Stiftung Juliusspital Würzburg

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Übersichtsplan der Liegenschaft
Eingang des Juliusspitals an der Juliuspromenade, 2008

Die Stiftung Juliusspital Würzburg ist eine Gründung des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn. Kernstück der Stiftung ist das Juliusspital, ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 365 Betten. Außerdem gehören zu ihr ein Seniorenstift mit 150 Bewohnern, das Weingut Juliusspital (das zweitgrößte Weingut Deutschlands) und das Kloster Vogelsburg mit seinen Weingütern an der Volkacher Mainschleife.

Gründungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historischer Gedenkpunkt, Skulptur von Kurt Grimm, 2013
Ehemaliges Portalrelief des Juliusspitals (heute im Mitteldurchgang des Fürstenbaus), die „Steinerne Stiftungsurkunde“, geschaffen von dem noch der mittelalterlichen Gotik nahestehenden Würzburger Meister Hans Rodlein 1576 bis 1578[1]
Hinweis auf Symbolik der Skulptur: Quader als Gebäude, Ring als Familienwappen, Stele als Grabstein des zerstörten jüdischen Friedhofs
Statue des Julius Echter in Würzburg, gegenüber dem Juliusspital an der Juliuspromenade

Als Julius Echter 1573 zum Bischof von Würzburg gewählt wurde, war er vom Erzbistum Mainz dem Würzburger Domkapitel empfohlen und gezielt auf seine Aufgabe vorbereitet worden. Das Bistum steckte in den religiösen Wirren der Reformation und der fränkische Adel war überwiegend zum Protestantismus übergetreten. Damit nicht gemäß dem Spruch Cuius regio, eius religio auch ein Großteil der fränkischen Bevölkerung zum Protestantismus wechselte, wollte man einen durchsetzungsstarken Fürstbischof.

Julius erkannte bald das Fehlen von ausreichend Armen- und Krankenhäuser und medizinischen Ausbildungsmöglichkeiten in seiner Residenzstadt Würzburg.[2] Ein Hospital, das Bürgerspital zum Heiligen Geist, existiert seit 1316, gegründet durch Johann von Steren, einen Würzburger Patrizier. Zuvor gegründete Spitäler waren St. Margareth (das ehemals am südöstlichen Stadttor gelegene, 1120 dem benachbarten Kloster St. Stephan unterstellte, vermutlich auch ärztlich versorgte Spital)[3] und das zunächst dem Ägidius geweihte und auch als Krankenhaus[4] dienende Dietrichspital (1144).[5][6]

Julius Echter, der auch die Wiedererrichtung der darniederliegenden Würzburger Universität betrieb, stiftete sein Spital aus seinem Privatvermögen. Er kaufte Gärten und Lagerplätze auf, ließ aber auch noch den Judenfriedhof dazu einebnen, den die Jüdische Gemeinde auf ewige Zeiten gekauft hatte. Der Grundstein für den Spitalbau wurde am 12. März 1576 durch den Fürstbischof gelegt. Damit begann die Spitalgeschichte. Im Stiftungsbrief vom 12. März 1579 sicherte der Fürstbischof den Unterhalt der Anlage durch Überschreibung von Grundbesitz wie Äcker, Weinberge und Wälder, die bis heute ihren Wert nicht verloren haben. Die Einweihung des Julius-Hospitals erfolgte am 10. Juli 1580 und es wurden die ersten 21 Kranken aufgenommen. Es wurde als „an Großartigkeit der Anlage alle anderen Hospitäler Deutschlands übertreffend“ beschrieben.[7] Etwa eineinhalb Jahre nach der Beurkundung der Stiftung erfolgte die Aufnahme von Kranken bzw. Pfründnern. Laut dem Stiftungsbrief sollte das Juliusspital „allerhandt Sorten Arme, Kranke, unvermögliche auch schadthaffte Leuth, die wundt- und anderer Arznei nottdürfftig sein, dessgleichen verlassene Waysen und dann fürüberziehende Pilgram und dürfftige Personen“ aufnehmen.[8] Wilhelm Schefferlein, genannt Opilio, wurde 1581 leitender Spitalarzt. 1583 war das Gebäude der Krankenanstalt Juliusspital weitgehend fertiggestellt.[9] Ab 1583/1584 wurden auch psychiatrische Patienten ins Juliusspital aufgenommen, die nur in Ausnahmefällen von den anderen Spitalinsassen isoliert wurden (Einen auf die Behandlung der psychisch Erkrankten spezialisierten Arzt erhielt das Juliusspital jedoch erst 1798 mit dem dort langjährig auch in der psychiatrischen Ausbildung[10] tätigen[11] Mediziner Anton Müller).[12][13]

Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung, deren Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert insbesondere auf Reformen und Baumaßnahmen des Fürstbischofs Franz Ludwig von Erthal beruhte,[14] ist Eigentümer von über 3300 Hektar Wald, rund 1100 Hektar landwirtschaftliche Güter und 177 Hektar Weinberge[15]. Sie ist gemeinnützig und unterhält aus ihren Erlösen ein Krankenhaus sowie ein Senioren-, Pflege- und Pfründenerstift.
Das Juliusspital ist mit seiner Kirche St. Kilian eine eigenständige Pfarrei in Würzburg.

Die Stiftung Juliusspital Würzburg besteht aus folgenden Einrichtungen:

  • Juliusspital Weinstuben
  • Juliusspital Weinverkauf
  • Juliusspital Altenheim
  • Juliusspital Würzburg Kliniken
  • Restaurant Juliusspital Würzburg
  • Stiftung Juliusspital Würzburg
  • Palliativstation Juliusspital Würzburg
  • Weingut Würzburg

Krankenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krankenhausneubau (Koellikerbau), 2010

Versorgungsaufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Krankenhaus Juliusspital (auch: Krankenhaus der Stiftung Juliusspital) ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung (Versorgungsstufe II) und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg mit Sitz in Würzburg. Das Juliusspital-Krankenhaus bietet seine Leistungen überregional an und besitzt 342 Betten, 11 Fachabteilungen, eine Apotheke und ein Physiotherapiezentrum.[16][17]

Klinikum Würzburg Mitte (KWM)

Im Januar 2017 haben sich das Juliusspital Krankenhaus und die Missioklinik zum Klinikum Würzburg Mitte (Kurz: KWM) zusammengeschlossen. Die allgemein bekannten und traditionsreichen Namen der beiden Standorte blieben erhalten.

Der Krankenhausbetrieb wurde somit organisatorisch aus der Stiftung Juliusspital ausgegliedert.

So entstand ein Klinikum mit 663 Planbetten, rund 1.900 Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von über 100 Mio. Euro im Jahr.

Träger der Klinikum Würzburg Mitte gGmbH sind die Stiftung Juliusspital Würzburg, Missionsärztliches Institut Würzburg und der Verein Kinderklinik am Mönchberg e.V.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juliusspital in der Renaissance-Anlage Georg Robins. Kupferstich von Johann Leypolt, 1604.

Medizinerausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gartenpavillon, 1704 von Joseph Greissing geplant und 1705–1714 von diesem errichtet.

In der von 1726 bis 1853 zur Studentenausbildung und Forschung genutzten Alten Anatomie in dem anstelle der zuvor dort bestehenden Ellenmühle als Sommerschlösschen 1705 bis 1714 durch Joseph Greissing errichteten Gartenpavillon[18][19] wirkten die Ärzte und Wissenschaftler Siebold, Kölliker und Virchow. Das 1945 zerstörte Gebäude wurde 1958 wieder als Festsaal aufgebaut.[20] Heute finden im Gartenpavillon Konzerte und Tagungen statt. Die Figuren in den Fassadennischen des Pavillons[21] schuf 1787 der Würzburger Hofbildhauer Johann Peter Wagner.

