Anna-Lisa Kumoji

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Anna-Lisa Kumoji (* 1990 in Asker) ist eine norwegische Sängerin und Musicaldarstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kumoji wuchs in der Kommune Asker auf. Ihr Vater ist der aus Ghana stammender Musiker Kofi Kumoji, ihre Mutter stammt aus Bodø. Ihre jüngere Schwester ist ebenfalls Sängerin und tritt unter dem Namen Akuvi auf. Anna-Lisa Kumoji besuchte die Musiklinie der Rudolf-Steiner-Schule in der Kommune Bærum.[1][2] Im Jahr 2011 überlebte sie einen Hausbrand, der Rauch beschädigte jedoch ihre Lunge und sie konnte über einen längeren Zeitraum nicht als Sängerin tätig sein. Nachdem sie wieder singen konnte, besuchte sie die Bårdar Akademiet.[3] Ab 2014 arbeitete sie als Cover-Sängerin. Im Anschluss an ihre Zeit an der Bårdar Akademiet war Kumoji unter anderem als Musical-Darstellerin tätig. So wirkte sie an Aufführungen von Flashdance in Oslo, The Book of Mormon in Kopenhagen und von West Side Story mit.[4][5] Des Weiteren ist sie als Synchronsprecherin tätig und sie sprach unter anderem die Figur Bulda in der norwegischen Version von Die Eiskönigin – Völlig unverfroren ein.[2]

Beim Melodi Grand Prix 2019, dem norwegischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest, trat Kumoji mit dem Lied Holla auf. Dort schaffte sie es unter die besten vier Beiträge. Im selben Jahr zog sie ins Finale der bei TVNorge ausgestrahlten Sendung All Together Now ein.[4] Im Jahr 2021 wirkte sie an der Musik-Show Stjernekamp mit.[3] Im Januar 2022 wurde sie mit dem Lied Queen Bees als automatisch für das Finale qualifizierte Teilnehmerin am Melodi Grand Prix 2022 vorgestellt.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Young
  • 2019: Holla
  • 2019: Stop dig selv (Bare sånn det er)
  • 2020: Ta en dans på gulvet
  • 2020: Til vi ses igjen
  • 2020: Hakke lyst
  • 2021: On me
  • 2021: Verdt det?
  • 2021: Hvem skulle tro
  • 2021: Shooting stars
  • 2021: Julen er her
  • 2022: Queen Bees

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jon Marius Hyttebakk: Her er artistene i MGP 2019. In: NRK. 25. Januar 2019, abgerufen am 11. Januar 2022 (norwegisch).
  2. a b Malini Gaare Bjørnstad: - Jeg er halvt nordlending, så jeg har jo litt faenskap i meg allerede der! In: kk.no. 25. Januar 2019, abgerufen am 11. Januar 2022 (norwegisch).
  3. a b Oda Elisa Svelstad: Var døden nær: – Eg tar ingenting for gitt. In: NRK. 10. September 2021, abgerufen am 11. Januar 2022 (norwegisch).
  4. a b c Camilla Sand, Vetle Nielsen: Her er årets artister i Melodi Grand Prix. In: NRK. 11. Januar 2022, abgerufen am 11. Januar 2022 (norwegisch).
  5. Marianne Vinje: Melodi Grand Prix-sirkuset over for Anna-Lisa. In: Budstikka. 2. März 2019, abgerufen am 11. Januar 2022 (norwegisch).