Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr

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Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr
— ZGeoBw —
AGeoBw.jpg

Internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 11. März 2003
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr Kreuz Black.svg Bundeswehr
Militärischer Organisationsbereich Logo des Cyber- und Informationsraum Bundeswehr.png Cyber- und Informationsraum
Stärke ~ 1000 Mann
Unterstellung InternesVerbandsabzeichenKdoCIR.png Kommando Cyber- und Informationsraum
Sitz des Stabes Mercator-Kaserne, Euskirchen
Marsch Helenenmarsch
Kommandeur
Kommandeur Brigadegeneral Roland Brunner

Das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw), gegründet am 11. März 2003, ist die zentrale Einrichtung für das Geoinformationswesen der Bundeswehr. Der Kommandeur des ZGeoBw leitet zugleich den Geoinformationsdienst der Bundeswehr (GeoInfoDBw).

Es hat seinen Sitz in Euskirchen und wurde zum 1. Juli 2017 direkt dem Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) unterstellt. Es ist auf acht Standorte verteilt. Wesentliche Anteile befinden sich in Euskirchen und Fürstenfeldbruck.

Das ZGeoBw ist eine Bundesforschungsanstalt, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) und im Ständigen Ausschuss für geographische Namen (StAGN).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ZGeoBw wurde am 11. März 2003 als Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBw) aus den bisherigen Dienststellen Amt für Militärisches Geowesen (AMilGeo), Amt für Wehrgeophysik (AWGeophys) in Traben-Trarbach mit der Schule für Wehrgeophysik (SWGeophys) in Fürstenfeldbruck, der Topographietruppe (TopTr) des Heeres einschließlich der MilGeo-Stellen Wehrbereich sowie Teilen des Luftwaffenamtes (LwA) und des Marineunterstützungskommandos (MUKdo) aufgestellt.

2007 und im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde beschlossen, das AGeoBw größtenteils nach Euskirchen zu verlegen und die Standorte Traben-Trabach und Fürstenfeldbruck aufzugeben. Der Umzug der Teile aus Traben-Trabach wurde 2012 abgeschlossen.[1][2]

Im Rahmen der Bundeswehrreform wurde das AGeoBw mit Wirkung vom 1. Oktober 2013 aufgelöst und in das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw) überführt.[3]

Zum 29. April 2015 wurde die Multinationale Unterstützungsgruppe (MN GSG) als zusätzliches Organisationselement durch den Kommandeur des Kommandos Strategische Aufklärung Generalmajor Jürgen Setzer formal in Dienst gestellt. Auftrag der Multinationalen Unterstützungsgruppe ist die Bereitstellung von GeoInfo-Daten für zukünftige NATO- und EU-Einsätze.[4]

Amtschefs/ Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung Bemerkungen
3 Brigadegeneral Roland Brunner 19. Januar 2012
2 Brigadegeneral Walter Schmidt-Bleker 12. Mai 2005 18. Januar 2012[5]
1 Brigadegeneral Klaus Schneemann 11. März 2003 11. Mai 2005[6] zuvor Kommandeur des AMilGeo

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Sprothen: Bundeswehr: Standort Euskirchen wird gestärkt. Kölner Stadt-Anzeiger, 19. März 2014, abgerufen am 21. September 2018.
  2. Winfried Simon: Geo-Amt nimmt heute Abschied. Trierischer Volksfreund, 22. Mai 2012, abgerufen am 21. September 2018.
  3. Indienststellung des Zentrums für Geoinformationswesen der Bundeswehr. (Nicht mehr online verfügbar.) Streitkräftebasis, 1. Oktober 2013, ehemals im Original; abgerufen am 26. Oktober 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.streitkraeftebasis.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  4. Feierlicher Appell in der Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne. (Nicht mehr online verfügbar.) Streitkräftebasis, 15. Mai 2015, ehemals im Original; abgerufen am 25. August 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/www.kommando.streitkraeftebasis.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  5. Joachim Sprothen: Bundeswehr: Neuer Chef ist ein alter Bekannter. Kölner Stadt-Anzeiger, 18. Januar 2012, abgerufen am 21. September 2018.
  6. Joachim Sprothen: Schneemann feierlich verabschiedet. Kölner Stadt-Anzeiger, 13. Mai 2005, abgerufen am 21. September 2018.

Koordinaten: 50° 39′ 29″ N, 6° 46′ 17″ O