Attu (Grönland)

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Attu
Agto
Kommune Kommune Qeqertalik
Distrikt Kangaatsiaq
Geographische Lage 67° 56′ 25″ N, 53° 37′ 19″ WKoordinaten: 67° 56′ 25″ N, 53° 37′ 19″ W
Attu (Grönland)
Attu
Höhe m
Einwohner 196
(1. Juli 2018)
Gründung 1818
Zeitzone UTC-3

Attu [ˈatːu] (nach alter Rechtschreibung Agto) ist eine grönländische Siedlung in der Kommune Qeqertalik im Distrikt Kangaatsiaq.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Attu ist die südlichste bewohnte Ortschaft der Kommune und liegt auf der gleichnamigen Insel. Das durch den Fjord Attup Imaa getrennte acht Kilometer weiter südlich gelegene Aqisserniaq ist mittlerweile verlassen. Die nächste Siedlung ist das nordnordöstlich gelegene Ikerasaarsuk in 23 km Entfernung.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Attu wurde im Jahr 1818 als Fischerstation gegründet.[2]

Wirtschaft, Versorgung und Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Attu existiert eine Fischfabrik, in der vor allem Seehasen verarbeitet werden, und eine Filiale von Pilersuisoq. Zudem wird Wal- und Vogeljagd betrieben. Andere Arbeitsbereiche sind beispielsweise in der Schule oder in der Dienstleistungsbranche. Die Stromversorgung ist durch ein Kraftwerk gesichert und die Wasserversorgung erfolgt durch Pipelines. Abfall und Abwasser gelangen auf die Müllhalde, viele leiten ihr Abwasser jedoch auch auf den Berg. Eine Müllverbrennungsanlage existiert, funktioniert aber nicht. Die Telekommunikation ist gesichert durch TELE Greenland. Zudem existieren ein Bürgerbüro, eine Krankenstation, ein Dienstleistungsgebäude, eine 1974 eingeweihte Kirche, ein Kindergarten mit einer Kapazität für zwölf Kinder und eine Schule mit fünfzig Schülern, die auch für andere Aktivitäten im Dorf genutzt wird, inklusive Sportplatz und ein Dorftreffpunkt. Kein Gebäude in Attu verfügt über einen Baudenkmalschutzstatus.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hafen von Attu befindet sich an der Nordküste. Er ist aufgrund der hochseenahen Lage von Februar bis Dezember, also fast durchgängig, erreichbar. Zudem existiert ein Heliport beispielsweise für die Versorgung im Winter. Von dort aus organisiert Air Greenland Flüge nach Kangaatsiaq und Aasiaat, wohin im Sommer Diskoline den Verkehr führt. Es existieren nur wenige unbefestigte geröllige Wege.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karte mit allen offiziellen Ortsnamen bestätigt vom Oqaasileriffik, bereitgestellt von Asiaq
  2. a b c Informationen (Memento des Originals vom 22. Februar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.qaasuitsup.kommuneplania.gl bei qaasuitsup.kommuneplania.gl