Baaralb

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Die Baaralb ist der Westteil der naturräumlichen Haupteinheit 092 (nach Friedrich Huttenlocher 1959 und LUBW) bzw. diese Einheit selber (nach Einteilung von Alfred G. Benzing 1964) der Haupteinheitengruppe Schwäbische Alb im Südwestdeutschen Stufenland.

Es handelt sich um ein in 700 bis 850 Meter über NHN liegendes Hügelland, welches in seiner räumlichen Ausdehnung rund 40 Kilometer von Blumberg im Südwesten bis Dürbheim im Nordosten reicht. Angrenzende Naturräume sind im Nordosten die Hohe Schwabenalb (093) mit dem Großen Heuberg (093.2), im Norden das Westliche Albvorland (100), im Westen die Baarhochmulde (121), im Südwesten das Mittlere Wutachland (120), im westlichen Süden der Randen und im Süden und Südosten die Hegaualb. Im Osten setzt sich die Haupteinheit 092 nach Nordosten im Oberen Donautal (092.3) mit dem Donaudurchbruch bei Beuron zwischen Tuttlingen und Inzigkofen fort.

Die Baaralb fällt nach Westen und Norden ab. Im Süden wird die Landschaft durch das Tal der Aitrach – ein Talabschnitt der Urdonau – zur Hegaualb hin begrenzt, wobei der Blumberger Buchberg als Eckpfeiler noch zur Baaralb gezählt wird. Den geologischen Untergrund bilden Massenkalke des Weißjura. Die ökologische Wertigkeit der Baaralb wird dadurch deutlich, dass effektiv 51,66 Prozent der Fläche als Schutzgebiete ausgewiesen sind. Mit Überschneidungen besteht die Fläche zu 20,62 % aus FFH-Gebieten, zu 35,02 % aus Vogelschutzgebieten und zu 2,07 % aus Naturschutzgebieten.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baaralb gliedert sich wie folgt:

  • 092.1 (Huttenlocher) bzw. 092 (Benzing) Baaralb
    • 092.00 Geisingen-Speichinger Waldberge (Benzing) = 092.10 Baar-Alb nördlich der Donau (Huttenlocher)
    • 092.01 Länge und Aitrachtal (ganz auf Blatt Konstanz)
    • 092.02 (Benzing) = 092.11 (Huttenlocher) Prim-Faulenbachtal
    • 092.10 (Benzing) Blumberg-Fürstenberger Bergland (ganz auf Blatt Konstanz)

Benzing wollte das Donautal ab Tuttlingen mit dem Ostteil der Hegaualb der neuen Haupteinheit 0912 Westliche Flächenalb mit Donaudurchbruch zurechnen, deren Albanteil er von der Hegaualb abgespalten hatte, die seiner Interpretation nach in verkleinertem Ausmaße die Haupteinheit 0912 einnehmen sollte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]