Alice-Salomon-Berufskolleg

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Alice-Salomon-Berufskolleg
Logo
Schulform Berufskolleg
Schulnummer 179681
Gründung 1964
Adresse

Akademiestraße 46–48

Ort Bochum
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 28′ 44″ N, 7° 14′ 2″ OKoordinaten: 51° 28′ 44″ N, 7° 14′ 2″ O
Schüler etwa 2500
Lehrkräfte etwa 140
Leitung Johannes Kohtz-Cavlak
Website www.alice-salomon-berufskolleg.de

Das Alice-Salomon-Berufskolleg (ASBK) ist eine berufsbildende Schule für Ernährung, Erziehung und Gesundheit mit Beruflichem Gymnasium in Bochum. Das Berufskolleg hat duale und vollzeitschulische Bildungsgänge. Das Hauptgebäude ist zu Fuß vom Hauptbahnhof aus in etwa zehn Minuten zu erreichen. Namensgeberin der Schule ist Alice Salomon (1872–1948), die liberale Sozialreformerin der deutschen Frauenbewegung und Wegbereiterin der Sozialen Arbeit als Wissenschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Frauenbildungsanstalt gegründet, bezog die Schule 1964 das heutige Gebäude an der Akademiestraße, in Bochum. Seit 2004 nutzt die Schule außerdem Teile des Gebäudes der Südfeldmark-Schule an der Roonstraße als Dependance, weil die Schülerzahlen in den letzten 12 Jahren kontinuierlich gestiegen sind.

Ab 2002 hat sich die Schule im Rahmen der Schulprogrammarbeit den heutigen Namen Alice-Salomon-Berufskolleg gegeben.

Im Jahr 2011 war die Schule unter den Berufskollegs der Stadt Bochum die mit der höchsten Frauenquote auf der Leitungsebene: Von den 11 Studiendirektor/innen waren 6 weiblich. Auch wenn man die Leiterin der Schule und den Stellvertreter hinzuzählte, blieb die Quote erhalten.

Am 31. Januar 2014 wurde die bisherige Schulleiterin Helga Harder-Kühne in den Ruhestand verabschiedet. Auf der Homepage der Schule hieß es: Am 31. Januar wurde unsere Schulleiterin Frau Harder-Kühne in den Ruhestand versetzt. Die offizielle Verabschiedung wird am 20. Februar 2014 im Rahmen der Feier des 50jährigen Jubiläums der Schule stattfinden.(...) In diesen 15 Jahren gelang Frau Harder-Kühne es, die Schule deutlich zu vergrößern und zu verändern.[1] Mit dem Abgang endete vorläufig eine lange Phase der Differenzierung des Angebots und der Konzeption, der Expansion und der Innovation.

Im Schuljahr 2014/15 kam die Schule notgedrungen mit weniger Räumen aus. Der kommissarische Schulleiter W. Schiller äußerte gegenüber der WAZ, dass die Schule sechs Räume zu wenig haben werde. Schiller weiter: „Passieren wird wohl nichts. Die Stadt sitzt das aus. Sie tut das auf dem Rücken der Schüler. Sie entzieht der Schule Räume und überlässt es uns, die Konsequenzen zu tragen. Sie gefährdet ihre Bemühungen um Integration.“ Stadtdirektor Townsend entgegnete, die Stadt habe kein Geld, um Gebäude oder Pavillons zur Verfügung zu stellen.[2]

Am 7. November 2014 meldete die Stadt Bochum auf ihrer Webseite[3]: „Seit heute Mittag ist der Schulstandort Lenneplatz 21 vorsorglich von der Stadt Bochum geschlossen worden. Schadstoffmessungen haben ergeben, dass in sechs Räumen der Schule erhöhte Werte von Butanol und Propylenglycol festgestellt wurden. Der Grund dafür könnte ein alter Linoleumbodenbelag sein. Weitere Messungen sind bereits beauftragt und die Ergebnisse werden in zwei Wochen erwartet.“ Die Schulleitung sah sich deshalb gezwungen.[4], trotz extremer Raumnot sechs weitere Klassen im Gebäude an der Akademiestraße zu unterrichten.