Der Gartenpavillon befindet sich an der Ostseite des ehemaligen „Julius Spitälischen und Botanischen Gartens“. Dieser Botanische Garten wurde unter der Regierung des Fürstbischofs Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim angelegt und 1788 unter Franz Ludwig von Erthal erweitert.[22]

Am Juliusspital als Ort und Krankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität wurde durch Franz Heinrich Meinolf Wilhelm (1725–1794) im Winter 1772/73 erstmals in Würzburg ein klinischer Unterricht, in dessen Rahmen als Collegium clinicum[23] Studenten Patienten unter Aufsicht behandeln durften, eingeführt, und ab 1785 hielt Wilhelm als erster Professor dort Vorlesungen nicht mehr in lateinischer, sondern in deutscher Sprache.[24]

Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Julius-Spital kurz vor dem Brand von 1699.
Juliusspital, hochbarocker Nordflügel mit zentralem Fürstenbau und Arkaden von der Hofseite, 1702–1714 errichtet.
In der ersten Greiffenclau-Zeit geschaffener „Vierströmebrunnen“ mit Flusspersonifikationen, Delfinen und einem mit seinen Klauen das Fürstenwappen haltenden Greifen.
In den Arkaden des Juliusspitals.
Innenhof Juliusspital: rechts barocker Arkadenbau, links klassizistischer Flügel.

Die Ur-Anlage entstand um 1585 nach Plänen von Georg Robin[25][26] als rechteckiger, um einen Hof angeordneter Komplex im Renaissancestil nördlich außerhalb der inneren Stadt. Es war der erste moderne Hospitalbau dieser Größenordnung in Deutschland. Ein Kupferstich von Johann Leypold aus dem Jahre 1603 gibt das damalige Aussehen der Vierflügelanlage wieder. Als Vorbilder werden italienische Hospitalbauten sowie Spitäler in Beaune (Hôtel-Dieu) und Salzburg (Admonter Hof) genannt.[27]

Anstelle des 1699 durch einen Brand zerstörten Nordflügels planten Antonio Petrini und der von Anfang an ebenso als "baw meister" in den Quellen genannte Joseph Greissing ab 1700 einen großzügigen barocken Neubau.[28] Dessen mittlerer, um ein Mezzaningeschoss erhöhter und durch ein balustradengesäumtes Mansarddach aus dem weitläufigen Nordflügel herausgehobener Baukörper wurde bereits damals als Fürstenbau bezeichnet und diente dem beauftragenden Fürstbischof Johann Philipp II. von Greiffenclau zu Vollraths (reg. 1699–1719) zeitweilig als Stadtresidenz.[29] Erst im Herbst 1701, also deutlich nach Petrinis Tod am 8. April 1701, wurde die Endfassung der Pläne durch den Fürsten approbiert und der nun allein verantwortliche Joseph Greissing konnte mit dem Abbruch der Brandruine beginnen. Das Graben der Fundamente im Frühjahr 1702 markiert den Start der eigentlichen Neubauarbeiten, die sich zwar bis 1714 hinzogen, jedoch waren große Teile bereits ab 1706/1707 nutzbar. Für die Ausmalungen der Fürstenzimmer konnte der aus Innsbruck stammende Künstler Melchior Steidl gewonnen werden. Steidls 1706 ausgeführte Arbeiten wurden jedoch bereits im Rahmen eines 1788/1789 im Innern vorgenommenen klassizistischen Umbaus[30] zerstört.

Der 1708 fertiggestellte Vierströmebrunnen im „Lustgarten“ des Juliusspitals ist eine bauplastische Arbeit des Hofbildhauers Jacob van der Auwera, der seit 1700 in Diensten des Spitals stand. Am 5. Juni 1706 hatte Auwera den Auftrag dazu vo Fürstbischof Greiffenclau, dem auch ein konkurrierender Entwurf von Balthasar Esterbauer vorlag, erhalten. Die Gartenanlage des Juliusspitals gehört mit den von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn begründeten Gartenanlagen in Schloss Seehof und Schloss Gaibach zur Zeit der Entstehung im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts zu den ansehnlichsten in Mainfranken.[31] 1785 bis 1793 wurden die straßenseitigen drei Flügel des Spitalbaus durch einen Neubau ersetzt.

Seit 1683 versorgt eine Apotheke des Juliusspitals das Krankenhaus mit Arzneimitteln und beliefert seit 1982 auch mehrere andere Krankenhäuser in Würzburg mit Arzneimitteln. Die Arbeitsräume der aktiven Apotheke befinden sich auf beiden Seiten der Rokoko-Offizin.

