Bärbel Schwertfeger

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Bärbel Schwertfeger (* 1956) ist eine deutsche Autorin und Journalistin mit den Spezialgebieten Management, Personalentwicklung, Körpersprache und Weiterbildung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwertfeger absolvierte ein Studium der Psychologie mit dem Diplom. Seit 1985 arbeitet sie als freie Journalistin.

In ihrem Buch Die Bluff-Gesellschaft – Ein Streifzug durch die Welt der Karriere beschrieb sie 2002 eine Zunahme von Tricksereien von Selbstdarstellern in Politik, Wirtschaft, Universität sowie Beruf und verortete den Grund dafür in zunehmendem Narzissmus in der Gesellschaft.[1] Von 2006 bis September 2010 war sie Gründerin, Gesellschafterin und Chefredakteurin des deutsch-/englischsprachigen Online-Karriereportals MBA-Channel mit dem Schwerpunkt Master of Business Administration (MBA).[2][3] Seit 2010 betreibt sie den deutschsprachigen Blog MBA Journal.[4] Dort berichtet sie speziell über das MBA-Studium und kritisiert allgemein Tendenzen im Bereich der Personalentwicklung, Wirtschaft und Weiterbildung.

Von 2007 bis Juni 2020 war sie freiberuflich Chefredakteurin der Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell.[5] Im Juli 2020 gründete sie ein eigenes Online-Magazin Wirtschaftspsychologie heute[6].

Beiträge Schwertfegers erschienen unter anderem in der Psychologie Heute,[7] der Financial Times und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Handelsblatt, dem Spiegel[8] und dem Stern, in der Welt am Sonntag, der Wirtschaftswoche sowie in der Zeit.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Macht ohne Worte. Wie wir mit dem Körper sprechen. Heyne, München 1988, ISBN 3-453-02602-0.
  • Der Therapieführer. (Herausgeberin mit Klaus Koch) Heyne, München 1989, ISBN 3-453-03355-8.
  • Die Körpersprache der Bosse. (mit Norbert Lewandowski) Heyne, München 1990, ISBN 3-453-07057-7.
  • Das MBA-Handbuch. Econ, Düsseldorf 1994, ISBN 3-430-18229-8.
  • Der Griff nach der Psyche. Was umstrittene Persönlichkeitstrainer in Unternehmen anrichten. Campus, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-593-35910-3.
  • Zu zweit am Ende. (mit Klaus Koch) Phasen der Trennung, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, ISBN 978-3-423-36084-5.
  • Die Bluff-Gesellschaft. Ein Streifzug durch die Welt der Karriere. Wiley, Weinheim 2002, ISBN 3-527-50038-3.
  • Der Ayurveda-Boom. (Kritischer Ratgeber, mit Monika Kirschner) Egmont VGS, Köln 2004, ISBN 3-8025-1562-5.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marc Schlette: Figuren des Erfolges: zur politischen Kritik von Unternehmens- und Managementphilosophie. Königshausen & Neumann 2005, S. 67–78.
  • Michael Girkinger: Einmal Glück und Erfolg, bitte!: Über das Glück und seine Vermarktung in der Persönlichkeitsbildung. Eine Untersuchung zur Kultur der Selbstoptimierung. Tectum Wissenschaftsverlag 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anke Schwarzer: „Oh, Sie sind ein Apfelsaft-Typ“. In: Spiegel Online. 12. November 2002, abgerufen am 6. Januar 2019.
  2. MBA Channel. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 5. September 2012; abgerufen am 26. August 2015.
  3. MBA-Portale. In: Harvard Business Manager Heft 7/2009. Abgerufen am 6. Januar 2019.
  4. Redaktion, auf mba-journal.de, abgerufen am 7. November 2020
  5. https://www.psychologenverlag.de/nachrichten/ne_id/478/
  6. Bärbel Schwertfeger: Über WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE HEUTE. In: WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE HEUTE. Abgerufen am 3. November 2020 (deutsch).
  7. Bärbel Schwertfeger: Ideologien statt Methoden. Rezension des Buches „Die Gedanken sind nicht frei“ von Georg Steinmeyer. In: Psychologie Heute. Nr. 11/2018, 18. Oktober 2018 (psychologie-heute.de).
  8. Siehe #Weblinks