Astrid von Friesen

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Astrid von Friesen (* 1953 in Witten) ist eine deutsche Journalistin, Pädagogin und Buchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Friesen entstammt den sächsischen Adelsgeschlechtern von Carlowitz, von Schönberg und Senfft von Pilsach. Sie wuchs als Flüchtlingskind in den alten Bundesländern auf, wohin ihre Eltern nach der Enteignung, Verfolgung, Vertreibung und der in der DDR nie aufgehobenen Kreisverweisung der gesamten Familie geflohen waren. Nach dem Abitur studierte sie ab 1972 in Hamburg Pädagogik sowie Psychologie, Soziologie und Germanistik. Sie schloss das Studium als Diplom-Pädagogin sowie mit dem ersten und zweiten Staatsexamen als Lehrerin ab. 1988 heiratete sie den Kunstkritiker Gottfried Sello.

Die seit 1997 in Dresden und Freiberg praktizierende Gestalt- und Traumatherapeutin unterrichtet innerhalb des Studium Generale der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.

In ihren Werken beschäftigt sie sich mit Kunst, Psychologie und Pädagogik sowie den psychologischen Folgen der Vertreibung. In ihrem Buch Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: Frustrierte Frauen und schweigende Männer (2006) reflektiert sie psychologische Folgen des Feminismus.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: Frustrierte Frauen und schweigende Männer. Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-8319-0256-9
  • Von Aggression bis Zärtlichkeit. Das Erziehungslexikon. Kösel-Verlag, München 2003 ISBN 978-3-4663-0609-1
  • Der lange Abschied. Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener. Psychosozial-Verlag, Gießen 2000, ISBN 3-89806-020-9.
  • August Macke - ein Malerleben. Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2000, ISBN 978-3-892-34144-4
  • als Herausgeberin mit Wendelin Szalai: Heimat verlieren – Heimat finden. Geschichten von Krieg, Flucht und Vertreibung. Aus einer Erzählwerkstatt in der Bürgerstiftung Dresden, Goldenbogen-Verlag, Dresden 2002, ISBN 3-932434-20-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]