Friedhof Heerstraße

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Teil des Friedhofsgeländes

Der landeseigene Friedhof Heerstraße (Waldfriedhof Heerstraße) liegt im Berliner Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Park- und Waldfriedhof ist 149.650 Quadratmeter groß und gilt als Prominentenfriedhof.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er befindet sich nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, an der Heerstraße, sondern an der Trakehner Allee, in der Nähe des Olympiastadions. Der Name bezieht sich auf die Villenkolonie Heerstraße, für deren Bewohner dieser Friedhof von 1921 bis 1924 rund um die Mulde des Sausuhlensees terrassenförmig eingerichtet wurde.

Friedhofsanlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engel auf dem Friedhof Heerstraße
Bewegtes Gelände in der Nähe der Trauerhalle

Ursprünglich sollte er zur Bestattung der verstorbenen Bewohner der in den 1910er-Jahren angelegten Villenkolonie Heerstraße dienen. Hieraus resultiert auch der bis heute erhaltene Name des Friedhofs. Mit der Übernahme der Planungshoheit durch den Verband Groß-Berlin im April 1912 wurde aus der Planung eines kommunalen Friedhofs die Planung eines interkonfessionellen Friedhofs für Groß-Berlin. Die zur Friedhofsnutzung vorgesehene Forstfläche wurde deshalb von 0,6 auf 5 Hektar vergrößert. Erwin Barth, der damalige Charlottenburger Gartendirektor, nahm die Gestaltung der Friedhofsanlage in einer Mischung von Park- und Waldfriedhof vor, Erich Blunck entwarf die Gebäude.

Ein Großteil der Friedhofsfläche fällt etwa 20 Meter zum Sausuhlensee steil ab. Dieser See war in seiner heutigen Form erst bei der Anlage des Friedhofes aus zwei kleineren Tümpeln entstanden. In den Bereichen mit starkem Gefälle passte Barth die Anlage dem Gelände an, die Wege führen geschwungen zum Seeufer hinab. Im eher flachen Westteil des Friedhofs legte Barth ein Rondell an, auf das die meisten Wege sternförmig zuliefen. Der vorhandene Baumbestand, hauptsächlich Kiefern, wurde in die Gestaltung einbezogen und durch Neuanpflanzung von Laubbäumen ergänzt. Der Friedhof wurde am 7. Oktober 1924 eröffnet.

Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedhof erstreckte sich bei seiner Eröffnung nur auf der Westseite des Sausuhlensees. Der Bereich östlich des Sees war jedoch bereits als Erweiterungsfläche vorgesehen. Gegenüber der Trauerhalle sollte auf der östlichen Anhöhe ein Krematorium errichtet werden. Beide Bauwerke plante man durch eine Fußgängerbrücke zu verbinden. 1935/1936 wurde die Erweiterungsplanung fallen gelassen. Die Erweiterungsfläche wurde in die Grünplanung des Reichssportfeldes einbezogen. Außerdem war der interkonfessionelle Friedhof, auf dem sich auch zahlreiche jüdische Gräber befanden, für die Nationalsozialisten ein „Dorn im Auge“.

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, am 13. Mai 1945, wurde der Friedhof auf der östlichen Seeseite erweitert. Die Fläche wurde damals dringend benötigt, um die Kriegstoten beerdigen zu können. Hier befinden sich zwei Kriegsgräberfelder mit 1342 Kriegsopfern.

Heutige Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedhof Heerstraße gilt als einer der schönsten Friedhöfe Berlins. Mit 51 Ehrengrabstätten des Landes Berlin[1] weist er mehr Ehrengräber als die Prominentenfriedhöfe Waldfriedhof Dahlem oder Waldfriedhof Zehlendorf auf. Seit dem 21. Mai 2010 (offizielle Eröffnung) existiert auf dem Friedhof eine „Gemeinschaftsgrabstätte“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Das Grabfeld befindet sich im Bereich östlich des Sees. Es können Urnenbeisetzungen und Erdbestattungen durchgeführt werden.[2]

Darüber hinaus gibt es Ruhegemeinschaften für „Gemeinschaftsbeisetzungen“ von Nichtmitgliedern des Volksbundes.

Trauerhalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trauerhalle
Verwaltungsgebäude

Die Trauerhalle wurde 1921 bis 1923 nach Entwürfen von Erich Blunck errichtet. Blunck entwarf einen burgartigen Ziegelbau. Auf einem Kalksteinsockel zur Nivellierung des abfallenden Geländes erhebt sich die zweistöckige Halle. Eine zweiflügelige Freitreppe führt zum Eingang. An drei Seiten der Halle ist diese in der Höhe des Eingangs mit einem Wandelgang umgeben. Darüber erheben sich auf dem annähernd quadratischen Grundriss die fast schmucklosen zehn Meter hohen Außenwände, die durch jeweils drei schmale Fenster durchbrochen wurden. Gekrönt wurde das Gebäude durch eine etwa 15 Meter hohe, steile, konvex geschwungene und mit Biberschwänzen gedeckte Dachpyramide.

1935 wurde die Umgebung des Friedhofes für die Olympischen Spiele, die 1936 in Berlin stattfanden, umgestaltet. Das Dach der Trauerhalle, das von der Hauptzufahrtsstraße zum Reichssportfeld zu sehen war, störte die nationalsozialistischen Machthaber. Diese ließen durch den Architekten Karl Schellenberg die Trauerhalle umgestalten, der wiederum den ursprünglichen Architekten Blunck zu dieser Arbeit hinzuzog. Das hohe Dach wurde durch ein flaches Zeltdach ersetzt, die Rundbögen im Umgang wurden durch Spitzbögen ersetzt, Wände und Fenster wurden schlichter gehalten. Als Schmuckelemente wurden zwischen den Bögen des Umgangs Relief-Köpfe des Bildhauers Paul Wynand angebracht. Sie stellen die verschiedenen Lebensalter und Helden der Heilsgeschichte dar.

Die Trauerhalle wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1948 im Zustand von 1936 wieder aufgebaut.

Verwaltungsgebäude, Blumenhalle und Portal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Zugang schuf Erich Blunk ein Ensemble aus Verwaltungsgebäude, Blumenhalle und Portal als Ziegelbauten. Portal und Blumenhalle standen sich gegenüber und wiesen gleiche Umrisse auf. Das Portal ist nicht mehr vorhanden, die Blumenhalle nur in stark veränderter Form. Das Verwaltungsgebäude im Landhausstil mit hohem Satteldach präsentiert sich noch heute weitgehend im ursprünglichen Zustand.

Beigesetzte bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Geburtsjahr Sterbejahr Beruf/Wirken Ehrengrab [3] Grablage Foto des Grabes Bemerkungen
Wilhelm Ahrens 1878 1956 Stadtrat x Feld II-W12-23 Foto
Günter Anlauf 1924 2000 Bildhauer und Graphiker Feld 3-B-5 Foto
Conrad Ansorge 1862 1930 Komponist und Pianist Feld 19-G-21/22/23 Foto
Jakob Arjouni 1964 2013 Schriftsteller Foto
Hermann Bamberg 1846 1928 Stadtverordneter x Feld 5-1 Foto
Reinhard Baumgart 1929 2003 Schriftsteller Feld 11a-6/7 Foto
Marcus Behmer 1879 1958 Graphiker Feld 8-C-54 Foto
Arnold Berliner 1862 1942 Physiker x Feld 18-F-12 Foto
Leo Blech;

Martha Blech-Frank

1871

1871

1958

1962

Komponist und Dirigent;