Am letzten Schultag des Sommers 2015 übernahm Johannes Kohtz-Cavlak die Leitung der Schule – nach einer Vakanz von 17 Monaten.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Wettbewerb „Hautschutz im Betrieb“ zeichnete die Fleischerei Berufsgenossenschaft (FBG, Mainz) die Berufsschulklasse aus für den Film „Verkaufsgespräch“ (September 2008).
  • Am 17. Mai 2010 erhielt die Schule das Gütesiegel Individuelle Förderung vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW überreicht. Im Begleitschreiben des Ministeriums heißt es: „Mit der Bewerbung Ihrer Schule um das Gütesiegel Individuelle Förderung zeigen Sie eindrucksvoll, dass sich Ihre Schule auf dem Weg befindet, den Bedürfnissen jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers im Sinne eines individualisierenden, fehlerfreundlichen und ermutigenden Unterrichts gerecht zu werden. Lernausgangslage, Lernstand und Potenziale ihrer Schüler werden systematisch in den Blick genommen. Das Alice-Salomon-Berufskolleg verfügt über erfolgreiche Ansätze in den Bereichen Sprachförderung, Lernentwicklungsgespräche und Portfolioarbeit. Das gelungene Konzept zur Berufswahlvorbereitung ist mit der schulischen Beratung sowie inner- und außerschulischen Lernangeboten eng vernetzt. Die Schule überzeugt darüber hinaus durch ihre Eltern- und Teamarbeit.“[6]
  • Im Oktober 2010 wurde die Schule vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW als bewegungsfreudige Schule NRW 2010 ausgezeichnet.
  • Die Schulministerin von Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann hat am 10. September 2012 die Schule ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden 10 Gesamtschulen, 5 Gymnasien, 3 Hauptschulen, 6 Realschulen, 10 Berufs- und Weiterbildungskollegs und 13 Förderschulen ausgezeichnet. Die Ministerien schrieb: „Ihre Schule gehört zu den besten Schulen, die in diesem Jahr neu benannt wurden und in Würdigung ihres besonderen pädagogischen Engagements und dessen Erfolg eine postalisch übermittelte Urkunde nebst einem Schreiben der Ministerpräsidentin des Landes NRW erhalten.“ In der Urkunde an die Schule schreibt die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft: „Um der Leistung das gebührende Lob, der Arbeit die angemessene Anerkennung und dem Erfolg die verdiente Wertschätzung zuteil werden zu lassen, ehre ich das Alice-Salomon-Berufskolleg, Bochum, für das uneingeschränkte Engagement, die großartigen Leistungen und als eine der herausragenden Schulen unseres Landes Nordrhein-Westfalen“ (September 2012). Und im Begleitschreiben der Ministerpräsidentin heißt es u. a.: „Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist stolz auf Sie, denn Sie haben ein ausgezeichnetes Fundament für die berufliche Zukunft Ihrer Schülerinnen und Schüler gelegt.“ (Düsseldorf, 14. September 2012).
  • Am 19. September 2012 erhielt die Schule den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule 2012“ – verliehen von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Münster. In dem Schreiben der UK NRW (vom 3. Juli 2012) heißt es u. a.: „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Unfallkasse NRW Ihre Schule als eine von insgesamt 59 Schulen mit dem Schulentwicklungspreis Gute Gesunde Schule auszeichnen und damit Ihr Engagement für mehr Gesundheit und Sicherheit im Schulalltag würdigen möchte. Um den Schulentwicklungspreis hatten sich insgesamt 265 Schulen beworben, 59 werden nun letztlich ausgezeichnet. Ihre Schule hat ... den Nachweis erbracht, dass sie Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklung erfolgreich integriert ... erhält Ihre Schule eine Prämie von 15.000 Euro.“ Der Schulentwicklungspreis wurde im Rahmen einer Festveranstaltung am 19. September 2012 in Essen verliehen, bei der das Alice-Salomon-Berufskolleg durch ein Interview mit der Schulleiterin Helga Harder-Kühne gesondert hervorgehoben wurde: „Sehr positiv aufgefallen sind am Alice-Salomon-Berufskolleg die durchdachten Arbeitsstrukturen und die engagierte Arbeit der Steuergruppe und Schulleitung als Basis einer dynamischen Schulentwicklung.“[7] Konkret ist die Auszeichnung auf folgende Aktivitäten der Schule bezogen: „Das Alice-Salomon-Berufskolleg erhielt eine Prämie für die Angebote zur Beratung im Bereich der psychosozialen Unterstützung, der Berufsorientierung und unter anderem für die Gestaltung der Lern- und Arbeitsbedingungen.“[8]
  • Am 28. November 2013 wurde die Schule im Wettbewerb der Stadt Bochum Interkulturelle Schule 2013 von Bürgermeisterin Ottilie Scholz mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
  • Das Prädikat Schule der Zukunft wurde dem Berufskolleg in einer Feier am 25. Februar 2015 zuerkannt. Anwesend waren die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, und die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Dr. Ottilie Scholz. Veranstalter: Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA)sowie das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Schulabschlüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler können alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I, wie den Hauptschulabschluss, den normalen Sekundarabschluss I bzw. den Sekundarabschluss I mit Qualifikation nachholen. Ebenso können auch alle Abschlüsse der Sekundarstufe II wie die Fachhochschulreife und die Allgemeine Hochschulreife d. h. das Abitur erworben werden. (siehe dazu auch unten: Bildungsangebot)