Die Apotheke wurde in den Jahren 1760–1765 nach dem Brand von 1699 wieder aufgebaut. Die denkmalgeschützten Rokoko-Apotheke ist bei Führungen des Weinguts Juliusspital zugänglich. In den Räumen befindet sich eine vollständig erhaltene und kunsthistorisch bedeutsame Rokoko-Offizin.[32] Antonio Giuseppe Bossi schuf Decken und Fensterverzierungen im Rocaillestuck. Andreas Thalheimer malte die Fresken des Kreuzgewölbes mit Allegorien der vier Elemente. Johann Georg Oegg schuf den schmiedeeisernen Rezepturaufsatz über dem Rezepturtisch. Johann Peter Wagner schuf die Arzneischränke links und rechts des Rezepturtisches mit Lindenholzfiguren der vier Jahreszeiten.[33]

Die Anlage des Juliusspital-Krankenhauses wurde 1945 durch den Krieg zerstört und bis 1955 wieder aufgebaut.

Im 1995 errichteten Gebäude an der Koellikerstraße sind heute sämtliche Funktionseinheiten und Bettenstationen des Krankenhauses untergebracht.[32]

Medizinische Ausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Juliusspital-Krankenhaus hat aktuell die folgenden elf medizinischen Fachkliniken als Fachabteilungen:[17]

Weingut Juliusspital[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtshausschild der Weinstube

Es ist ein Spitzenweingut und gehört zum Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter. Vom Gault Millau Deutschland Weinguide wurde es mit vier Trauben klassifiziert. Es verfügt über Rebland in allen Spitzenlagen von Franken: so zum Beispiel am Würzburger Stein, Randersackerer Pfülben, Iphöfer Julius-Echter-Berg, Rödelseer Küchenmeister, Escherndorfer Lump und Vogelsburger Pforte. Es produziert 60 verschiedene Weine. Die vorherrschende Rebsorte ist traditionell der Silvaner. Stark vertreten sind daneben Riesling und Müller-Thurgau. Vier Große Gewächse entstehen unter besonders strengen Anforderungen. Die Erträge des Weingutes fließen in die Stiftung Juliusspital ein. Die Bocksbeutel-Flaschen des Juliusspitals haben als Kennzeichen eine Schulterwappen-Prägung mit dem Amtssiegel des Stifters. Unter dem Fürstenbau des Juliusspitals befindet sich der 250 Meter lange Holzfasskeller mit 220 Fässern und Flaschenlager. Bei der Krönung von Königin Elisabeth II. wurde eine 1950er Riesling Auslese aus der Lage Iphöfer Julius-Echter-Berg ausgeschenkt.

Wie die beiden anderen großen Würzburger Weingüter – der Staatliche Hofkeller und das Bürgerspital zum Heiligen Geist – bietet das Weingut Juliusspital Führungen durch das weitläufige Stiftungsareal und den Weinkeller an. Einen Direktverkauf für private Kunden gibt es in der Vinothek Weineck Julius Echter in der Koellikerstraße.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg (Hrsg.): Das Juliusspital Würzburg in Vergangenheit und Gegenwart: Festschrift aus Anlaß der Einweihung der wiederaufgebauten Pfarrkirche des Juliusspitals am 16. Juli 1953. Würzburg: Fränkische Gesellschaftsdruckerei 1953.
  • Oberpflegamt der Stiftung Juliusspital Würzburg (Hrsg.): Alfred Wendehorst: Das Juliusspital in Würzburg. I: Kulturgeschichte. Stiftung Juliusspital, Würzburg 1976; Friedrich Merzbacher: Das Juliusspital in Würzburg. II: Rechts- und Vermögensgeschichte. Ebenda 1979.
  • Ludwig Weiss (Bearb.), Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg (Hrsg.): 400 Jahre Pfarrkirche St. Kilian im Juliusspital zu Würzburg. Würzburg 1980.
  • Johanna Bleker (Hrsg.): Kranke und Krankheiten im Juliusspital zu Würzburg 1819–1829: zur frühen Geschichte des allgemeinen Krankenhauses in Deutschland. In: Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften, 72. Husum: Matthiesen, 1995, ISBN 3-7868-4072-5.
  • Stefan Kummer: Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände; Band 2: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 590–592, 602 und 632 f.
  • Johannes Mack: Der Baumeister und Architekt Joseph Greissing. Mainfränkischer Barock vor Balthasar Neumann. Dissertation Saarbrücken 2007; auch in: Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte. 8. Reihe: Quellen und Darstellungen zur fränkischen Kunstgeschichte. Band 16, Würzburg 2008, ISBN 978-3-86652-816-1, hier S. 33, 109, 112–118, 120, 145–149, 151–158, 584, 587, 588, 606, 607, 610, u. a.
  • Andreas Mettenleiter: Die Anatomenskulpturen von Johann Peter Wagner an der Fassade des juliusspitälischen Gartenpavillons in Würzburg. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. 18. Königshausen & Neumann, Würzburg 1999.
  • Robert Wagner: Wein- und Fleischzeichen des Juliusspital zu Würzburg. In: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, 25 (= 96), 1973, S. 145–149.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Würzburger Juliusspital. Film von Hiltrud Reiter, BR 2007, gezeigt am 27. September 2009 in BR-alpha um 18:00 – 18:45 Uhr. (Gemeinnützige Stiftung im Weinbau, Landwirtschaft, Forstwesen, Gesundheitswesen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stiftung Juliusspital (Würzburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 47′ 51,3″ N, 9° 55′ 53,2″ O