Opernsängerin

ehemaliges Ehrengrab Abteilung 20 Wald 1e Foto aufgelassen
Kläre Bloch 1908 1988 Taxifahrerin (Bloch versteckte Juden im Nationalsozialismus) Foto
Werner Bloch 1890 1973 Philologe x Feld 18-L-51 Foto
Michael Bohnen 1887 1965 Kammersänger Feld 18-B-9 Foto
Karl Bonhoeffer 1868 1948 Nervenarzt x Feld II-W12-286/287 Foto
Jürgen Bortz 1943 2007 Statistiker und Psychologe Feld 15-157 Foto
Alfred Braun 1888 1978 Intendant des SFB x Feld 18-K-102 Foto
Ferdinand Bruckner 1891 1958 Schriftsteller x Feld 20-Wald-1f Foto
Jens Brüning 1946 2011 Journalist Foto
Erich Buchholz 1891 1972 Maler und Grafiker Feld II-UR10-7-2 Foto
Horst Buchholz 1933 2003 Schauspieler Feld I-Wald-2 Foto
Joachim Cadenbach 1925 1992 Schauspieler und Synchronsprecher Feld 10-284 Foto
Max Cassirer 1871 1926 Kunsthändler, Verleger und Schriftsteller Feld 5-D-4-5-C-3/4 Foto Grabstein von Georg Kolbe
Christian Chruxin 1937 2006 Grafikdesigner Foto
Helmut Dau 1926 2010 Jurist und Schriftsteller
Theodor Däubler 1876 1934 Dichter x Feld 16-B-20 Foto
Alexander Dehms 1904 1979 Stadtältester x Feld II-UR3-186 Foto
Frida Deman-Leider 1888 1975 Kammersängerin x Feld 19N-26/26 Foto
Robert Dinesen 1874 1972 dänischer Schauspieler und Regisseur Foto
Günter von Drenkmann 1910 1974 Präsident des Kammergerichts x Feld 20-C-45/46 Foto
Bill Drews 1870 1938 Jurist, Universitätsprofessor, preußischer Innenminister Feld 16-A-20/21 Foto
Annemarie Dührssen 1916 1998 Psychiaterin Foto
Werner Düttmann 1921 1983 Architekt Feld II-W12A-20 Foto
Tilla Durieux 1880 1971 Schauspielerin x Feld 5-D-4-5-C-4 Foto bei Paul Cassirer
Fritz Dylong 1894 1965 Stadtältester x Feld 18-L-99 Foto
Edyth Edwards 1899 1956 Schauspielerin Feld 15-164 Foto
Leonore Ehn 1888 1978 Schauspielerin x Feld 18-B-5 Foto
Johanna Elbauer 1944 2015 Schauspielerin Foto
Alexander Engel 1902 1968 Regisseur und Schauspieler Feld II-Ur3-161
Erich Fiedler 1901 1981 Schauspieler Feld II-Ur6-1066 Foto
Dietrich Fischer-Dieskau 1925 2012 Sänger, Dirigent, Schriftsteller und Maler x 8 C 52/53 Foto
Max Jakob Friedländer 1867 1958 Kunsthistoriker x Erb 2-D Foto
Gunter Gabriel (neben Thea von Harbou) 1942 2017 Musiker und Schlagersänger Grab-Nr. 8D Foto
Albert Gessner 1868 1953 Architekt und Hochschullehrer Foto
Vadim Glowna 1941 2012 Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Foto
Curt Goetz 1888 1960 Schauspieler und Schriftsteller x Foto neben seiner Frau Valerie von Martens
Rolf von Goth 1906 1981 Schauspieler, Regisseur, Lektor, Schriftsteller Feld II-Ur3-219 Foto
Uwe Gronostay 1939 2008 Chordirigent und Komponist Feld II W13-104/105 Foto
Anneliese Groscurth 1910 1996 Ärztin und Widerstandskämpferin Feld I-Erb.-Mauer Foto gegenüber Helene Lange
Georg Groscurth 1904 1944 Arzt und Widerstandskämpfer Feld I-Erb.-Mauer Foto gegenüber Helene Lange
George Grosz 1893 1959 Maler und Graphiker x Feld 16-B-19 Foto
Wolfgang Gruner 1926 2002 Kabarettist (Die Stachelschweine) x Feld 2-W10/39 Foto
Käthe Haack 1897 1986 Schauspielerin Feld 16-J-27 Foto zusammen mit der Tochter Hannelore Schroth (1922–1987), Schauspielerin
