Arecibo-Observatorium

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die druckbare Version wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.
Teleskop
William-E.-Gordon-Teleskop
Die Reflektorschale und Instrumentenplattform des William-E.-Gordon-Teleskops vor seiner Zerstörung
Die Reflektorschale und Instrumentenplattform des William-E.-Gordon-Teleskops vor seiner Zerstörung
Typ Radioteleskop
Standort ca. 15 km südlich von Arecibo (Puerto Rico)

Höhe 497 m (Mittelpunkt des Spiegels)
232 m...280 m (Spiegel selbst)
Geogra­fi­sche Koor­di­naten 18° 20′ 39″ N, 66° 45′ 10″ WKoordinaten: 18° 20′ 39″ N, 66° 45′ 10″ W
Wellenlänge 3 cm bis 1 m
(300 MHz bis 10 GHz)
Apertur 305 m

Bauzeit 1960 bis 1963
Inbetriebnahme 1. November 1963
Besonderheit bis 2016 das größte Einzelteleskop der Erde

Das Arecibo-Observatorium war ein 15 Kilometer südlich der Hafenstadt Arecibo in Puerto Rico gelegenes Observatorium mit diversen Teleskopen. Es ist bekannt für sein mittlerweile kollabiertes großes Radioteleskop, offiziell William-E.-Gordon-Teleskop (1963–2020).[1] Zu den weiteren Instrumenten des Arecibo-Observatoriums gehören optische Instrumente zur Atmosphärenforschung, ein LIDAR, ein kleineres Radioteleskop und ein 30 Kilometer entfernt errichteter Ionosphärenheizer.[2] Der Betrieb dieser Instrumente sowie die Forschungs- und Bildungsarbeit des Observatoriums sollen weitergeführt werden.[3]

Das Radioteleskop hatte einen unbeweglichen Hauptspiegel von 305 Metern Durchmesser aus justierbaren Facetten. Mit Instrumenten, die beweglich an einer darüberhängenden Plattform montiert waren, konnte ein Bereich von knapp 20 Grad um den Zenit herum beobachtet werden. Geplant wurde das Observatorium zur Erforschung der Ionosphäre. Dazu war das Teleskop von Anfang an mit Sendern ausgestattet, deren Radiowellen von der Ionosphäre zurückgestreut werden. Später wurde mit stärkeren Sendern auch Radarastronomie betrieben. Im passiven Betrieb wurde Strahlung ferner Radioquellen empfangen. Mit der großen Reflektorfläche und nach mehrfacher Aufrüstung eignete sich das Teleskop besonders für die Durchmusterung, das Aufspüren schwacher, schmalbandiger oder intermittierender Quellen, wie HI-Gebiete[4] bzw. Pulsare,[5] auch im Verbund mit anderen Radioteleskopen (VLBI).[6]

Am Observatorium, das rund um die Uhr in Betrieb war, waren zuletzt etwa 140 Menschen beschäftigt. Ein unabhängiges Gremium verteilte nach wissenschaftlichen Kriterien Beobachtungszeit an jährlich rund 200 Astronomen in aller Welt, die diese meist aus der Ferne wahrnehmen konnten. Das Besucherzentrum des Observatoriums zählte rund 100.000 Besucher pro Jahr.

Geschichte

Die Idee zur Ionosphärenforschung mit einem großen vertikalen Radar und den Willen zur Umsetzung hatte William E. Gordon. Konstruiert und von Sommer 1960 bis November 1963 gebaut wurde das Observatorium für 9 Millionen Dollar aus Mitteln der ARPA. Die Einrichtung hieß zunächst Arecibo Ionospheric Observatory (AIO) und war dem US-Verteidigungsministerium unterstellt. Im Oktober 1969 wurde sie der National Science Foundation (NSF) überantwortet und im September 1971 in National Astronomy and Ionosphere Center (NAIC) umbenannt. Für neun Millionen Dollar wurde das Teleskop von 1972 bis 1974 für die Astronomen tauglich gemacht und von 1992 bis 1998 für 25 Mio. Dollar noch einmal wesentlich verbessert.