Haupteingang der Schule


Vorspeisen und Nachtische

Bildungsangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo der Schule

Die Lehrer und Schüler, gestalten laut Schulprogramm ihre Schule als „Haus des Lernens“ im Sinne einer Schule für junge Erwachsene. Sie verpflichten sich, nach den Vorgaben und Zielen des Berufskolleggesetzes zu arbeiten, um den Schülern eine „umfassende berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenz“ zu vermitteln. Das Bildungsangebot der Schule leitet sich aus der Tradition als „Bildungsanstalt für Frauenberufe“ ab. Es umfasst zur Zeit die Berufsfelder:

Die Schule bietet heute in diesen Berufsfeldern ein sehr differenziertes Bildungsangebot an. Im dualen Ausbildungssystem der Schule gibt es:

Vollzeitschulische Bildungsgänge mit Berufsabschluss sind:

  • Staatlich geprüfte(r) Kinderpfleger/in und mittlerer Schulabschluss (FOR)
  • Staatlich geprüfte(r) Sozialhelfer/in und mittlerer Schulabschluss (FOR)
  • Staatlich geprüfte Servicekraft und mittlerer Schulabschluss
  • Staatlich anerkannte(r) Erzieher/in und Fachhochschulreife
  • Staatlich anerkannte(r) Erzieher/in und Allgemeine Hochschulreife

Vollzeitschulische Bildungsgänge, die zu beruflichen Kenntnissen und höheren allgemeinbildenden Abschlüssen führen:

  • Berufsorientierungsjahr im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft, Schwerpunkt Gastronomie
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Körperpflege
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Gesundheit
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Sozialwesen
  • Berufliche Grundbildung im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen für Schüler mit Fachoberschulreife
  • Berufliche Grundbildung im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft für Schüler mit Fachoberschulreife
  • Erweiterte Berufliche Kenntnisse im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen und Fachhochschulreife
  • Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen, berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife
  • Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen, vertiefte berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife
  • Freizeitsportleiter/in und Allgemeine Hochschulreife

Bildungsgänge des Weiterbildungsbereiches, die eine Fachschulausbildung voraussetzen:

  • Aufbaubildungsgang Sozialmanagement
  • Aufbaubildungsgang Musikalische Förderung
  • Aufbaubildungsgang Naturwissenschaftlich-technische Früherziehung
  • Aufbaubildungsgang Bildung, Erziehung, Pflege – Kinder unter drei

Beratung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arten von Beratung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beratung im System:

  • Außerhalb der Unterrichtszeit gibt es die Schullaufbahnberatung.
  • Im Rahmen der Beratung findet auch die Schulsozialarbeit statt, die vom Beratungsteam der Schule koordiniert wird.

