Andi Schoon

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Andi Schoon (* 1974) ist ein deutscher Kulturwissenschaftler und Autor. Er leitet das Y Institut an der Hochschule der Künste Bern und ist dort Professor für Kultur- und Medienwissenschaft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andi Schoon besuchte das Gymnasium Ulricianum in Aurich. Er studierte Systematische Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Soziologie in Hamburg. 2005 wurde er promoviert und unterrichtete danach an der Universität Hamburg. Seit 2007 arbeitet er an der Hochschule der Künste Bern. Gemeinsam mit dem Schweizer Literaturwissenschaftler Thomas Strässle leitet Andi Schoon das transdisziplinäre Y Institut mit dem Masterstudiengang Contemporary Arts Practice.

Sein Buch „Die Ordnung der Klänge“ wurde 2009 auf der Ars Electronica im Rahmen des Media.Art.Research-Awards ausgezeichnet.

Von 1996 bis 2006 war Schoon Mitglied der Band Jullander und arbeitete als freier Journalist (u. a. für die tageszeitung, Spex und Die Zeit). Im Frühjahr 2018 erschien seine Debüt-Erzählung „Die schwache Stimme“.

Andi Schoon ist mit der Journalistin und Musikerin Sandra Zettpunkt verheiratet.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ordnung der Klänge. Das Wechselspiel der Künste vom Bauhaus zum Black Mountain College. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 978-3-89942-450-8.
  • Das geschulte Ohr. Eine Kulturgeschichte der Sonifikation. Hrsg. mit Axel Volmar. Transcript Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-2049-8.
  • sujet imaginaire. Ein Figurenentwurf. eBook, Matthes & Seitz, Berlin 2014, ISBN 978-3-88221-415-4.
  • Die schwache Stimme. Textem Verlag, Hamburg 2018, ISBN 978-3-86485-189-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]