Amsterdam (Chanson)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Amsterdam
Jacques Brel
Veröffentlichung 1964
Länge 3:16
Genre(s) Chanson
Verlag(e) Polygram
Album Enregistrement Public à l´Olympia 1964

Amsterdam ist ein Chanson des belgischstämmigen Sängers Jacques Brel. In Form eines Crescendo beschreibt es das teilweise wüste Treiben der Matrosen auf Landgang im Rotlichtviertel der niederländischen Hauptstadt Amsterdam.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacques Brel, 1962

Die Melodie von Amsterdam ist entfernt an die englische Volksweise Greensleeves angelehnt.[1] Jacques Brel selbst nahm das Chanson nicht in einer Studioversion auf, da er es nach Aussage seines Arrangeurs François Rauber nicht wirklich mochte.[2] Die einzige von Brel erhaltene Aufnahme befindet sich auf seinem Livealbum Enregistrement Public à l´Olympia 1964 aus dem Pariser Olympia – dennoch wurde das Chanson zu einer der populärsten Kompositionen des Chansoniers.[3]

Auswahl bekannter Interpretationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amsterdam war eines der Chansons, die Mort Shuman für sein 1968 in New York aufgeführtes Musical Jacques Brel is Alive and Well and Living in Paris ins Englische übertrug. Zahlreiche Musiker interpretierten es danach immer wieder neu und übersetzten Amsterdam in andere Sprachen.

  • 1967: Scott Walker (Scott)
  • 1970: John Denver (Take Me to Tomorrow)
  • 1973: David Bowie (B-Seite der Single Sorrow)
  • 1975: Michael Heltau (Heltau singt Brel), deutsche Übertragung: Werner Schneyder
  • 1986: Hildegard Knef (Live 1986), deutsche Übertragung: Werner Schneyder
  • 1987: David Bowie (Spider Tour Conversation)
  • 1989: Klaus Hoffmann (Ich will Gesang will Spiel und Tanz), deutsche Übertragung: Heinz Riedel; seit 1997 (Klaus Hoffmann singt Brel) benutzt er eine eigene Übertragung, die sich sehr von Riedels unterscheidet.
  • 1989: Goodbye Mr. Mackenzie (Good Deeds and Dirty Rags)
  • 2001: Romy Haag (Balladen für Huren & Engel) (französisch)
  • 2002: Ute Lemper (But One Day ...)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Greensleeves bei WhoSampled.com (englisch; abgerufen am 7. November 2011)
  2. lefigaro.fr (Memento vom 7. Januar 2013 im Internet Archive) (französisch; aufgerufen am 7. November 2011)
  3. last.fm (aufgerufen am 7. November 2011)