Für den Übergang aus anderen Schulen organisiert das ASB folgende Unterstützung:

  • Informationsveranstaltungen an den abgebenden Schulen,
  • Homepage, bildungsgangsspezifische Flyer,
  • Individuelle Schullaufbahnberatung im Beratungsbüro mit täglichen Sprechzeiten,
  • Teilnahme des Alice-Salomon-Berufskollegs an der Bildungsmesse, „Berufe Backstage“ und Informationsveranstaltungen des BIZ,
  • Beratungstag sowie individuelle Beratung während der Anmeldung,
  • Bildungsgangspezifische Informationsveranstaltungen.

Vernetzung der Beratung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Maßnahmen liegen in der Vernetzung und Zusammenarbeit mit den abgebenden Schulen, um die Schüler frühzeitig individuell zu fördern. Einige dieser Maßnahmen werden zurzeit in einzelnen Bildungsgängen erprobt bzw. sind geplant:

  • Übergabegespräche mit Pädagogen der Förderschulen,
  • Rückmeldung über den Schulerfolg an die abgebenden Schulen,
  • Probeunterricht am Alice-Salomon-Berufskolleg,
  • Gegenseitige Hospitation von Lehrern des Alice-Salomon-Berufskollegs und den Lehrern der abgebenden Schulen.

Unterstützende Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus ist denkbar, dass Schüler sich durch weitere Angebote auf die Anforderungen der einzelnen Bildungsgänge einstellen können:

  • Bildungsgangspezifische Beratungstests als Download auf der Homepage des Alice-Salomon-Berufskollegs,
  • Kompetenzcheck in Deutsch, Englisch, Mathematik in den ersten Schulwochen,
  • Einführung von Lernpaten/Schülerpaten.

Studienberatung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Schullaufbahnberatung bietet die Schule seit 2010 in Zusammenarbeit mit diversen Fachhochschulen/Universitäten eine Studienberatung für Schüler, die die Fachhochschulreife (FHR) und die Allgemeine Hochschulreife (AHR) anstreben.

Praktika für Studenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule bietet und Studenten verschiedenster Fachrichtungen die Möglichkeit, ein Praktikum abzuleisten. Diese Praktika beinhalten eine Betreuung. So ist gewährleistet, dass die notwendigen Hilfestellungen gegeben werden können, die einen strukturierten Einblick in das sehr komplexe System „Berufskolleg“ (mit ca. 2800 Schülern) ermöglichen.

Schulbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule verfügt über ein großes Außengelände mit weiten Grünflächen und einem asphaltierten Schulhof.

In der großen Pausenhalle unter der Aula bietet der Schulkiosk bis in den Nachmittagsbereich hinein Speisen und Getränke an. Schüler können sich dort auch in Freistunden aufhalten. In der Pausenhalle befindet sich der zentrale Informationspunkt für die Schüler. Dort werden von Mitarbeitern des Schulbüros zum Beispiel Bescheinigungen ausgegeben. Außerdem kann hier der aktuelle Vertretungsplan an einem Bildschirm eingesehen werden.

Ein Teil der Büros der teamorientierten Schulleitung ist nur durch das Schulsekretariat erreichbar. Es ist allerdings günstig, dass die Arbeitsplätze der Schulleitung nahe beieinander liegen. Durch eine bauliche Maßnahme im Verwaltungstrakt des Hauptgebäudes soll ein Großraumbüro geschaffen werden.