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Kummer: Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock. 2004, S. 602.
  2. Georg Sticker: Entwicklungsgeschichte der Medizinischen Fakultät an der Alma Mater Julia. In: Max Buchner (Hrsg.): Aus der Vergangenheit der Universität Würzburg. Festschrift zum 350jährigen Bestehen der Universität. Berlin 1932, S. 383–799, hier: S. 441 f.
  3. Markus Schütz: St. Stephan in Würzburg. In: Haus der Bayerischen Geschichte. Abgerufen am 25. Mai 2019.
  4. Im 13. Jahrhundert war Ortolf von Baierland wahrscheinlich am Dietrichspital tätig. Vgl. Gundolf Keil: Ortolf von Baierland (von Würzburg). In: Neue Deutsche Biographie. Band 19, S. 605 f.
  5. Georg Sticker: Entwicklungsgeschichte der Medizinischen Fakultät an der Alma Mater Julia. 1932, S. 439.
  6. Magdalena Frühinsfeld: Anton Müller. Erster Irrenarzt am Juliusspital zu Würzburg: Leben und Werk. Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie bis Anton Müller. Medizinische Dissertation Würzburg 1991, S. 9–80 (Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie) und 81–96 (Geschichte der Psychiatrie in Würzburg bis Anton Müller), S. 82.
  7. Georg Sticker: Entwicklungsgeschichte der Medizinischen Fakultät an der Alma Mater Julia. 1932, S. 442.
  8. Caspar Lutz: Rückblick auf die Geschichte des Julius-Hospitals in Würzburg. Festvortrag zur Feier des 300jährigen Gedächtnistages der Grundsteinlegung dieser Wohlthätigkeitsanstalt. Stiftung Juliusspital, Würzburg 1876, S. 5.
  9. Gundolf Keil: Juliusspital und Universität. Stiftung Juliusspital, Würzburg 1994, S. 2 f.
  10. Joseph Oegg: Die Behandlung der Irren in dem königlichen Juliushospitale zu Würzburg; ein Beitrag zur Pathologie und Therapie der psychischen Krankheiten. Sulzbach 1829. – Oegg war Schüler von Müller.
  11. Anton Müller: Die Irrenanstalt in dem Königlichen Julius-Hospitale zu Würzburg und die sechs und zwanzigjährigen ärztlichen Dienstverrichtungen an derselben. Mit einem Anhange von Krankengeschichten und Sektions-Berichten. Stahel, Würzburg 1824.
  12. Magdalena Frühinsfeld: Anton Müller. Erster Irrenarzt am Juliusspital zu Würzburg: Leben und Werk. Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie bis Anton Müller. Medizinische Dissertation Würzburg 1991, S. 9–80 (Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie) und 81–96 (Geschichte der Psychiatrie in Würzburg bis Anton Müller), S. 86–90 und 96.
  13. Vgl. auch Konrad Rieger: Die Psychiatrie in Würzburg von 1583–1893. In: Verhandlungen der Physikalisch-medizinischen Gesellschaft zu Würzburg, Neue Folge. Band 27, 1893, S. 1–74.
  14. Renate Schindler: Das Juliusspital. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände (Band I-III/2), Theiss, Stuttgart 2001–2007; Band III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 786–789; hier: S. 786.
  15. Weingut Juliusspital
  16. Krankenhauses. Stiftung Juliusspital Würzburg, abgerufen am 13. Mai 2015.
  17. a b Fachabteilungen im Krankenhaus Juliusspital. Stiftung Juliusspital Würzburg, abgerufen am 13. Mai 2015.
