Antje Damm

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Antje Damm (* 1965 in Wiesbaden) ist eine deutsche Autorin und Illustratorin, die im mittelhessischen Fernwald lebt.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antje Damm studierte Architektur in Darmstadt und Florenz,[2] lebte dann als freie Architektin in Berlin und Nürnberg[3] und zog später in die Nähe von Gießen. Durch ihre ersten beiden Kinder fing sie an, Bücher zu schreiben.[4] Inzwischen hat sie vier Kinder.[2]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Buch Räuberkinder wurde 2009 in der Sparte Bilderbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Die Begründung der Jury war, dass sich auf dem Markt der Pappbilderbücher selten ein so „originelles wie freches Buch wie Antje Damms Räuberkinder“ finde. Sie präsentiere „kein weiteres Bild vom Kind, wie Erwachsene es sich wünschen, sondern erzählt aus der Perspektive der Kleinsten vom Spaß am Chaos.“[5] 2018 wurde ihr Buch „Der Besuch“/ „The Visitor“ von der The New York Times und der New York Public Library unter die zehn besten illustrierten Kinderbücher gewählt.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Kinderbuch-Couch-Star für Alle Zeit der Welt
  • 2006/2007: Die besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk/FOCUS) für Was ist das? und Alle Zeit der Welt
  • 2006: Eule des Monats Mai, Bulletin Jugend und Literatur für Was ist das?
  • 2008: Empfehlung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises für Alle Zeit der Welt[7]
  • 2008: Empfehlungsliste des Illustrationspreises für Kinder- und Jugendbücher des GEP (Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik) für Alle Zeit der Welt
  • 2009: Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis für Räuberkinder
  • 2010: Kröte des Monats Januar, STUBE Wien für Nichts und wieder nichts
  • 2010: Empfehlungsliste des Illustrationspreises für Kinder- und Jugendbücher des GEP für Nichts und wieder nichts
  • 2011: Leselotse für Kindskopf
  • 2011: Die besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk) für Regenwurmtage
  • 2012: Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für ihr Buch Hasenbrote[8]
  • 2014: Empfehlungsliste Evangelischer Buchpreis für Clara und Bruno
  • 2015: Empfehlung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises für Echt wahr?
  • 2015: Leipziger Lesekompass 2015 für Der Besuch
  • 2016: Leipziger Lesekompass 2016 für Petersilie
  • 2017: Troisdorfer Bilderbuchpreis (2. Platz) für Der Besuch
  • 2017: Prix Chronos 2017 für Petersilie
  • 2017: Leipziger Lesekompass 2017 für Schlaf, Kater schlaf!
  • 2018: Die besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk) für Was wird aus uns?[9]
  • 2018: „The ten 2018 New York Times/New York Public Library best illustrated children´s books“ für The Visitor[6]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anikke Fischer und Katharina Schol: New York Times kürt hessisches Bilderbuch. In: Hessenschau und auf hessenschau.de, 26. November 2018
  2. a b Antje Damm in der Verlagsgruppe Beltz
  3. Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Antje Damm bei perlentaucher.de
  4. Antje Damm beim Gerstenberg-Verlag
  5. Jurybegründung zur Nominierung von Räuberkinder zum Jugendliteraturpreis.
  6. a b The 2018 New York Times/New York Public Library Best Illustrated Children’s Books, 2. November 2018, abgerufen am 27. November 2018
  7. Moritz-Verlag: Antje Damm
  8. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen: Kinderbuchpreis 2012 des Landes Nordrhein-Westfalen geht an Antje Damm . Pressemitteilung vom 22. November 2012, abgerufen am 27. November 2018.
  9. Deutschlandfunk: Die besten 7 Bücher für junge Leser vom 4. August 2018 (abgerufen am 27. November 2018)