Die Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs ist eine der größten an Bochumer Schulen. Über 600 Personen finden in ihr Platz. Die Bühnentechnik, die Belüftung und Klimatisierung sowie die Beleuchtungsanlage wurden in den letzten zwei Jahren überholt und instand gesetzt. Die Aula wird vielfältig genutzt. Hier

  • werden die Abschlusszeugnisse zum Ende des Schuljahres übergeben,
  • werden die „Neuen“ zu Beginn des Schuljahres eingeschult,
  • probt die Theater-AG,
  • übt die Schüler- und Lehrerband für die Auftritte bei Feiern der Schule,
  • finden aufgrund der Größe des Lehrerkollegiums die Lehrerkonferenzen statt.

Seit 2012 gibt es das neue Schülercafé in der Filiale an der Roonstraße.

Persönlichkeiten der Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Breuing, Schüler der Schule (2009), 2006 Weltmeister im C IV über 1000 m; Europameister im C IV über 1000 m; 2005: WM-Bronzemedaille im C IV über 1000 m
  • Kyra Felßner, Schülerin der Schule (2009), Synchronschwimmerin, berufen für den Duett-Kader für Olympia 2012 in London. Hat im Juli an der Schwimm-WM 2009 in Rom teilgenommen. Schwimm-WM 2013 Barcelona Solo-Finale 16. Platz
  • Leon Goretzka, Schüler des Alice-Salomon-Berufskollegs, trainiert ab Mitte 2012 als Fußballer beim VfL Bochum in der Profi-Auswahl; Inter Mailand interessierte sich 2012 bereits für den jungen Fußballer per Anruf in der Schule (laut Auskunft der Schulleiterin). Auch Bayern München interessiert sich für ihn.[9] Der ehemalige Nationalspieler Dariusz Wosz nennt Goretzka ein Ausnahmetalent, wie er es noch nie hatte. Im gleichen Artikel sagt Goretzka, er wolle bis 2016 beim VfL bleiben: „ ... hier kann ich an der Schule bleiben und 2014 mein Abitur machen.“[10] Laut WAZ wechselt Goretzka aber für vier Millionen Euro zu Schalke 04.[11] Dort soll er einen Vertrag bis 2018 unterzeichnet haben. Sport Bild aber behauptete am 12. Juni 2013, dass sich die beiden Vereine VfL Bochum und Schalke 04 noch nicht einigen konnten, und verweist dabei auch auf das Abitur, das Goretzka am Alice-Salomon-Berufskolleg noch absolvieren wollte. Die Marler Zeitung vom 1. Juli 2013 schrieb, dass der Wechsel zu Schalke 04 nun geklärt sei.
  • Katharina Gutmann, Schülerin der Schule (2009) und Mitglied im Judoclub 66, holte Gold bei den westdeutschen Meisterschaft U 20 in Münster im Jahr 2009
  • Hannah Hanholz, bis 2008 Schülerin der Schule, Wasserballerin, Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, war bei den Schwimm-WM 2009 in Rom 2009 dabei
  • Fabian Herzberg, Schüler der Schule (2009), Deutscher Meister im Fechten, startete 2007 sowohl mit Degen als auch mit Florett im Junioren-Weltcup; in beiden Disziplinen anzutreten, hatte bisher noch keiner geschafft
  • Laura Höffken: Im Rahmen des Unterrichts wurde der Schülerin Laura Höffken aus der Berufsfachschule für Gesundheitsförderung und Sport am 15. November 2011 das Europäische Sportabzeichen verliehen. Diese seltene Auszeichnung wird verliehen, wenn das Deutsche Sportabzeichen vor dem siebzehnten Lebensjahr mindestens fünf Mal erfolgreich bestanden wurde. „Laura Höffken hat das Deutsche Sportabzeichen sogar 12 Mal abgelegt, ein bisher in Bochum noch nicht erreichter Wert“, so Herr Steden vom Stadtsportbund Bochum.
  • Dominik (Schüler bis 2005) und Pascal Krause (Schüler 2009) sind Taekwondo-Sportler und haben mehrere nationale/internationale Wettbewerbe gewonnen
  • Jasmin Krieter, bis 2007 Schülerin der Schule, Wasserballerin der Nationalmannschaft; eine Zeit lang Mitglied beim Wasserball-Rekordmeister Blau-Weiß-Bochum; Krieter wurde bisher 23 Mal in der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) eingesetzt
  • Stina Mantei, Schülerin der Schule (2009), Karate-Europa-Meisterin; Mehrfache Landesmeisterin in Kata und Kumite, zweifache Deutsche Meisterin, mehrfache internationale Erfolge
  • Bas Reekers, Schüler (2009) und Fußballer beim VfL Bochum; Sohn des ehemaligen holländischen Fußballprofis Rob Reekers
  • Stefan Schattauer, Schüler (2009) und Fußballer, A-Jugend beim VfL Bochum
  • Manuel Schlüßler, Schüler der Klasse GRO; hat im Februar 2010 die Stadtmeisterschaften der Restaurantfachleute gewonnen. Im März hat er den Wettbewerb um die Westfälischen Meisterschaften gewonnen. Der Wettbewerb fand im Restaurant der Spielbank Hohensyburg statt. Damit hat er sich für die deutschen Meisterschaften qualifiziert. Diese finden im ehemaligen Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg bei Bonn statt.
  • Torben Schneider, Schüler der Schule (2007) und Mitglied im DSC Wanne-Eickel-Judo e.V. holte Bronze bei den westdeutschen Meisterschaft U 17 in Holzwickede im Jahr 2006 und ist zudem Kreiskampfrichter.
  • Yvonne Schneider, Schülerin der Schule (2008) und Mitglied im DSC Wanne-Eickel-Judo e.V. holte Bronze bei den westdeutschen Meisterschaft U 20 in Herne im Jahr 2004 und ist zudem Kreisjugendleiterin Bochum/Ennepe.
  • Svenja Schulze, SPD-MDL NRW (vom 3. Juni 1997 bis 22. Oktober 2004) und Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Unternehmensberatung in der ersten Regierung von Hannelore Kraft (2010–2012); sie war in den 1990er Jahren während ihres Studiums an der Ruhruniversität Bochum Praktikantin der Schule, seit dem 14. März 2018 ist sie Bundesministerin im Kabinett Angela Merkel IV für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Pascal Thomas, Schüler (2009) und Fußballer beim VfL Bochum

