Andreas Wels

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Andreas Wels Wasserspringen
2020-01-26 47. Hallorenpokal Victory ceremony (Martin Rulsch) 24.jpg

Persönliche Informationen
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin(en): Kunst- /Synchronspringen
Verein: SV Halle
Geburtstag: 1. Januar 1975
Geburtsort: Schönebeck (Elbe), Bezirk Magdeburg (DDR), jetzt Sachsen-Anhalt, BRD

Andreas Wels (* 1. Januar 1975 in Schönbeck) ist ein ehemaliger deutscher Wasserspringer. Er gewann insgesamt 13 Medaillen bei Schwimmweltmeisterschaften, Schwimmeuropameisterschaften und Olympischen Spielen.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der für den SV Halle startende Andreas Wels gewann seinen ersten internationalen Titel 1997 in Sevilla als Europameister im Kunstspringen vom 1-Meter-Brett, vom 3-Meter-Brett gewann er Silber. 1999 wurde er in Istanbul Vizeeuropameister vom 1-Meter-Brett. Bei der Europameisterschaft 2002 in Berlin gewann er vom 3-Meter-Brett Silber, 2004 in Madrid Gold. Wels nahm an drei Olympischen Spielen teil: 1996 wurde er in Atlanta Zwölfter, 2000 in Sydney Zehnter und 2004 in Athen 23. Dafür erhielt er am 16. März 2005 das Silberne Lorbeerblatt.[1]

1999 wurde er zudem Vizeweltcupsieger vom 3-Meter-Brett.

Auch im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett konnte er mit seinem Partner Tobias Schellenberg große Erfolge erringen. Ihr erster großer Erfolg war der Titelgewinn bei der Europameisterschaft 2000 in Helsinki, den sie 2006 in Budapest wiederholen konnten. Ihr größter Erfolg war aber die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Diesen Platz konnten sie ein Jahr später auch bei den Weltmeisterschaften in Montreal verteidigen. Hinzu kommen noch EM-Silber 2002 und WM-Bronze 2003 in Melbourne und 2007 in Montreal.

2008 beendete Wels seine aktive Laufbahn. Er bleibt als Nachwuchstrainer dem Wasserspringen jedoch verbunden.[2]

Sprung meines Lebens by Andreas Wels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2016 organisiert Andreas Wels im Nordbad in Halle (Saale) das Prominentenspringen Sprung meines Lebens by Andreas Wels. Teilnehmer 2017 waren z. B. der Großmeister Chu Tan Cuong, die älteste Wettkampfturnerin der Welt Johanna Quaas, Parakanute Ivo Kilian sowie Schauspieler Axel Ranisch.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 16. März 2005 .... Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2004 ....
  2. Schluss für Wels mit Wasserspringen. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 21. Februar 2020.
  3. Sprung meines Lebens by Andreas Wels 2017 Sportfotos Halle, abgerufen am 28. Juni 2017.
  4. Initiator der Show Sprung meines Lebens. In: Wochenspiegel. Abgerufen am 21. Februar 2020.