Arnold Hasse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arnold Hasse (* 10. Dezember 1873 in Hohen Damerau, Kr. Wehlau, Ostpreußen; † 14. Mai 1933 in Glogau) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Examina und der Promotion zum Dr. iur. trat Hasse in den Verwaltungsdienst der Krone Preußen. Zunächst wirkte er in den Stadtverwaltungen von Königsberg und Breslau. 1911 erfolgte seine Wahl zum Oberbürgermeister von Thorn in Westpreußen.[1] Er blieb über den ganzen Ersten Weltkrieg im Amt, bis die Stadt nach dem Versailler Vertrag an Polen abgetreten werden musste. Zugleich war er bis 1918 Mitglied des Preußischen Herrenhauses. 1920 amtierte Hasse nach dem Kapp-Putsch kurzzeitig als Oberpräsident der Provinz Ostpreußen, bis zur Übernahme dieses Amtes durch Ernst Siehr. 1922-23 leitete Hasse die Königsberger Außenstelle des Reichsausgleichsamtes.

1923 wurde er zum Oberbürgermeister im schlesischen Glogau gewählt, wo er bis zu seinem Tod 1933 amtierte.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b territorial.de