Volkmar Haase 1930 2012 Bildhauer Foto
François Haby 1861 1938 Hoffriseur Kaiser Wilhelms II. Foto
Ulrich Härter 1925 2016 Maler Feld II-W1-47
Thea von Harbou 1888 1954 Schriftstellerin x Feld 6-H-10 Foto
Maximilian Harden 1861 1927 Publizist und Schriftsteller x Feld 8-C-0 Foto
Arnold Hasse 1873 1933 Oberbürgermeister von Glogau Foto
Alfred Helberger 1871 1946 Maler x Feld 20-C-12/13 Foto
Mod Helmy 1901 1982 Arzt, Gerechter unter den Völkern Foto
Rudolf Heltzel 1907 2005 Maler und Bildhauer Feld 4a-51 Foto
Frieda Hempel 1885 1955 Opernsängerin Feld 1-12 Foto
Jo Herbst 1928 1980 Kabarettist Feld 7-G-13/14 Foto
Klaus Herm 1925 2014 Schauspieler Abt. II M-27 Foto
Hilde Hildebrand 1897 1976 Schauspielerin Feld 6-F-12 Foto
Paul Höffer 1895 1949 Komponist Feld II-W12-245 Foto
Walter Höllerer 1922 2003 Dichter Feld 16-D-7/8 Foto
Felix Hollaender 1867 1931 Dramaturg, Theaterleiter Feld 3-B-29/30 Foto
Claus Holm 1918 1996 Schauspieler Feld 20-B-1a Foto
Maria Holst 1917 1980 Schauspielerin
Arno Holz 1863 1929 Dichter und Lyriker Feld 3-B-27/28 Foto Portraitrelief von Kurt Isenstein
Detlev Ipsen 1945 2011 Soziologe Foto
Hermann Jansen 1869 1945 Architekt und Stadtplaner x Feld 7-C-20 Foto
Curt Joël 1865 1945 Politiker Feld 6-Db-10-11 Foto
Karl John 1905 1977 Schauspieler Feld 16-D-32-33 Foto
Wolfgang Kaempfer 1923 2009 Schriftsteller Feld II-W1-47 Foto
Arthur Kahane 1872 1932 Schriftsteller
Margarete Klose 1899 1968 Kammersängerin Feld 1-UR-8
Hans-Werner Kock 1930 2003 Moderator der Berliner Abendschau Feld 13-B-6a Foto
Georg Kolbe 1877 1947 Bildhauer, Maler und Grafiker x 2 D-4 Foto
Willi Kollo 1904 1988 Komponist und Dirigent Feld 13-C-2 Foto Sohn von Walter Kollo
Wolfgang Kolneder 1943 2010 österreichischer Theaterregisseur Feld 16-K-22/23 Foto
Victor de Kowa 1904 1973 Schauspieler x Feld 16-G-29 Foto
Michiko de Kowa-Tanaka 1909 1988 Schauspielerin und Sängerin x Feld 16-G-29 Foto
August Kraus 1868 1934 Bildhauer und Maler x Feld 8-D-3/4 Foto
Helmut „Fiffi“ Kronsbein 1914 1991 Fußball-Trainer
Frank Jürgen „Eff Jott“ Krüger 1948 2007 Rockmusiker Feld 4-B-Böschung Foto
Kate Kühl 1899 1970 Schauspielerin Feld 8-C-65 Foto
Friedrich Kühne 1870 1958 Schauspieler Feld 15-r
Eduard Künneke 1885 1953 Komponist Feld II-W7-61 Foto mit Tochter Evelyn Künneke, Sängerin
Helene Lange 1848 1930 Vorkämpferin der deutschen Frauenbewegung, (Gertrud Bäumer in memoriam) Feld 5-A-1 Foto
Horst H. Lange 1924 2001 Jazzforscher Feld 5-g-3 Foto
Leo Langstein 1876 1933 Kinderarzt x Feld 18-L-197/98 Foto
Melvin Lasky 1920 2004 Schriftsteller Feld 16-F-32/33 Foto
Wolfgang Leistenschneider 1943 2016 Urologe
Theodor Lewald 1860 1947 Sportfunktionär Feld 7-C-19 Foto
Sigurd Lohde 1899 1977 Schauspieler
Loriot 1923 2011 Humorist, Zeichner, Schauspieler und Regisseur Feld Erb. 1-D-9a/b/c Foto
Jörg Mahlstedt 1943 2011 Nuklearmediziner und Standespolitiker Foto
Maria Gräfin von Maltzan 1909 1997 Biologin und Widerstandskämpferin Feld 13-C11 Foto
Erich Marcks 1861 1938 Historiker Feld 8-B-35/36
Valérie von Martens 1894 1986 Schauspielerin x Feld 16-G-11/12 Foto neben ihrem Ehemann Curt Goetz
