3. Marco Koch: Filmforum Bremen  » Alexandra Marischka. In: filmforum-bremen.de. 23. November 2012, abgerufen am 3. Juni 2017.