  18. Stefan Kummer: Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände; Band 2: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 638 f. und 947.
  19. Johannes Mack: Der Baumeister und Architekt Joseph Greissing. Mainfränkischer Barock vor Balthasar Neumann. In: Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte (Hrsg.): 8. Reihe: Quellen und Darstellungen zur fränkischen Kunstgeschichte. Band 16. Würzburg 2008, ISBN 978-3-86652-816-1, S. 44, 51, 71, 72, 153–156, 610 und öfter.
  20. Heinz Otremba: Rudolf Virchow. Begründer der Zellularpathologie. Eine Dokumentation. Echter-Verlag, Würzburg 1991, S. 18.
  21. Andreas Mettenleiter: Die Anatomenskulpturen von Johann Peter Wagner an der Fassade des juliusspitälischen Gartenpavillons in Würzburg. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 18, 1999, S. 95–109.
  22. Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände; Band 2: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576 f., Tafel 52.
  23. Christian von Deutster: Aus den Anfängen der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Würzburg. In: Peter Baumgart (Hrsg.): Vierhundert Jahre Universität Würzburg. Eine Festschrift. Degener & Co. (Gerhard Gessner), Neustadt an der Aisch 1982 (= Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg. Band 6), ISBN 3-7686-9062-8, S. 871–890, hier: S. 873 f.
  24. Karlheinz Bartels: Franz H.M. Wilhelm und die ‚Würzburger Pharmacopoe‘. In: Tempora mutantur et nos? Festschrift für Walter M. Brod zum 95. Geburtstag. Hrsg. von Andreas Mettenleiter, Akamedon, Pfaffenhofen 2007, S. 373–378, hier: S. 373 f.
  25. Robin, Georg. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE). 2., überarb. und erweiterte Auflage. Band 8: Poethen–Schlüter. De Gruyter / K. G. Saur, Berlin / Boston / München 2007, ISBN 978-3-11-094025-1, S. 459 (books.google.de – eingeschränkte Vorschau).
  26. Lucia Longo: Antonio Petrini. Ein Barockarchitekt in Franken. (Schnell & Steiner Künstlerbibliothek). Schnell & Steiner, München/ Zürich 1985, ISBN 3-7954-0374-X, S. 49
  27. Stefan Kummer: Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock. 2004, S. 590–592.
  28. Johannes Mack: Der Baumeister und Architekt Joseph Greissing. Mainfränkischer Barock vor Balthasar Neumann. In: Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte (Hrsg.): 8. Reihe: Quellen und Darstellungen zur fränkischen Kunstgeschichte. Band 16. Würzburg 2008, ISBN 978-3-86652-816-1, S. 33, 145–149, 606, 607 u. a., hier 146.
  29. Hanswernfried Muth: Bildliche und kartografische Darstellungen der Stadt. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände; Band 2: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 294–307 und 901, hier: S. 301 f.
  30. www.juliusspital.de: Pfarrei St.-Kilian.
  31. Stefan Kummer: Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock. 2004, S. 644–646 und 948.
  32. a b Wir über uns. Stiftung Juliusspital Würzburg, abgerufen am 13. Mai 2015.
  33. Stiftung Juliusspital Apotheke (Hrsg.): Rokoko-Apotheke der Stiftung Juliusspital. Faltblatt von ca. 2018.