Im Auftrag der NSF gemanagt wurde das NAIC von 1969 bis 2011 von der Cornell University. 2006 kündigte die NSF die schrittweise Reduzierung ihres Anteils an der Betriebskostenfinanzierung an, so dass für 2011 die Stilllegung drohte.[7] 2011 wurde eine fünfjährige Kooperation mit SRI International vereinbart, die die Finanzierung für diesen Zeitraum absicherte.[8] Nach deren Ablauf war die NSF erneut auf der Suche nach Finanzierungspartnern, um den Betrieb des Observatoriums aufrecht zu erhalten, speziell nach dem millionenschweren Schaden durch Hurrikan Maria im Jahr 2017.[9] 2018 ging das Management an ein Konsortium von Universitäten unter der Führung der University of Central Florida über. Damit verbunden war eine stetig steigende finanzielle Beteiligung der Universitäten, die sie zuvor im Rahmen der Studentenausbildung geleistet hatten, während der Anteil der NSF bis Oktober 2022 schrittweise auf 2 Mio. Dollar sinken sollte.[10]

Dem chinesischen FAST ähnlicher Bauart ist mit einem 500 Meter messenden, adaptiven Hauptspiegel ein größerer Teil des Himmels zugänglich. Zur weit überlegenen Konkurrenz[11] würde das Square Kilometre Array zählen. Sowohl FAST wie auch das Square Kilometre Array haben jedoch keinen Sender und sind daher nicht für Radarastronomie tauglich.

Schäden und Kollaps des Radioteleskops im Jahr 2020

Schadensbild vor dem endgültigen Kabelriss

Am 10. August und 6. November 2020 beschädigten gerissene Stahlseile der Plattformaufhängung den Teleskopreflektor schwer. Nach dem ersten Seilriss wurde noch eine Reparatur angestrebt. Die Festigkeitsanalyse ergab jedoch eine für Reparaturarbeiten zu hohe Gefahr des Weiterreißens. Die National Science Foundation beschloss daher die Stilllegung des großen Teleskops.[12][13] Am 1. Dezember 2020 versagten weitere Seile und die 900 Tonnen schwere Instrumentenplattform stürzte 137 Meter in die Tiefe auf den Reflektor, was zur Zerstörung des Teleskops führte.[14]

Am 10. August riss in der Nacht um 2:45 Uhr Ortszeit (6:45 UTC) eines der acht Zentimeter dicken Stahlseile am Tower T4 (dem Südost-Turm des Radioteleskops ), welche als Hilfsseil die Höhe der Empfängerplattform stabilisieren, aus seiner Endhülse.[15] Es beschädigte den Gregory-Dome[16] und hinterließ im Hauptspiegel ein 30 Meter langes Loch. Der Betrieb des Teleskops wurde vorläufig eingestellt.[17][18]

Eines der tragenden Hauptseile am Tower T4, an denen die Empfangseinheit aufgehängt ist, riss am 6. November und verursachte weitere Beschädigungen an der Anlage.[19][20] Dieses Seil wurde 1963 eingebaut und war 57 Jahre im Betrieb. Da dieses Seil bei nur 60 % seiner eigentlichen Maximalbelastung bei ruhigem Wetter nachgab, wurde in der Folge davon ausgegangen, dass auch andere tragende Seile eventuell schwächer sind als für die Planung der Reparatur angenommen wurde.[21] Ein weiterer kaskadierender Seilbruch und ein Absturz der Instrumentenplattform wurde befürchtet.

Die National Science Foundation betrachtete nach einer Inspektion am 19. November die Reparatur als zu gefährlich und entschloss sich dazu, das Observatorium dauerhaft stillzulegen und abreißen zu lassen.[12][13][22] Das Ende des jahrzehntelang in wissenschaftlich produktivem Betrieb gewesenen Radioteleskops wurde von der weltweiten Astronomen- und Astrophysiker-Gemeinde mit Bestürzung aufgenommen.[23]

Am 24. November wurden weitere Aderbrüche an den Seilen des Tower T4 festgestellt.[24]

Um 7:53:50 Uhr (11:53 UTC) des 1. Dezember stürzte die Instrumentenplattform ab, nachdem fast gleichzeitig zwei weitere Seile des Tower T4 gerissen waren. Wenige Sekunden später riss das letzte verbliebene Seil.[25] Dabei wurden erhebliche Teile des Spiegels zerstört, die drei Stahlbetonpfeiler verloren ihre oberen Segmente und weitere Gebäude wurden beschädigt.[26] Verletzt wurde niemand, von einem Kollaps gefährdete Gebäude waren ohnehin nach dem zweiten Kabelbruch evakuiert und gesperrt worden.[27][28][29][30][31]