Karl Heinz Martin 1886 1948 Intendant des Hebbel-Theaters x Feld II-Erb.-31 Foto
Günter Meisner 1926 1994 Schauspieler, Regisseur Feld 4A-20 Foto
Erwin Milzkott 1913 1986 Musiker Foto
Hermann und Oskar Minkowski 1864 1909 Mathematiker und Physiker x Foto
Hermann Müller (Leichtathlet) 1885 1947 Marathonläufer, Geher, Olympiasieger x Feld II-W15-5-28 Foto
Walter Neusel 1907 1964 Boxer Feld II-W13-227/228 Foto
Hildegard Ochse 1935 1997 Fotografin Foto
Heinz Otterson 1928 1979 Maler und Bildhauer x Feld 15-162 Foto
Albert Panschow 1861 1953 Stadtältester x Feld 8-B-103 Foto
Heinz Pehlke 1922 2002 Kameramann Feld 5-G-25 Foto
Josef Pelz von Felinau 1895 1978 Schriftsteller x Feld 8-B-1/1 Foto
Ernst Pepping 1901 1981 Komponist Feld 20-C-61 Foto
Werner Peters (Schauspieler) 1918 1971 Schauspieler und Filmproduzent Feld II-W13-215/216 Foto
Joachim Piefke 1921 2003 Direktor der BVG Feld II-Ur3-227 Foto
Willibald Pschyrembel 1901 1987 Gynäkologe und Autor des Lexikons Pschyrembel Feld 11-B Foto
Hans-Michael Rehberg 1938 2017 Schauspieler und Regisseur Foto
Günter Rexrodt 1941 2004 Politiker (FDP) x Feld 16-A Foto
Horst-Eberhard Richter 1923 2011 Psychoanalytiker Foto
Walter Richter 1905 1985 Schauspieler Feld II-Wald-11 Foto
Joachim Ringelnatz 1883 1934 Schriftsteller x Feld 12-D-21 Foto
Willi Rose 1902 1978 Schauspieler Feld II-UR10-1-22 Foto
Ulrich Roski 1944 2003 Liedermacher Feld 4-b Foto bei Wegener
Oscar Sabo 1881 1969 Schauspieler Feld II-W-UR3-36 Foto mit Oscar Sabo jun. (1922–1978)
Hans Sahl 1902 1993 Kritiker, Schriftsteller, Übersetzer Feld II-Ur8-141 Foto
Oskar Sala 1910 2002 Komponist Feld II-Ur3-224 Foto
Willi Schaeffers 1884 1962 Kabarettist Feld 15-157 Foto
Hermann Scheer 1944 2010 Politiker, Träger des Right Livelihood Award Feld 16-A-20/21 Foto
Adolf Scheibe 1895 1958 Physiker Feld 18-L-24-30 Foto
Paul Scheinpflug 1875 1937 Dirigent Feld 20-B-34 Foto
Otto Schieder 1838 1898 Biologe Foto
Marcellus Schiffer 1892 1932 Grafiker, Maler, Chansontexter, Librettist Feld 4-A Foto
Rudolf J. Schmitt 1925 2016 Grafikdesigner und Maler Feld II-W-c-12 Foto
Heinrich Schnee 1871 1949 Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Feld 5-F Foto
Margarete Schön 1895 1985 Schauspielerin und Synchronsprecherin Foto
Sigmar Schollak 1930 2012 Journalist, Kinderbuchautor und Aphoristiker Foto
Edith Schollwer 1904 2002 Schauspielerin und laut Grabstein die letzte Insulanerin Feld 12-B-32/33 Foto
August Scholtis 1901 1969 Schriftsteller x Feld 6-B-9 Foto
Gustav Scholz 1930 2000 Boxer Feld 14-42 Foto wurde vom Waldfriedhof Zehlendorf hierher verlegt
Hans Scholz 1911 1988 Schriftsteller, Journalist und Maler Feld 5-C-7 Foto
Hannelore Schroth 1922 1987 Schauspielerin Feld 16-J-27 Foto
Carl Schuhmann 1869 1946 Sportler, Olympiasieger x Feld II-W7-48 Foto
Johannes Heinrich Schultz 1884 1970 Arzt, Erfinder des Autogenen Trainings
Klaus Schultz 1947 2014 Dramaturg und Intendant Foto
Guido Seeber 1879 1940 Kameramann Feld 8-C-53 Foto
Wolfgang Spier 1920 2011 Regisseur und Schauspieler Feld 16-G-24/25 Foto
Leonard Steckel 1901 1971 Schauspieler und Intendant x Feld II-W-C-34 Foto
