Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr
— ZGeoBw —
AGeoBw.jpg
Internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 11. März 2003
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Organisationsbereich Bundeswehr Logo Streitkraeftebasis with lettering.svg Streitkräftebasis
Stärke ~ 1000 Mann
Unterstellung KdoStratAufkl.svg KdoStratAufkl
Stationierungsort Euskirchen
Kommandeur
Kommandeur Brigadegeneral Roland Brunner[1]

Das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw), gegründet am 11. März 2003, ist die zentrale Einrichtung für das Geoinformationswesen der Bundeswehr. Der Kommandeur des ZGeoBw leitet zugleich den Geoinformationsdienst der Bundeswehr (GeoInfoDBw).

Es hat seinen Sitz in Euskirchen und ist dem Kommando Strategische Aufklärung (KdoStratAufkl) unterstellt. Es ist auf dreizehn Standorte verteilt. Wesentliche Anteile befinden sich in Euskirchen und Fürstenfeldbruck. Ein weiterer Standort ist St. Aldegund im Landkreis Cochem-Zell an der Mosel mit einer Funksendeanlage.

Das ZGeoBw ist eine Bundesforschungsanstalt, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) und im Ständigen Ausschuss für geographische Namen (StAGN).

Das ZGeoBw wurde am 11. März 2003 als Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBw) aus den bisherigen Dienststellen Amt für Militärisches Geowesen (AMilGeo), Amt für Wehrgeophysik (AWGeophys) in Traben-Trarbach mit der Schule für Wehrgeophysik (SWGeophys) in Fürstenfeldbruck, der Topographietruppe (TopTr) des Heeres einschließlich der MilGeo-Stellen Wehrbereich sowie Teilen des Luftwaffenamtes (LwA) und des Marineunterstützungskommando (MUKdo) aufgestellt.

2007 wurde beschlossen, das AGeoBw komplett nach Euskirchen zu legen. Damit wird die Dienstpostenstärke in Euskirchen von derzeit 700 auf knapp 1000 ansteigen, wohingegen die Standorte Traben-Trarbach und Fürstenfeldbruck aufgegeben werden. Die letzten Beschäftigten zogen zum Monatswechsel November / Dezember 2012 von Traben-Trarbach nach Euskirchen.[2]

Im Rahmen der Bundeswehrreform wurde das AGeoBw mit Wirkung vom 1. Oktober 2013 aufgelöst und in das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw) überführt.[3]

Amtschefs/ Kommandeure[Bearbeiten]

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
03 Brigadegeneral Roland Brunner 2. Januar 2012 ---
02 Brigadegeneral Walter Schmidt-Bleker 2005 21. Januar 2012
01 Oberst, später Brigadegeneral Klaus Schneemann 11. März 2003
zuvor bereits AChef AMilGeo,
einer der Vorläufer-Dienststellen
2005

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenstellen. In: www.bmvg.de. 31. Januar 2012, abgerufen am 31. Januar 2012 (PDF; 32 kB, deutsch).
  2. Ursula Quickert: Geo-Amt: Mitarbeiter packen die Kisten. In: volksfreund.de, 14. November 2012, abgerufen am 8. Mai 2013.
  3. Indienststellung des Zentrums für Geoinformationswesen der Bundeswehr. In: streitkraeftebasis.de. 1. Oktober 2013, abgerufen am 26. Oktober 2013.

50.6580555555566.7713888888889Koordinaten: 50° 39′ 29″ N, 6° 46′ 17″ O