Beschreibung des Radioteleskops

Hauptspiegel

Für den Standort des Radioteleskops wählte man eine natürliche Doline, die man in die benötigte Kugelkalottenform ausarbeitete. Die Doline wird über den verkarsteten Untergrund in den Tanamá River entwässert.[32] In der Doline wurde ein Gitter aus Drahtseilen gespannt, das, wenn man es in die horizontale Ebene projiziert, orthogonal war. Dem Gitter lag bis 1971 als Hauptspiegel lediglich ein Drahtnetz mit einer Maschenweite von 12 Zoll auf. Dieses erwies sich als zu wellig, um bei den Empfangsfrequenzen von damals 318, 430 und 611 MHz beugungsbegrenzte Auflösung zu erreichen, und zu weitmaschig für höhere Frequenzen. Während der ersten Aufrüstung des Teleskops wurde dieses Drahtnetz durch 38.778 individuell justierbare, gelochte Aluminiumpaneele ersetzt. Die Abweichungen der Oberfläche von der angestrebten sphärischen Form betrugen damit nur 2 mm (RMS), was den nutzbaren Frequenzbereich auf 10 GHz erweiterte. Während der zweiten Aufrüstung wurde um den Hauptspiegel ein feinmaschiger Zaun als Abschirmung gegen thermische Umgebungsstrahlung errichtet.

Die seilgetragene Plattform (oben) mit drehbarem Azimut-Arm (Mitte) und unten daran verschiebbaren Speiseantennen: links der Gregory-Dom, rechts die 430-MHz-Feed-Line (2006)

Instrumentenplattform

Bei Variation der Blickrichtung bewegt sich der primäre Fokus auf einer Kugelschale mit halbem Radius (Brennweite für paraxiale Strahlen). Entsprechend müssen die Instrumente bewegt werden, mit einer Präzision im Millimeterbereich. Als Basis hing an starren Drahtseilen ein dreieckiges Fachwerk. Je sechs Seile führten zu drei Stahlbetonpfeilern außerhalb des Hauptspiegels, die ihrerseits mit je sieben Seilen nach außen hin abgespannt waren. An einem Schienenring an der Unterseite der Plattform drehte sich zur Einstellung des Azimut ein Gitterbalken. Die Unterseite dieses Azimut-Arms war kreisförmig gebogen und mit Schienen versehen, an denen sich zwei Antennenträger unabhängig voneinander bewegen konnten. Damit wurde der Zenitwinkel eingestellt. Während der ersten Aufrüstung wurden Ausleger an die Ecken der Plattform montiert, die über den Azimut-Arm hinausragen und über Seilpaare mit Verankerungen unter dem Hauptspiegel verbunden sind, um die Höhe der Plattform zu stabilisieren.

Korrektur der Kaustik

Kaustik durch sphärische Aber­ration (Sonnenlicht fällt schräg in einen innen zylindrischen Goldring)

Die Kopplung des Strahlungsfeldes aus dem Hauptspiegel an die Wellenleiter der Sende- und Empfangsgeräte ist wegen der zu korrigierenden sphärischen Aberration sehr aufwändig. Eine Lösung, die erst im zweiten Anlauf gelang,[2] nutzt einen sogenannten line feed (siehe Hohlleiter und Schlitzantenne) auf der optischen Achse (der Geraden in Blickrichtung durch den Mittelpunkt der Sphäre). Auf der optischen Achse kreuzen sich Strahlen vom Rand des Hauptspiegels in geringerer Höhe als achsennahe Strahlen. Zudem treffen sie sich „früher“, auf kürzerem Weg (ab Radioquelle oder ab Wellenfrontebene, vor der Reflexion). Der Ort, an dem eine bestimmte Wellenfront die optische Achse trifft, wandert schneller als mit Lichtgeschwindigkeit nach oben. Auch die Phasengeschwindigkeit der Welle im Hohlleiter ist schneller als Lichtgeschwindigkeit. Der über die Länge variierende Querschnitt des Hohlleiters passt die Geschwindigkeiten einander an, sodass sie am oberen Ende positiv interferieren. Diese Anpassung ist empfindlich von der Freiraumwellenlänge abhängig, sodass nur über eine geringe Bandbreite von etwa 10 MHz ein hoher Antennengewinn zustande kam. Es wurden zunächst line feeds für Frequenzen von 318, 430 und 611 MHz gebaut. Nur der line feed von 430 MHz war vor Betriebsende noch in Gebrauch, sowohl zum Senden als auch zum Empfangen. Er ist 29 m lang und leuchtet den ganzen Hauptspiegel aus (Apertur im Zenit 305 m). Mit steigendem Zenitwinkel verschlechtern sich allerdings schnell der Antennengewinn und das thermische Rauschen (aus der Umgebung neben dem Hauptspiegel).

