Der Mann mit dem goldenen Pinsel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelDer Mann mit dem goldenen Pinsel
ProduktionslandDeutschland, Italien
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1969
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieFranz Marischka
DrehbuchHorst Hächler
Claudio Rainis
ProduktionTheo Maria Werner
Claudio Rainis
Zeljko Kunkera
MusikKarl Bette
Raimund Rosenberger
KameraKlaus Werner
SchnittFedora Zincone
Besetzung

Der Mann mit dem goldenen Pinsel ist ein deutsch-italienischer Erotikfilm aus dem Jahre 1969 von Franz Marischka.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

München, Ende der 1960er Jahre. Der nur mäßig talentierte, junge Maler Archie ist soeben aus Paris heimgekehrt, um im Münchner Künstler- und Bohèmienviertel Schwabing sein Glück zu versuchen. Doch auch in seinem Leben ist die (Mal-)Kunst zumeist eine brotlose, und die ausgiebigen Sexabenteuer mit seiner Freundin Hong-Kong, die in schönster Regelmäßigkeit als Nacktmodell vor seiner Leinwand posiert, machen einen auf die Dauer auch nicht satt. Da kommt es fast einem Wunder gleich, als Archies alter Kumpel Egon den Kontakt zu einem Kunsthändler und Galeristen herstellt, der ihm ein ordentliches Auskommen verspricht, sollte Archie ihm dessen nervtötende Freundin Luisa abnehmen. Luisa ist anstrengend und verlangt viel Aufmerksamkeit, im Gegenzug ist der Galerist bereit, Archies malerischen Ergüsse in seinen Ausstellungen zu präsentieren.

Um dem Bohemien und Künstlerhippie diesen Deal schmackhaft zu machen, sagt der Kunsthändler Archie auch noch ein festes Monatsgehalt zu. Der Maler schlägt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Er muss sich fortan nicht mehr um regelmäßige Einkünfte Sorgen machen, und er hat gleich zwei hübsche, junge Frauen, die er sexuell beglücken kann. Aufgrund Archies Art, seine Werke so zu malen, wie Gott ihn schuf, und dabei auch mal sein bestes Stück, seinen „goldenen Pinsel“, wie der Filmtitel verrät, sinnbringend einzusetzen, kommt es prompt zu einem Ausstellungsskandal der nackten Tatsachen, und Archie erhält von der Presse den Spitznamen „Der Mann mit dem goldenen Pinsel“ verabreicht. Plötzlich ist der Hungerkünstler gefragt wie nie, die Kundschaft reißt sich um seine Bilder und er feiert Partys wie im Rausch, bei der er sich gleich auch noch ein drittes Mädel, die hübsche kleine Cellistin Brunhilde unter den Nagel reißt.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mann mit dem goldenen Pinsel entstand im Frühjahr 1969, passierte die FSK-Prüfung am 1. Juli 1969 und wurde am 4. Juli 1969 uraufgeführt.

Hans Zehetner entwarf die Filmbauten. Heinz Pollak hatte die Produktionsleitung.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Lexikon des Internationalen Films heißt es: „Episödchen um einen Maler, der die Gesellschaft auf den Arm nimmt. Witzloser Klamauk mit permanenten Nackt-Einlagen.“[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Mann mit dem goldenen Pinsel. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 31. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]