Anpassungskosten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Anpassungskosten sind Transaktionskosten, welche entstehen, wenn ein Unternehmen sein Kapital einer neuen Situation anpasst.

In der Investitionstheorie werden zwei Formen von Anpassungskosten unterschieden:

  • Interne Anpassungskosten: Kosten, welche direkt im Unternehmen entstehen (Installation des neuen Kapitals, Umschulung des Personals).
  • Externe Anpassungskosten: Kosten, welche auf dem Kapitalmarkt entstehen (Bei einem nicht vollkommen elastischen Kapitalangebot wirkt sich eine veränderte Kapitalnachfrage auf den Preis aus, z. B. steigende Zinsen).

In der Betriebswirtschaftslehre werden Anpassungskosten bei Rentabilitätsüberlegungen berücksichtigt.
In der Volkswirtschaftslehre dienen sie unter Anderem zu Erklärung, warum diskrete Umweltveränderungen nicht zu diskreten Anpassungen der Investitionen und damit zu unendlichen Investitionsraten führen.

Anpassungskosten gehören nicht zu den Kapitalkosten, spielen allerdings im Gebiet der Ökonomischen Analyse des Rechts eine bedeutende Rolle, da sie ein Teil der Transaktionskosten darstellen.