Die andere Lösung, installiert während der zweiten Aufrüstung, nutzt einen Sekundärspiegel hinter dem Fokus des Hauptspiegels (wie bei einem Gregory-Teleskop), wo auch die paraxialen Strahlen schon wieder divergieren. Über die Form des Sekundärspiegels wird die Wellenfront wieder sphärisch gemacht. Auch ein noch kleinerer dritter Spiegel trägt dazu bei, seine Hauptaufgabe ist aber die Verkürzung der nach dem zweiten Spiegel verlängerten effektiven Brennweite. So wird mehr Leistung in die anschließende Hornantenne eingekoppelt. Die Gregory-Optik kann über die ganze Bandbreite der verschiedenen Empfänger, 0,3 bis 10 GHz, benutzt werden, die nach Bedarf jeweils zusammen mit ihren Hornantennen und tiefgekühlten Mischern/Vorverstärkern ferngesteuert in den Fokus gedreht werden. Die Gregory-Optik leuchtet ein ovales Gebiet des Hauptspiegels aus (213 m × 237 m). Daher ist der Antennengewinn etwas geringer als mit den line feeds (bei gleicher Wellenlänge, im Zenit). Sie ist in einem vor der Witterung schützenden Dom untergebracht.

Räumliche und Polarisationsauflösung

Die Winkelauflösung ist frequenzabhängig. Das Produkt der Frequenz mit dem Vollwinkel, innerhalb dessen der halbe Fluss einer Punktquelle empfangen wird, beträgt etwa 5 Bogenminuten·GHz, unabhängig von der Einspeisung mit line feed oder Gregory-Optik.

Die line feeds eignen sich nur für ein Pixel Bildauflösung, und auch an der Gregory-Optik wird in einigen Frequenzbändern mit einem Pixel (einer Hornantenne) gearbeitet. Das ist in der Radioastronomie nicht ungewöhnlich, da viele Radioquellen mit einem einzelnen Teleskop ohnehin nicht aufgelöst werden können. Oft wird periodisch zwischen einem Objekt und dem benachbarten Himmelshintergrund geschwenkt. Seit 2004 gibt es an der Gregory-Optik das 7-Pixel-Hornantennenarray ALFA (Arecibo L-band Feed Array),[33] das die Winkelauflösung nur wenig verbessert, aber Durchmusterungen enorm beschleunigt hat.[34]

Während der erste line feed für nur eine lineare Polarisationsrichtung konstruiert war, sind die Nachfolgemodelle und die Gregory-Optik samt Hornantennen transparent für jegliche Polarisation. Die Analyse der Polarisation wird ermöglicht durch Hohlleiter-Polarisationsweichen und zwei bzw. vier Empfängerkanäle pro Pixel.

Kohärente Signalpfade

Je nach Frequenzband und Alter der Ausrüstung werden die vorverstärkten Signale vor oder nach der Umsetzung auf eine niedrigere Zwischenfrequenz zu einem Kontrollraum neben dem Teleskop geleitet, über Koaxialkabel oder analog betriebene Glasfaserverbindungen. Dabei gibt es für jede Signalkomponente eine Faser, ALFA braucht derer 14. Lokaloszillatoren befinden sich teilweise im Gregory-Dom, in den am Azimut-Arm verfahrbaren Kabinen sowie im Kontrollraum. Für eine kohärente Signalverarbeitung sind die Lokaloszillatoren nicht frei laufend, sondern per Frequenzsynthese geführt, von einem System sich gegenseitig überwachender Atomuhren im Kontrollraum über optische Fasern.[35] Der Anschluss an externe Uhren geschieht per GPS. Geringes Phasenrauschen und geringe Frequenzdrift sind wichtig für die Zusammenschaltung mehrerer Teleskope (VLA, VLBI), für planetare Radarmessungen sowie für die Beobachtung von Pulsaren.[36]

