Antonio Petrini

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Das Haupttor der Zitadelle Petersberg in Erfurt
Das Haupttor der Zitadelle Mainz

Antonio Petrini (* 1621 in Italien; † 8. April 1701 in Würzburg) war ein fränkischer Baumeister italienischer Abstammung. Petrini verband italienischen Barock mit deutscher Renaissance und führte den fränkischen Barock ein.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petrini wurde 1621 in Trient/Calavino geboren. Nach neueren Forschungen stammte er jedoch aus dem Tessin, geboren am 4. Dezember 1631 in Caneggio. Er gehörte zu einer Gruppe italienischer Bauleute, die Städte neu befestigten und Kirchen und Paläste ausbauten. In seiner Schaffenszeit wirkte er am Bau vieler Kirchen und Profanbauten in Würzburg, Franken, Mainz und darüber hinaus mit. Sein Wohnhaus mit geschmücktem Eckerker in Würzburg wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Bedeutende Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Antonio-Petrini-Preis“, der Architekturpreis der Stadt Würzburg, erinnert an den Baumeister und seine Bedeutung für Würzburg und das Frankenland.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lili Götz: Antonio Petrini, ein Beitrag zur Geschichte der Barockarchitektur in Franken. Univ. Diss. (masch.geschr.). Frankfurt a/M. 1923.
  • Lucia Longo: Antonio Petrini architetto (Calavino di Trento 1621 – Würzburg 1708). Trento 1974.
  • Lucia Longo: Antonio Petrini. Ein Barockarchitekt in Franken. (Schnell & Steiner Künstlerbibliothek). Schnell & Steiner, München/ Zürich 1985, ISBN 3-7954-0374-X.
  • Lucia Longo Endres: Petrini, Antonio. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 20, Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-00201-6, S. 267 f. (Digitalisat).
  • Clemens Schenk: Petrini – Geising. Bauanalytische Untersuchung zum Würzburger Barock. Univ. Diss. (masch.geschr.). Würzburg 1922.
  • Hanswernfried Muth: Antonio Petrini. In: Frankenland. Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege. 51 (1999), S. 243–250.