Barneführer Holz und Schreensmoor

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Barneführer Holz und Schreensmoor
Barneführer Holz und Schreensmoor - 03.JPG
Lage Südlich von Oldenburg, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
Fläche 251 ha
Kennung NSG WE 240
WDPA-ID 318166
Geographische Lage 53° 1′ N, 8° 16′ OKoordinaten: 53° 0′ 53″ N, 8° 15′ 45″ O
Barneführer Holz und Schreensmoor (Niedersachsen)
Barneführer Holz und Schreensmoor
Meereshöhe von 7 m bis 18 m
Einrichtungsdatum 5. April 2003
Verwaltung NLWKN
f6
f2

Das Barneführer Holz und Schreensmoor ist ein Naturschutzgebiet in den niedersächsischen Gemeinden Hatten, Wardenburg und Großenkneten im Landkreis Oldenburg. Der Name des Waldes („Holz“) verweist darauf, dass dieser bereits zu einer Zeit existierte, als das Adelsgeschlecht der Bernefuer Herren- und Eigentumsrechte im Gebiet um Wardenburg ausübte, was seit dem 14. Jahrhundert der Fall war.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 240 ist etwa 251 Hektar groß. Es ist fast vollständig Bestandteil des FFH-Gebiets „Mittlere und Untere Hunte (mit Barneführer Holz und Schreensmoor)“. Das Naturschutzgebiet ist fast vollständig vom Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Hunte“ umgeben. Im Südosten grenzt es an das Landschaftsschutzgebiet „Staatsforst Alt-Osenberge, Wunderhorn, Oldenburger Sand, Tannersand mit Randgebieten“. Das Gebiet steht seit dem 5. April 2003 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Oldenburg.

Die Hunte im Barneführer Holz bei Gut Sannum.

Das Schutzgebiet liegt im Talraum der Hunte zwischen Huntlosen und Sandkrug. Es beinhaltet u. a. naturnahe Waldgebiete, darunter Auwälder wie Erlen-Eschen-Auwald und Hartholz-Auwald, naturnahe Fließgewässer­abschnitte der Hunte, Sumpfgebiete und Feuchtwiesen. Das Naturschutzgebiet wird forst- und landwirtschaftlich genutzt.

Bei der Forsthütte im Naturschutzgebiet steht eine 1845 gepflanzte Douglasie.[1][2][3] Die 2000 als Naturdenkmal ausgewiesene Douglasie gilt als eine der ältesten in Deutschland.[4][5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barneführer Holz und Schreensmoor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John Booth: Drei historische Douglasfichten in Deutschland, „Der Oldenburger Baum“ in: Die Einführung ausländischer Holzarten in die preussischen Staatsforsten unter Bismarck und anderes, Springer, Berlin 1903, S. 43–45, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3Ddieeinfhrungaus00bootgoog~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn60~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D
  2. Christian Korte: Kleinod im Barneführer Holz behutsam entwickeln, Nordwest-Zeitung, 14. Oktober 2013. Abgerufen am 10. Juli 2014.
  3. Naturdenkmal mit unzähligen Nadeln, Kreiszeitung, 21. Oktober 2010. Abgerufen am 10. Juli 2014.
  4. Die älteste Douglasie des europäischen Festlandes, Hatten Touristik. Abgerufen am 11. Juli 2014
  5. Mona Stephan: Die Älteste Douglasie Europas, Weser-Kurier, 15. Oktober 2010. Abgerufen am 28. August 2018.