Technische Daten des Radioteleskops

Hauptspiegel
  • Apertur: 305 m
  • Krümmungsradius: 265 m
  • Oberflächengenauigkeit: 2,2 mm (RMS)
Antennenplattform
  • Gewicht: 900 t
  • Spannweite des Azimut-Arms: 100 m (±19,7° Zenitwinkel, Deklination −1,3° bis +38°)
  • Abstand seines Bogens vom Hauptspiegel: 137 m
  • Verfahrgeschwindigkeit am Arm (Zenitwinkel): max. 2,4°/min
  • Drehgeschwindigkeit des Arms (Azimutwinkel): max. 24°/min
  • Positioniergenauigkeit: 3 mm (5 pointing accuracy)
Sender
  • Sendeleistung: 1 MW, gepulst mehr (1998–2020)
Empfänger
  • Empfangsbereich: 300 MHz bis 10 GHz

Literatur

chronologisch aufsteigend

Trivia

  • 1974 wurde ein stärkerer Radar-Sender öffentlichkeitswirksam[37] in Betrieb genommen mit der Ausstrahlung der Arecibo-Botschaft.
  • 1985 wurde ein Asteroid, (4337) Arecibo, nach dem Observatorium benannt.
  • In den 1990er Jahren wurde die Anlage einer breiteren Öffentlichkeit bekannt durch die Kinofilme GoldenEye, Species und Contact sowie eine Folge der Fernsehserie Akte X.
  • Signale des Teleskops werden teilweise auch nach Anzeichen außerirdischer Intelligenz durchsucht (SETI).
  • Das Computerspiel The Moment of Silence hat seinen Schauplatz unter anderem im Arecibo-Teleskop.
  • Die Multiplayer-Karte „Rogue Transmission“ des Computerspiels Battlefield 4 ist an das Arecibo-Observatorium angelehnt.