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helga Harder-Kühne: Von der Qualitätsanalyse zur „Gütesiegel-Schule“. In: bbw – beruflicher bildungsweg, 51. Jahrgang, Nr. 10/2010, 4115, S. 7–9K.
  • Die Produktionsschule Alices Restaurant im Alice Salomon-Berufskolleg (PSAR) in Bochum. Online auf www.bpstiftung.de.
  • Service Learning und Gesundheitsförderung. PDF, online auf www.aktive-buergerschaft.de.
  • Sabrina Schneider: Chancengleichheit in der Sekundarstufe II, Institut für Bildungsforschung in der School of Education, Bergische Universität Wuppertal, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal, im Zentrum für Projektforschung, Wuppertal; 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.alice-salomon-berufskolleg.de/index.php/archiv-mainmenu-45/93-2014/300-wir-verabschieden-unsere-schulleiterin-helga-harder-kuehne-in-den-Ruhestand, 5. Juli 2015.
  2. WAZ, 4. April 2014.
  3. http://www.bochum.de/
  4. http://www.alice-salomon-berufskolleg.de/
  5. Homepage der Schule vom Juli 2015, http://www.alice-salomon-berufskolleg.de/index.php/schulleitung-topmenu-8
  6. Helga Harder-Kühne: Von der Qualitätsanalyse zur „Gütesiegel-Schule“. In: bbw – beruflicher bildungsweg, Nr. 10/2010
  7. Unfallkasse NRW, 3. Juli 2012.
  8. Presseerklärung der Unfallkasse NRW vom 19. September 2012.
  9. Die Bayern sind scharf auf Supertalent. Online auf www.goal.com vom 13. Juni 2012.
  10. In: Marler Zeitung vom 15. November 2012.S. 21.
  11. WAZ vom 1. Juni 2013.