Alfred Stix

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Alfred Stix (* 22. März 1882 in Wien; † 29. Juni 1957 ebenda) war ein österreichischer Kunsthistoriker und Museumsdirektor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alfred Stix studierte von 1904 bis 1908 Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an der Universität Wien. 1908 promovierte er bei Franz Wickhoff. Danach arbeitete er als Assistent von Wickhoff bis zu dessen Tod 1909. Anschließend war er bei der Hofbibliothek in Wien angestellt. Er war 1923 bis 1933 Direktor der Graphischen Sammlung Albertina in Wien seit 1923. Von 1933 bis 1938 war er Direktor der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 wurde er von den Nationalsozialisten aus dem Amt gedrängt.

Seit 1945 war Sixt Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Wiens. Die Kunstzeitschrift Belvedere gab er von 1929 bis 1932 heraus.

1959 wurde der Alfred-Stix-Platz in Wien-Favoriten (10. Bezirk) nach ihm benannt.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Handzeichnungen von Gustav Klimt (1918)
  • Heinrich Friedrich Füger (1925)
  • Von Ingres bis Cezanne (1927)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Garzarolli-Thurnlackh: Hofrat Prof. Dr. Alfred Stix in memoriam In: Mitteilungen der Österreichischen Galerie 1, 1957, S. 4.
  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Bd. 5. Kremayr & Scheriau, Wien 1997 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]