Weblinks

Commons: Arecibo-Observatorium – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Daniel Clery: How the famed Arecibo telescope fell—and how it might rise again. Science, 14. Januar 2021, doi:10.1126/science.abg5640.
  2. a b J. D. Mathews: A short history of geophysical radar at Arecibo Observatory. Hist. Geo Space Sci. 4, 2013, doi:10.5194/hgss-4-19-2013 (freier Volltext).
  3. Zenaida Gonzales Kotala: Arecibo Observatory's Telescope Collapses. Abgerufen am 5. Dezember 2020 (englisch): „While the telescope was a key part of the facility, the observatory has other scientific and educational infrastructure that NSF will work to bring back online.“
  4. Amelie Saintonge et al.: The Arecibo Legacy Fast ALFA Survey: V. HI Source Catalog of the Anti-Virgo Region at dec=27 degrees. Astronomical Journal 135, 2008, doi:10.1088/0004-6256/135/2/588, arxiv:0711.0545.
  5. J. M. Cordes, et al.: Arecibo Pulsar Survey Using ALFA. I. Survey Strategy and First Discoveries. Astrophys. J. 637, 2006, doi:10.1086/498335, arxiv:astro-ph/0509732.
  6. Jessica L. Rosenberg, Stephen E. Schneider: The Arecibo Dual-Beam Survey: Arecibo and VLA Observations. Astrophys. J. Suppl. 130, 2000, doi:10.1086/317347, arxiv:astro-ph/0004205.
  7. Thorsten Dambeck: USA machen All-Abhörgerät taubstumm. Der Spiegel, 21. November 2006.
  8. NSF: Dear Colleague Letter: Concepts for Future Operation of the Arecibo Observatory. Oktober 2015.
  9. Sarah Kaplan: Hurricane-battered Arecibo telescope will keep studying the skies. Washington Post, 16. November 2017.
  10. Daniel Clery, Adrian Cho: Iconic Arecibo radio telescope saved by university consortium. Science 2018, doi:10.1126/science.aat4027.
  11. J. S. Deneva, et al.: Pulsar surveys present and future: The Arecibo pulsar-ALFA survey and projected SKA survey. Proc. 363. WE-Heraeus Seminar on: Neutron Stars and Pulsars, Bad Honnef, Mai 2006, arxiv:astro-ph/0701181.
  12. a b Mark Zastrow: Famed Arecibo radio telescope to be decommissioned after cable failures. In: astronomy.com. Astronomy, 19. November 2020, abgerufen am 19. November 2020 (englisch).
  13. a b Martin Holland: Nicht zu reparieren: Arecibo-Teleskop wird außer Dienst genommen. In: www.heise.de. heise online, 20. November 2020, abgerufen am 21. November 2020.
  14. Puerto Rico: Iconic Arecibo Observatory telescope collapses. BBC News, 1. Dezember 2020, abgerufen am 2. Dezember 2020 (englisch).
  15. Morgan McFall-Johnson: A broken cable smashed a hole 100 feet wide in the Arecibo Observatory, which searches for aliens and tracks dangerous asteroids. In: www.businessinsider.nl. 12. August 2020, abgerufen am 16. August 2020 (englisch, Auf dem Foto hier ist das vergossene Ende des Spiralseiles zu sehen.).
  16. Daniel Clery: Arecibo radio telescope goes dark after snapped cable shreds dish. Science, 12. August 2020, doi:10.1126/science.abe3033.
  17. Zenaida Gonzalez Kotala: Broken Cable Damages Arecibo Observatory | University of Central Florida News. In: www.ucf.edu – UCF Today. 11. August 2020, abgerufen am 12. August 2020 (amerikanisches Englisch).
  18. Martin Holland: Arecibo-Observatorium durch gerissenes Drahtseil stark beschädigt. In: www.heise.de. heise online, 12. August 2020, abgerufen am 13. August 2020.
  19. Nadja Podbregar: Zweiter Kabelbruch am Arecibo-Radioteleskop. In: scinexx.de. 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020.
  20. Martin Holland: Arecibo-Observatorium: Völliger Einsturz befürchtet. In: www.heise.de. heise online, 10. November 2020, abgerufen am 13. November 2020.
  21. NSF begins planning for decommissioning of Arecibo Observatory’s 305-meter telescope due to safety concerns. Abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  22. https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/einsturzgefahr-riesiges-arecibo-radioteleskop-wird-demontiert-17061348.html
  23. Alexandra Witze: Legendary Arecibo telescope will close forever — scientists are reeling. In: Nature Communications. 19. November 2020, doi:10.1038/d41586-020-03270-9 (englisch).
  24. https://www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=301674
  25. ORF at/Agenturen red: Berühmtes Radioteleskop Arecibo in Puerto Rico eingestürzt. 1. Dezember 2020, abgerufen am 1. Dezember 2020.
  26. https://www.nationalgeographic.com/science/2020/12/arecibo-radio-telescope-in-puerto-rico-collapses/#/arecibo-1229890686.jpg
  27. Martin Holland: Instrumentenplattform abgestürzt: Das Arecibo-Teleskop ist zerstört. In: www.heise.de. heise online, abgerufen am 2. Dezember 2020.
  28. Martin Holland: Arecibo-Teleskop: Zwei Videos zeigen Einsturz. In: www.heise.de. heise online, abgerufen am 6. Dezember 2020.
  29. Arecibo Observatory - drone and ground view during the collapse & pre-collapse historical footage (ab 0:04:02) auf YouTube, 3. Dezember 2020 (Zusammenbrechen des Instrumentenplattform und historische Aufnahmen von der Plattform und Teleskop).
  30. Alexandra Witze: Gut-wrenching footage documents Arecibo telescope’s collapse. Instrument platform crashed into the telescope’s dish, irrevocably ending the facility’s role in astronomy. In: www.nature.com. 2. Dezember 2020, abgerufen am 3. Dezember 2020 (englisch, Bild- und Videomaterial zur Zerstörung des Teleskopspiegels und Instrumentenplattform).
  31. Analyzing Video Footage Of Collapse of Massive Arecibo Telescope (ab 0:12:56) auf YouTube, 4. Dezember 2020 (englisch).
  32. National Science Foundation: Environmental Impact Statement for the Arecibo Observatory Arecibo, Puerto Rico. (PDF; 13,9 MB) 27. Juli 2017, S. 3-26 (94 in PDF-Zählung), abgerufen am 6. Dezember 2020 (englisch).
  33. NAIC: ALFA: Arecibo L-Band Feed Array.
  34. NAIC: Surveys and Data Products (von ALFA).
  35. NAIC: Local Oscillators (LOs) and the Intermediate Frequency (IF) Chain .
  36. NAIC: Time Transfer Issues at Arecibo Observatory – 2000.
  37. Pressemeldung der Cornell-Universität – Cornell News, 12. November 1999: It's the 25th anniversary of Earth's first (and only) attempt to phone E.T. (Memento vom 2. August 2008 im Internet Archive), In: www.news.cornell.edu, abgerufen am 13. August 2020 (englisch)