Harry Steier 1878 1936 Opernsänger Feld 12-B Foto
Max Steinthal 1850 1940 Bankier, Kunstsammler Feld 2-D Foto
Otto Stoeckel 1873 1873 Schauspieler Feld II-Ur6-129a Foto
Ludwig Suthaus 1906 1971 Opernsänger Feld II-Ur3-124 Foto
Katharina Szelinski-Singer 1918 2010 Bildhauerin
Rolf Szymanski 1928 2013 Bildhauer
Sylke Tempel 1963 2017 Politologin und Journalistin Foto
Georg Thomas (General) 1890 1946 General Foto
Jakob Tiedtke 1875 1960 Schauspieler Feld II-Ur6-129-G Foto
Willy Trenk-Trebitsch 1902 1983 Schauspieler Feld II-Ur6-437
Franz Tumler 1920 1998 Schriftsteller
Heinz Uth 1936 2016 Polizist und Homosexuellenbeauftragter
Erbbegräbnis Franz Ullstein Foto Skulptur von Josef Thorak
Dinorah Varsi 1939 2013 Pianistin Feld I-16C-12 Foto
Alexander Voelker (Politiker) 1913 2001 Politiker x Feld 8-B-42 Foto
Walter Volle 1913 2002 Ruderer, Olympiasieger, Sportfunktionär Feld 6-F-30 Foto
Eduard Wandrey 1899 1974 Schauspieler Feld II-W12-90/91 Foto
Peter Wapnewski 1922 2012 Mediävist Foto
Annemarie Weber 1918 1991 Journalistin und Schriftstellerin Foto
Paul Wegener 1874 1948 Schauspieler x Feld 4-B Foto
Kurt Wegner (Politiker) 1898 1964 Kommunalpolitiker x Feld 12-D-19 Foto
Grethe Weiser 1903 1970 Schauspielerin x Feld 18-L-228/229 Foto
Stefan Wewerka 1928 2013 Bildhauer, Architekt und Designer Erb 5 A Foto
Agnes Windeck 1888 1975 Schauspielerin x Feld 18-K-122 Foto
Hans Maria Wingler 1920 1984 Kunsthistoriker Foto im ehemaligen Erbbegräbnis der Familie von Max Cassirer, Grabschmuck von August Gaul
Jürgen Wohlrabe 1936 1995 Politiker Feld I-Erb.-Mauer Foto
Klausjürgen Wussow 1929 2007 Schauspieler Feld Erb. 2-D-2 Foto
Klaus von Wysocki 1925 2012 Wirtschaftswissenschaftler
Augusta von Zitzewitz 1880 1960 Malerin und Grafikerin Feld II-W12-300 Foto

Aufgelassene Grabstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Birgit Jochens, Herbert May: Die Friedhöfe in Berlin-Charlottenburg / Geschichte der Friedhofsanlagen und deren Grabmalkultur. Stapp Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-87776-056-2.
  • Berlin und seine Bauten / Teil X Band A Anlagen und Bauten für Versorgung / (3) Bestattungswesen. Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin / München 1981, ISBN 3-433-00890-6.
  • Hans-Jürgen Mende: Waldfriedhof Heerstraße / Ein Friedhofsführer. Christian Simon Verlag und Edition Luisenstadt, 3. erweiterte und überarbeitete Auflage, Berlin 2012, ISBN 978-3-936242-15-7.
  • Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X.
  • Klaus Hammer: Friedhöfe in Berlin – Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Führer. Jaron Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89773-132-0, S. 145–151.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Friedhof Heerstraße – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stand: April 2007, nach Liste der Ehrengrabstätten des Landes Berlin (PDF; 566 kB)
  2. gemeinschaftsgrabstaette.de
  3. Ehrengrabstätten des Landes Berlin (PDF; Stand Juli 2016)
  4. info-netz-musik.bplaced.net

Koordinaten: 52° 30′ 51″ N, 13° 15′ 3,6″ O