Büromaschine

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Unter Büromaschinen versteht man Schreib-, Rechen-, Fakturier-, und Buchungsmaschinen sowie Schreibautomaten und EDV-Baugruppen.

Viele Mathematiker, Wissenschaftler und Ingenieure ebneten den Weg zur Büromaschine.

Büromaschinen stellen einen Teil der Technikgeschichte dar. Die erste Rechenmaschine (calculator) war der Abakus und wurde um 500 v. Chr. in Babylon gebaut.

1642 entwickelte der Wissenschaftler Blaise Pascal eine Rechenmaschine aus Rädern und Zahnrädern. Verbesserungen wurden durch Gottfried Wilhelm Leibniz, W. T. Odhner, Dorr E. Felt, Frank S. Baldwin, und Jay R. Monroe durchgeführt.

Herman Hollerith (1860–1929) entwickelte in den 1880er Jahren, eine Rechenmaschine, die zählen und vergleichen konnte. Informationen wurden von Lochkarten eingelesen, geordnet, sortiert und ausgegeben.

1714 begann die Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine. Henry Mill ließ eine Maschine patentieren, mit der man Wörter wie gedruckt schreiben konnte. Friedrich von Knauss stellte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehrere Pantografen (Schreibapparate) her, der Schweizer Uhrmacher Pierre Jaquet-Droz baute einen Schreibautomaten, einen Androiden. Der Mechaniker Wolfgang von Kempelen konstruierte eine Schreibmaschine für Blinde. 1864 baute der eigentliche Erfinder der Schreibmaschine Peter Mitterhofer eine Maschine, die mit Stecknadelspitzen eine Lochschrift im Papier erzeugte. 1865 wurde die erste Schreibmaschine fabrikmäßig produziert. Seit 1888 ist die Tastatur genormt und das blieb sie im Wesentlichen bis zum heutigen Tag.

Die technische Pflege und Wartung (mit Ölkanne und entsprechender Ausbildung) der von den Ingenieuren konstruierten Maschine oblag dem Büromaschinenmechaniker.

1923 wurde von Burroughs die erste Multiplikations-Fakturiermaschine produziert.

Heute haben Computer und Drucker die Aufgaben der verschiedenen Büromaschinen übernommen.

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